Eine Deontologisierung der Musikinstrumente und Freiheitsgewinne die sich für Musiker und Komponisten mit der digitalen Revolution  der Musik ergeben, verspricht Harry Lehmann in seinem Komponieren im Medium der Samples, nmz Februar 2/2020 – Die Epoche der literalen Musikkultur neigt sich dem Ende entgegen

Wir, der kleine Musikverlag Simon-BW ist also uraltmodisch und gehört auf dem Schutthaufen der Geschichte. Wir werben aber weiter  um Musikhören und Spielen, um Musikliebhaber, um Enthusiasten und Hörer- Um Klaviermusik, Kontrabass, Gesang und andere Kompositionen mit Instrumenten, allein oder im Ensemble.  .

Kommen Sie zu unserem Klavierkonzert am 12.3   im Musikcafé um 12.00 Uhr

Art Oliver Simon spielt Klavierstück III und IV . Diese Noten liegen vor und können am Stand E110 /Halle 4 besehen und auch erworben werden ( 3.50 €) Blättern Sie in Noten und Musikbüchern. Besuchen Sie uns !

Vom 12.bis 15. März findet in Leipzig wieder das große Bücherfest statt, mit vielen Ständen, großen und kleinen, die ihre Neuerscheinungen anbieten und vielen Veranstaltungen. Auch wir sind dabei, nicht groß aber sehr aktiv, wie die Palette von Neuerscheinungen zeigt, die wir anbieten. Kommen Sie zu uns an den Stand Halle 4 , E110. Wir freuen uns über jeden Besucher. Wir laden ein  zum Gespräch, Blättern, Austausch und Schmökern

Am 12.2. 12.30 bis 13.15 in der Reihe Wissenschaft am Mittag mit Stefan Hauff-Hartig im Bildungsforum Potsdam, Am Kanala 47, 14467 Potsdam (Eingang über das Café Et cetera im Erdgeschoss.)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe LUNCH PAKET,  präsentiert von der Stadt und Landesbibliothek, der Volkshochschule und der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam immer am zweiten Mittwoch im Monat um 12.30

Die Ablehnung anerkannter Fakten und die Akzeptanz von Falschinformationen führt auch zu einer Debatte unter Informationswissenschaftlern. Besuchen Sie auch die Debatte zwischen Stefan Hauff Hartig und Johannes E. Panskus im Rahmen der Leipziger Messe am  14.3. um 14.00.

Veranstaltung wurde wegen einem Bombenfund auf den Mai dieses  Jahres verschoben. Weitere Informationen folgen.

Wird veranstaltet von ZB MED Informationszentrum Lebenswisssenschaften und Open Password am 23. Januar 2020 um 14.00 Uhr im ZB MED Köln Gleueler Strasse 60, 5031 Köln

P R O G R A M M

5.Berliner „OaarWurm“Festival für komponierte Musik 2019

MITTWOCH 28.8.2019 Beginn ca. 19.30 Uhr – Autorenschule Schreibhain. Kleine Rosenthaler Straße 2 10119 Berlin-Mitte (www.schreibhain.de)

Festivaleröffnung : Pressekonferenz – Buchvorstellung – Lesung – musikalische Eröffnung mit dem Duo Diversitas aus Basel (Evgeniya Spalinger – Flöte; Marisa Minder – Gitarre) und Ausschnitten aus den beiden Uraufführungen vom 29.8.. Anschließend Apero und persönliche Gespräche mit den anwesenden Künstlern

Eintritt frei

Zum Bibliothekartag und Büchermesse 2019 in Leipzig

Es ist ziemlich sicher, dass keiner der Besucher und aktiven Teilnehmer des Bibliothekartages 2019 in Leipzig und auf der anschließenden Büchermesse in Leipzig große Freude an diesem Spruch gehabt hätte, der das Hamburger Rathaus schmückt. Kongress und Messe widmeten sich der Zukunft, der so schillernden wissend und unwissend zitierten Digitalisierung mit den diversen Wortneuschöpfungen und einem Ausblick der verschiedensten Darstellungen, die im Vergleich zu früheren Zeiten oft mit dem Ausspruch endeten, man wisse sowieso nicht, welche Folgen zu erwarten wären.

Aktuelles

Dekolonialisierung – Neokolonialismus –Integration und Rasse

Als der Papst vor fast 500 Jahren nach der Entdeckung Amerikas die Welt zwischen den Seefahrer Ländern Portugal und Spanien aufteilte, ahnte niemand, dass statt des großen Reichtums an Gold, das die Wirtschaft Spaniens umstürzte und seinen Niedergang einleitete, der mit der Zerstörung der Armada durch die Flotte Englands sichtbar wurde, ein Bazillus in die Welt gesetzt wurde, an dessen Folgen wir heute noch leiden.

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Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Männer und Frauen sind gleichberechtigt ---- eine langer Kampf - er ist nicht zu Ende.

Nachdem die Weimarer Verfassung den Frauen das Wahlrecht gewährt hatte, setzte Frau Elisabeth Selbert 1948 in einem zähen Kampf die Aufnahme von Artikel 3, Absatz 2 in das Grundgesetz durch, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Eine Revolution, die nicht zu Ende ist und von vielen Kämpfen begleitet wurde. Bis 1957 dauerte die Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches, weitere 10 Jahre bis das Standes zuweisende Fräulein aus dem Vokabular verschwand und noch heute sind die Entscheidungsgremien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft überwiegend männlich. Nicht nur die me too Debatte trug dazu bei, dass sich die Gesellschaft zunehmend des noch immer herrschenden Mangel an sozialer Gleichberechtigung bewusst ist.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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