3. Berliner OaarWurm-Festival für zeitgenössische Tonkunst und Literatur 2017

FR 16.6.2017, 19.30h, Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain / projektraum (Galerie)

Gleichzeitiges unzeitgemäß 2017 – Der Berliner Klang

Duo Georg Wettin (Klarinetten) / Susanne Stock (Akkordeon)

1. Tobias E. Schick – neues Werk  (2017) für Kontrabassklarinette und Akkordeon Uraufführung

2. Isang Yun – Monolog (1984) für Bassklarinette solo

3. Art-Oliver Simon – Schichtwechsel: 6 Stücke für Kontrabassklarinette und Akkordeon (2016) Uraufführung

PAUSE

4. Bent Sörensen – Looking on Darkness für Akkordeon solo (2000)

5. Helmut Oehring – come not near für (Bass-)klarinette und Akkordeon (2015)

Ausführende

Georg Wettin – Bassklarinette, Kontrabassklarinette

Susanne Stock - Akkordeon

Karten 8€ (erm. 6€)

FR 16.6.2017, 21.30h, Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain / Studiobühne

Konzert und Lesung

Duo Solger Isalv (Gesang) / Jonas Olsson - Nepomuk Ullmann (Gedichte)

1. Arnold Schönberg – Das Buch der hängenden Gärten op. 15

Liederzyklus nach Texten von Stefan George (1908)

In der PAUSE Lesung:

Nepomuk Ullmann (Berlin) liest aus seinen eigenen Gedichten

2. Art-Oliver Simon – Abendlicher Reigen (2012-13)

Liederzyklus nach Texten und Fragmenten von Georg Trakl Uraufführung

Ausführende

Solgerd Isalv – Mezzosopran

Jonas Olsson – Klavier

Karten 10€ (erm. 8€)

SA 17.6.2017, 16.00h, Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain / projektraum (Galerie)

Round-Table : Muss der Künstler politisch sein?

Die kulturelle Rolle Berlins zwischen Ost und West. Hat das kommende Berlin ohne Vergangenheit eigentlich eine Zukunft?

Gäste (angefragt):

Gisela Nauck (Musikjournalistin / Positionen)

Klaus Lederer (Kultursenator / die Linken)

Florian Kluckert (Beauftragter für Medien- und Pressearbeit / FDP)

Sabine Bangert (Vorsitzende Kulturausschuss / Die Grünen)

Stefan Amzoll (freier Musikjournalist)

Maxim Seloujanov (freischaffender Komponist)

Moderation : Martin A. Völker

Eintritt frei

SA 17.6.2017, 19.00h, Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain / Studiobühne

Galactic Composers´ Project 2017 (vom Rand in die Mitte) - art ensemble berlin (Teil 1)

1. Michael Quell – strings III (2016) für Flöte, Kontrabass, Klavier Uraufführung

Kompositionsauftrag des Ensembles an den Komponisten

2. René Wohlhauser – neues Werk für Flöte, Kontrabass und Klavier Uraufführung

Kompositionsauftrag des Ensembles an den Komponisten, mit freundlicher finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung

3. Art-Oliver Simon – gekreuzte wege (2014) für Flöte und Klavier Uraufführung

In der PAUSE Lesung:

Die literarisch-musikalische Moderne“: Gelesen von Dr. Martin A. Völker (Berlin)

Gelesen werden Musiktexte und -novellen der Berliner Romantik als Beginn der künstlerischen Moderne (E. T. A. Hoffmann (1776–1822) - Des Kapellmeisters Johannes Kreislers Gedanken über den hohen Wert der Musik - Der Musikfeind und Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773–1798) - Das merkwürdige musikalische Leben des Tonkünstlers Joseph Berglinger).

Galactic Composers´ Project 2017 (vom Rand in die Mitte) - art ensemble berlin (Teil 2)

4. Max E. Keller - autonomia e dialogo (2015) für Flöte und Klavier

5. Franz-Jochen Herfert – neues Werk (2016) für Bassflöte, Kontrabass, Klavier Uraufführung

Kompositionsauftrag des art ensembles berlin an den Komponisten

Ausführende

art ensemble Berlin

Antonella Bini - Flöten

Oliver Potratz - Kontrabass

Art-Oliver Simon - Klavier

Karten 10€ (erm. 8€)

SA 17.6.2017, 21.45h, Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain / Studiobühne

Konzert - Duo Heloisa Amaral (Klavier) / Eva Zöllner (Akkordeon)

1. Joana Bailie (1973) - Artificial Environment No.8 (2012/13) für Klavier und Zuspielung

2. Rebecca Saunders (1967) - of waters making moan... (2013) für Akkordeon

3. Art Oliver Simon Wand (2016,Uraufführung) für Akkordeon & Klavier

PAUSE

4. Milica Djordjevic (1984) - würde man denken: Sterne (2015) für Akkordeon

5. Alexander Khubeev (1986) - Phobos und Deimos (2012) für Akk & Klavier Deutsche Erstaufführung

6. Beat Gysin (1968) - Babylon (2012) für Akkordeon und Zuspielung

7. Marina Poleukhina (1989) - Tregadum (2011) für Akkordeon & Klavier DEA

Ausführende

Heloisa Amaral – Klavier

Eva Zöllner - Akkordeon

Karten 8€ (erm. 6€)

Kartenreservierungen - tel. (030)86394635 (MO-FR 10-16h) / (online/email) - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Ermäßigungen gelten für alle Schüler, Azubis, ALG-II-Empfänger, Rentner gegen Vorlage eines Nachweises

Infos - www.oaarwurm-festival.de

Mit freundlicher Unterstützung

Konzert des Deutschen Musikrates (KDMR)

Deutscher Komponistenverband

Fondation SUISA

Aktuelles

Widerspruch Simon

Bibliotheken als Ansprechpartner- Mittelpunkt der Community – Gegen fake news und Hass – für Demokratie – eine Forderung an Politiker und Verantwortliche -   

Das Buch  Erwarten Sie mehr von David Lankes  ist ein Glücksfall. Es zeigt, was wir erwarten und was die Leitung der Community, die Politiker und Geldgeber zur Verfügung stellen sollten. Es ist ein dringender Aufruf in schweren Zeiten auch für Bibliotheken. Daher können wir nicht verstehen,  dass das eigene Einkaufshaus für Öffentliche Bibliotheken das nicht sieht, wie die folgende Kurzbesprechung zeigt.

Hier die EKZ Besprechung

Man vergaß anscheinend, dass Bibliotheken Orte der Aufklärung und damit der Demokratie sind. Knowledge Schools nennt Lankes sie,

I further believe that in times of alternative facts, fake news, and near contempt for public service we have an obligation to lead.

Das glauben wir auch, deshalb haben wir der Besprechung von Reisser hier  widersprochen.

Hier die 2. Besprechung

Sie irren sich, Herr Reisser!

Lankes keine Fachliteratur? Nur Ideengeber? Da fragt es sich, was Fachliteratur eigentlich sein soll, sie soll doch gerade den Horizont erweitern und neue Ideen diskutieren. Dafür liest man Fachliteratur, besucht Konferenzen und spricht mit Kollegen. Und ein zeitloses Thema ist:  Wie erreicht die Bibliothek die politischen Entscheidungsträger? Dieses Thema gab es schon zu der Zeit, als ich noch eine blutjunge Bibliothekarin war, auch, als vor einigen Jahren viele Bibliotheken abgewickelt wurden; das totgeschwiegene Handbuch der Kulturzerstörung von R. Strzolka erwähnt es, und in der Dissertation von Helga Schwarz über das Deutsche Bibliotheksinstitut, die gerade erschienen ist, kommt es ebenfalls vor.

Ja, es ist ein Buch für Entscheider. Hier befindet sich der deutschsprachige Raum in einer ähnlichen Situation wie die Bibliotheken in den USA, dass nämlich jene, die über das Budget von Bibliotheken entscheiden, von Jahr zu Jahr schwerer zu überzeugen sind. Leider hat die Literatur im deutschsprachigen Raum wenig darüber herausgebracht, wie die Bibliotheken ihre Stakeholder für sich gewinnen können, obgleich es hier um eine Existenzfrage geht. Aber Lankes (und andere Amerikaner) zeigen, wie es geht, und auf ihre Beispiele müssen wir in einem ersten Schritt zurückgreifen.

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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