Unter diesem Motto stand nicht nur die Neueröffnung der Kogge Halle am 14. März in Bremerhaven sondern auch um  eine neu gestaltete Beziehung zwischen Mensch und Meer. Das Meer war Bedrohung und Sehnsuchtsort für Abenteuer und ferne Länder, für ein Leben jenseits des Alltäglichen, wie es die zahlreichen Tagebücher von Seefahrern  auch Rudolf Zimmermann, Gute  Wache, gute Ruh bezeugen. Dieses Leben ist tot und gehört der  Vergangenheit an, wie zahlreiche Berufe, die mit der Schifffahrt zu tun hatten, Taliman, Shipbroaker etc. Trotzdem hat das Meer seine Faszination und auch Bedrohung für den Menschen nicht verloren, wie die Katastrophe vor drei Jahren  in Japan zeigte und die Wanderungen  an die Nord- oder Ostsee zahlreicher Familie mit  Kindern oder ohne während der Ferien  und  auch während dunkler Winternächte. Das Meer hatte und hat eine ungebrochen Faszination, . in einer Zeit, in der Menschen die Natur mit Ihren Gewalten oft  vergessen. Wie sehr der Mensch mit  dem Meer verbunden ist, zeigen nicht nur die Erforschung  unbekannter  Wesen in der Tiefe der Meere sondern auch  zunehmen unsere Einblicke in das Klima und deren Gefährdung.

Schiffe und alle Beziehungen zum Meer sind für den Menschen und sollen für den Menschen mit allen Sinnen  erfahrbar gemacht werden. Deshalb kümmern  ihn vielleicht weniger  die politische und auch historischen Eroberung der Kogge, die hier wieder in ihrem alten /neuen Glanz erstand, sondern die damit verbundene sinnliche Erfahrung von Meer durch den Menschen. Dafür sorgte nicht nur das  tief beeindruckende Schiff aus der Vergangenheit im Mittelpunkt der Ausstellung sondern alles, was uns den Menschen aus dieser Zeit näher brachte: dazu gehörte das hölzerne Klo des Kapitäns aber vielmehr noch der Geruch von Stockfisch, der alles vor Augen führte, die Arbeit, das Essen und die Gerüche auf diesem Schiff und damit auf dem Meer.

In einer Zeit, in der Experten , oft isoliert  und Ihre Ergebnisse  postfaktisch entstellt und nicht beachtet werden, , Museumsmacher, Markenforscher und Historiker unter den faszinierenden Symbolen Mensch und Meer zusammenzubringen, setzte die Neueröffnung dieses >Museums eine  Zäsur und Meilenstein. Es holte den Handel und seine weltweiten uralten Verflechtungen, man nimmt am Hand von Funden an,, dass das alte Ägypten schon Beziehungen zum Norden von Europa hatte, die alten Handelsstädte Bremen und Bremerhaven ins Bewusstsein und gaben ihnen damit nicht nur einen neuen Raum, sondern eine neu gestaltete, man könnte sagen neu gesputzte Seele wieder. Und was könnte es besseres geben,-- ein Raumschiff unserer Zeit ist ein modernes Transportmittel zum Überfliegen weiter Räume-- die Kogge hier  aber ist ein Symbol für das Leben  der Menschen, die hier gelebt haben  und Teil dieser Räume waren,  nicht nur ein kulturelles Erbe, wie man heute sagen würde ,  sondern Teil ihrer Selbst  und damit  ihrer  Zukunft  

Aktuelles

Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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