Nicola Straffelini

Nicola Straffelini was born in Riva del Garda/Italy in 1965. He studied piano with Temenouchka Vesselinova and composition with Armando Franceschini and graduated in 1985 in choral music and choir conducting from the Conservatory Giovan Battista Martini of Bologna/Italy, in 1986 in piano from the Conservatory F.A. Bonporti of Riva del Garda and in 1989 in band instrumentation such as in 1990 in composition from the Conservatory F.A. Bonporti of Trento/Italy.

In 1993 he took a specialization diploma in composition at the Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rome/Italy. His teachers were Franco Donatoni (Siena’s Accademia Chigiana/Italy) and Sandor Veress.

Nicola Straffelini won the Rassegna internazionale di composizione pianistica in Rome in 1985 and the first international composition prize Musica Riva in Riva del Garda in 1986. With his composition Nessi he became a finalist at Ad referendum, the prize of the Societé de musique contemporaine du Quebéc in Montréal/Canada, in April 1996 and won the Premio Valentino Bucchi in Rome with Ilinx in 1998.

Nicola Straffelini`s music has been performed in several Italian and foreign cities as well as broadcasted by radio and television. The quintet Un canto perduto is recorded on the CD Musica contemporanea in Trentino; the trio Arabesco is recorded on a CD by Nautilus ensemble; the cantata Dies natalis is recorded on a CD (welche CD???) by Accademia I Filarmonici e Quadrivium (IT) (???). His opera La leggenda dei rododendri was premiered in 2004.

Nicola Straffelini has cooperated with different Italian writers such as Edoardo Sanguineti (Vociferazioni, Alfabeto apocalittico), Erri De Luca (Febbri di febbraio), Wu Ming 2 (La ballata del Corazza), Michele Ruele (La java delle bombe atomiche: le vite parallele di Boris Vian) and Michele Mari (Bruttagosto).

Since 1991 Nicola Straffelini taught at the Conservatories of Riva del Garda, Castelfranco Veneto and Verona; at the present time he teaches composition at the Conservatory of Trento.

 

Note on Omaggio a Xenakis

The composition Omaggio a Xenakis for double bass solo (2008) moves around two crescendos, the one prolonged and the other more sudden: both begin in the low register, and both lead each to an expressive climax. While the first one expires gradually, the second maintains its charge of tension until the final of the piece.

The main elements of this homage to the figure of Iannis Xenakis are the roughness of the double bass` articulations, the interlacements between main figures and background and the faculty to combine shapes using multiple different possibilities, especially the permutations of the Arnaut Daniel’s sestina.

Omaggio a Xenakis was first performed in 2008 by Massimiliano Rizzoli.

 


 

Nicola Straffelini wurde 1965 in Riva del Garda/Italien geboren. Er studierte Klavier bei Temenouchka Vesselinova und Komposition bei Armando Franceschini. Sein Musikstudium absolvierte er 1985 in Chormusik und -dirigieren am Conservatorio di Musica Giovan Battista Martini di Bologna/Italien, 1986 in Klavier am Conservatorio di Musica F.A. Bonporti di Riva del Garda, 1989 in Ensemble-Instrumentierung sowie 1990 in Komposition am Conservatorio di Musica F.A. Bonporti di Trento/Italien.

Nicola Straffelini schloss 1993 außerdem erfolgreich einen Diplomstudiengang im Fach Komposition an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom/Italien ab unter der Leitung von Franco Donatoni (Accademia Musicale Chigiana in Siena/Italien) und dem großen ungarischen Komponisten Sandor Veress.

1985 gewann Nicola Straffelini den Rassegna internazionale di composizione pianistica in Rom sowie 1986 den ersten internationalen Kompositionspreis Musica Riva in Riva del Garda. Mit seinem Stück Nessi war Straffelini 1996 Finalist des Ad Referendum, dem Kompositionspreis der Societé de musique contemporaine du Quebéc, in Montréal/Kanada, mit Ilinx gewann er 1998 den Premio Valentino Bucchi in Rom.

Nicola Straffelinis Musik wurde in verschiedenen italienischen und ausländischen Städten aufgeführt sowie in Rundfunk und Fernsehen ausgestrahlt. Sein Quintett Un canto perduto wurde auf der CD Musica contemporanea in Trentino, sein Trio Arabeso auf der CD (???) Nautilus ensemble und seine Kantate Dies natalis wurde auf einer weiteren CD von der Accademia i Filarmonici e Quadrivium (IT) (wie heißt die CD???) eingespielt. 2004 wurde seine Oper La leggenda dei rododendri uraufgeführt.

Nicola Straffelini hat mit verschiedenen italienischen Schriftstellern zusammengearbeitet, darunter Edoardo Sanguineti (Vociferazioni, Alfabeto apocalittico), Erri de Luca (Febbri di febbraio), Wu Ming 2 (La ballata del Corazza), Michele Ruele (La java delle bombe atomiche: le vite parallele di Boris Vian) und Michele Mari (Bruttagosto).

Seit 1991 hat Nicola Straffelini an den Konservatorien in Riva del Garda, Castelfranco Veneto und Verona unterrichtet, derzeit unterrichtet er Komposition am Conservatorio di Musica F.A. Bonporti in Trento.

  

Werkhinweis

Omaggio a Xenakis für Kontrabass Solo (2008) basiert in seiner Struktur auf zwei Crescendos – das eine länger anhaltend, das andere abrupter; beide beginnen in tiefer Tonlage, beide führen zu einem expressiven Klimax. Das erste Crescendo verliert sich allmählich, während das zweite seinen Spannungsgrad bis zum Schluss aufrechterhält.

Die Hauptelemente dieser Hommage an die Gestalt des Iannis Xenakis liegen in der Rauheit der Artikulationen des Kontrabasses, in den Verflechtungen zwischen Haupt- und Hintergrundfiguren sowie in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Kombinationsmöglichkeiten von Konturen, insbesondere bei der Anwendung der Arnaut Danielschen Sestina.

Das Stück wurde 2008 von Massimiliano Rizzoli uraufgeführt.

Aktuelles

Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

Weiterlesen ...

Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

Weiterlesen ...

Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

Weiterlesen ...

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

Weiterlesen ...