Steel Stylianou

Steel Stylianou ist freischaffender Berliner Komponist mit griechischer Abstammung. Während seiner Kindheit in London genoss er eine klassische Klavierausbildung und studierte später Komposition bei Prof. Dittrich, Theory bei Prof. Tittel, sowie Elektronik und elektroakustische Musik bei A. Bartetsky an der Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin. Er besuchte Meisterklassen der Komposition, sowie Einzelunterricht bei Klaus Huber, Edisson Dennisov, Vinko Globokar & Friedrich Schenker.

Seine Arbeit ist von altgriechischen Modi beeinflusst, die auch den Viertel-Ton umfassen. Diese Modi, die die Wurzeln der klassischen Musik darstellen, verbindet er mit seriellen/modalen und anderen modernen Techniken, sowie Permutationen und erweiterten Instrumental - und Vokaltechniken, die er auf ein Tonlagesystem legt. Diese Tonlagesysteme sind ebenfalls von den altgriechischen Vier Modi abgeleitet.

Ein weiteres Hauptmerkmal ist seine Arbeit mit der menschlichen Stimme und die Verwendung altgriechischen Texte, aufgrund ihres besonderen phonetischen Ausdrucks. Dies hat dazu geführt, dass viele seiner Stücke im Rahmen von Musik- Theatern beziehungsweise szenischer Darstellungen aufgeführt werden.

Zudem beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit Elektronik, sowie den dazugehörigen Hardware- und Software Instrumenten, vor allem Pure Data. Er ist Mitglied zahlreicher internationaler Elektronik-Verbände.

Stylianous Stücke wurden von verschiedenen Ensembles und Sololisten in Deutschland, Europa und den USA aufgeführt. Man stellte seine Arbeit bei mehreren Konzert-Workshops unter der Mitwirkung diverser Ensembles wie den BBC-Singers London, dem ensemble recherche oder den Neuevocalsolisten vor. Viele seiner Werke sind außerdem in zahlreichen Musik-Bibliotheken wie der British Music Information Centre Library, Gaudeamus Library oder blokfluit.org zu finden.

Ehrungen und Preise

Jury-Mitglied des Internationalen Kompositions-Wettbewerbs "Comune di Albenga e l’Associazione Culturale" 2014 in Italien.

Zweiter Preis für "ZENTAUROS" beim “International Composition Competition” der Sofia Soloists Ensemble 2011 in Sofia (Bulgarien)

Finalist beim “The William Mathias Composition Prize” 2013 in Bangor (Vereintes Königreich) beim Neue-Musik-Festival für "SMASH" für das Ensemble Psappha.

Finalist bei den Saarlouis Orgeltagen (Kompositions-Wettbewerb für Orgel und Solo Instrument) 2010.

Ausgewählter Komponist beim Kompositionswettbewerb für Neuevokalsolisten "Musik der Jahrhunderte" 1997 in Stuttgart für das Stück "STOCHEIA".

Gast-Komponist bei der Festival-Serie "Neue Musik In Europa VI" 1998 in Köln.

Aktuelles

Umstätter

Prof. Dr. rer nat Walther Umstätter ist tot. Er starb in den Armen seiner Frau am 6. März

Walther Umstätter war ein Zeitzeuge, wie sie jetzt allmählich von der Weltbühne abtreten. Geboren am 12. Juni 1941 im Königreich Rumänien wurde er als Kind Zeuge des dramatischen Umbruchs in Ost und Mitteleuropa, deren Folgen heute erst absehbar sind Er wurde wieder Zeuge der gewaltigen Veränderungen nach dem Fall der Berlin Mauer und übernahm 1994 das Rektorat an dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität Berlin.

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Wer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich,

sagte Andrew Carnegie, der von einem harten Stahlmagnaten zu einem der großzügigsten Stifter am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde. Er stiftete Gebäude für die öffentlichen Bibliotheken in den USA und die berühmte Konzerthalle in London. Es ging ihm dabei nicht um Macht und Einfluss, sondern um Wissen und Kunst, Musik und Bildung für das Volk -Teilhabe für jedermann, auch für die Armen, zu denen er einst gehörte.

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Lesen ohne Hürden ---einfach erlesen---Bibliotheken verändern

Lesen ohne Hürden beschreibt der Berliner Tagesspiegel am Sonntag, den 27.1seinen Bericht über die zunehmenden Veröffentlichungen Berliner Forscher in Open Access Journalen und begründet dies mit den immer noch herrschenden Barrieren des Zugangs jedes Bürgers zu wissenschaftlicher Literatur. Ob die Open Access Journal wirklich nun den leichteren Zugang ermöglichen, wissen wir nicht. Aber der Artikel verschweigt die wahren Hintergründe, warum zunehmen Forscher auf Open Access Journale ausweichen. Die Basis dieser Entwicklung liegt leider auch in der unglückseligen Preisentwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften, die daher die Bibliotheken zwangen, Abonnements zu kündigen, deren Autoren in großer Zahl auch ihre Leser waren. Die wissenschaftlichen Zeitschriften dienten in erster Linie der Kommunikation der Forscher.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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