Cello / Cello

6 Elemente

Für Violoncello und Klavier/for cello and piano. Mit 6 Stimmen
Art-Oliver Simon
6 Elemente
Mit einer CD als Beilage
2013
33 Seiten
ISBN 978-3-940862-64-8
ISMN 979-0-700302-24-5
20,00

Eigens komponiert für die Konzertreihe Nachgefragt komponierte Art Oliver Simon mit 6 Elemente erstmalig ein Stück für Cello und Klavier. Freiheit und Bindung, Klarheit und strukturelle Verdichtung sind einige der Spannungsfelder, in denen sich das Komponieren von Art Oliver Simon hier wiederum realisiert.

Aktuelles

Die digitale Selbstvermessung Self- Tracking versus – zurück zu den Wurzeln.

Ihr Schrittmesser steuerst sie – wie die digitale Selbstvermessung uns verändert. ...Der Kult der Selbstvermessung ….breitet sich in der gesamte Bevölkerung aus ...die medizinischen Gesichtspunkte treten in den Hintergrund und werden von Aspekten wie Fitness, Wohlbefinden und Attraktivität überlagert. ….Der Weg von der Selbstvermessung des eigenen Körpers zur Fremdkontrolle für andere ist nicht weit ...schreibt der Berliner Tagesspiegel am 19.August 2017.

Als man im Jahre 1939 Deutschstämmige auf Grund des Hitler Stalin Paketes aus den baltischen Ländern, in erster Linie Estland, in das deutsche Reich einbürgert, Umsiedlung nannte man das zu dieser Zeit, wurde den Umsiedlern der Kopf vermessen und numerisch nach entsprechenden germanischen Merkmalen aufgeteilt. Die Zuteilung dieser Merkmale hatte also nichts mit gesundheitlicher Markierung zu tun, sondern lediglich mit dem Rassenwahn, der alles sogenannte Germanische im Gegensatz zu dem Jüdischen betonte, nach, wie wir heute wissen völlig unwissenschaftlichen Gesichtspunkten und ohne irgendeine  Bedeutung für die Gestaltung des weiteren persönlichen Lebens.

Das ist bei der digitalen Selbstvermessung grundsätzlich anders wenn auch sie zu einem Wettbewerb verleitet, mein Blutdruck gegen deinen und gerade Versicherungen und Arbeitgebern Anlass gibt, Druck auszuüben jenseits der persönlichen Selbstbestimmung.

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Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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