Fernando Riederer

Geboren am 9. Juli 1977 in Rio de Janeiro/ Brasilien, aufgewachsen in Florianópolis. Kompositi- onslehre zwischen 1997 und 2002 bei Prof. Dr. Mauricio Dottori an der EMBAP (Hochschule für Musik und Schöne Künste Paraná) in Curitiba, Brasilien. Seit 2003 lebt er in Wien. Zwischen 2005 und 2009 hat er die Nostrifikation seines Diploms an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Dieter Kaufmann, Germán Toro-Pérez und Karlheinz Essl abgeschlossen. Seit 1995 Teilnahme an vielen Festivals und Musikprojekten in Brasilien.

2009 Aufnahme des Projektes „Música Plural“ mit jungen Komponisten aus Brasilien (www.mu- sicaplural.art.br); 2002-2006 Organisation und Leitung des Ensembles “EntreCompositores“, das Ensemble komponiert und spielt gegenwärtig Musik in einer multimedialen Form. Im Jahre 2006 gründete er zusammen mit Hannes Dufek und Christoph Breidler „Platypus - Verein für neue Mu- sik“, www.platypus.or.at

Fernando Riederer, born on July 9th, 1977 in Rio de Janeiro, Brasilia. He spent his childhood in Florianópolis. Between 1997-2002 he studied composition with Dr. Mauricio Dottori at EMBAP University for Music and Fine Arts in Curitiba, Brasilia. Since 2003 he has lived in Vienna, between 2005 and 2009 the legalization of the Diploma was finalized at the university of music and perfor- ming arts in Vienna with Prof. Dieter Kaufmann, Germàn Toro-Pérez and Karlheinz Essl.

In 2009 recording of the project „Musica Plural“ for young composers from Brasilia (www.musicap- lural.art.br). From 2002-2006 he guided the ensemble „EntreCompositores„ with contemporary music in multimedia format. In the year 2006 he founded together with Hannes Dufek and Chris- toph Breidler „Playtypus –Verein für neue Musik“. www.playtupus.or.at

Aktuelles

Nein, sie ist nicht tot- Kreativität lebt- wenn man sie hört

Gänzlich neue Hörerfahrungen und intensivste Form der Kommunikation bietet das Art Ensemble auf seiner Tournee durch Deutschland und der Schweiz, Berlin, Fulda, Stuttgart, Basel. Ein Programm mit 4 Uraufführungen von Komponisten, die nicht einer wie auch immer gearteten Klangwelt dienen, sondern Klang wieder zum Erlebnis werden lassen. Alle sehr unterschiedlichen Kompositionen  erschließen neue Zugänge  und werden  von dem Art Ensemble mit hoher Konzentration und einem kommunikativen Miteinander gestaltet, das Freude an der Musik vermittelt  und damit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzerts Neuer Musik  hinausgeht 

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Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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