Anthony Green

Internationally recognized composer and pianist Anthony Green has performed as a soloist, chamber musician, and orchestral pianist in venues across the United States as well as Korea and the Netherlands. He has premiered several works by student and professional composers, and has worked with Steve Reich and George Crumb for performances.

As a composer, he has had works performed by The Playground Ensemble (USA), ALEA III (USA), Ossia New Music Ensemble (USA), Grammy Award Winner Dame Evelyn Glennie, Grupo Instrumental Siglo XX (ES), Gaudeamus Interpreters Competition Winner Guido Arbonelli, and Alarm Will Sound (USA), among others. His work Scintillation II for viola and cello was a finalist in the 2009 Donald Aird Memorial Composers Competition, and his work 3 Groups was the winner of the 2nd Ossia International Competition Prize. As an electronic composer, he has had works diffused in the United States, Venezuela, and Spain. His multimedia exploratory show entitled Three Vignettes of Job was funded as the recipient of the first ATLAS fellowship at the University of Colorado at Boulder/USA. His works primarily deal with the relationship between texture and transition in primarily intimate settings.

Note on Okanagon by Scelsi

Okanagon by Scelsi – a work for bass, tam-tam, and harp – creates a mesmerizing sound world through a quasi-stasis regarding pitch and register, as well as through the buzzing he achieves with this instrumentation. It is a piece in which time cannot exist as you listen to it – only sonic beauty. My second NichtZart attempts to recreate, in my own way, this intriguing, buzzing, timeless world, inviting the listener to view pleasurably my own sonic tapestry that I could not have woven without the loom that Scelsi has left for little composers such as myself.

 


 

Der international anerkannte Komponist und Pianist Anthony Greentrat als Solist sowie in Kammermusikbesetzungen und mit Orchester auf Bühnen in den Vereinigten Staaten, Korea und den Niederlanden auf. Diverse Werke sowohl von Kompositionsstudenten als auch vonrenommierten Komponisten wie Steve Reich und George Crumb wurden von ihm uraufgeführt. Von Green selbst komponierte Werke wurden unter anderen von Formationen wie The Playground Ensemble (USA), ALEA III (USA), Ossia New Music Ensemble (USA), Grupo Instrumental Siglo XX (ES) und Alarm Will Sound (USA) sowie von Interpreten wie der Gewinnerin des Grammy Award Dame Evelyn Glennie und dem Preisträger des Gaudeamus InterepretersCompetition Guido Arbonelligespielt. Mit seinem Werk Scintillation II für Viola und Cello war er Finalist des Donald Aird Memorial Composers Competition 2009;mit3 Groups gewann er den 2. Ossia International CompetitionPrize. Als Komponist elektronischer Musik verbreitete er Werke in den Vereinigten Staaten, Venezuela und Spanien. Seine multimediale experimentelle Darbietung mit dem Titel ThreeVignettesof Job wurde mit demerstenATLAS fellowship der University of Colorado in Boulder/USA gefördert.In vorzugsweise intimen Vertonungen greifen Greens Werke vor allem die Beziehung zwischen Strukturen und deren Veränderungen auf.

Werkhinweis

In der Komposition OkanagonbyScelsifür Bass, Tamtam und Harfe entfaltet sicheine hypnotische Klangwelt geprägt durch den fast statischen Umgang mit Tonhöhe und Stimmlage sowie das durch die Instrumentierung bedingte Schwirren. Beim Lauschen dieses Stücks hört die Zeit auf zu existieren; was bleibt, ist die Schönheit des Klangs. Mein zweites Nicht Zart versucht, diese faszinierende, schwirrende, zeitlose Welt auf meine eigene Weise widerzugeben, und lädt den Zuhörer ein, mit Genuss mein persönliches Klanggewebe zu betrachten, welches ich nicht ohne den Webstuhl hätte wirken können, den Scelsi für kleine Komponisten wie mich hinterlassen hat.

Aktuelles

Wissen wird mächtiger- Lange Nacht der Wissenschaften, Berlin 16.6.

Wissen und Herrschaft nannte der Simon-BW. Verlag seinen blog, den er vor einiger Zeit einrichtete, um über Hürden, aber auch Wege zum Wissen zu berichten. Von Fake News… ( Stefan Hauff-Hartig, 2018),  Walter Umstätter( Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum 2009) Willi Bredemeier (Zukunft der Informationswissenschaft, 2019) und Stephan Büttner Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses lässt sich eine rote Linie ziehen zu Wissen wird mächtiger der Meinung in DIE ZEIT vom 16.Juni. Wer es mit der Wissens- oder Innovationsstruktur ernst meint, hat viel zu tun. Er muss  Wirtschaftsstrukturen demokratisieren. Dafür gibt es keine Anleitung meint der Autor dieses Artikels und vergisst, dass die wenigen Strukturen, die es in Deutschland dafür gab, vernachlässigt oder abgewickelt wurden, wie Rainer Strzolka schon 2014 schrieb  (Der Kulturzerstörer. Ein Held unserer Zeit ) Zu dem Diktum Immer mehr Reichtum wird durch immer weniger Menschen erzeugt setzt der Autor seine Forderung nach  Demokratisierung der Innovationswirtschaft, damit die Gesellschaft daran teilhaben und sie gestalten kann und zwar bevor es zur Umverteilung kommt.

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Männer und Frauen sind gleichberechtigt ---- eine langer Kampf - er ist nicht zu Ende.

Nachdem die Weimarer Verfassung den Frauen das Wahlrecht gewährt hatte, setzte Frau Elisabeth Selbert 1948 in einem zähen Kampf die Aufnahme von Artikel 3, Absatz 2 in das Grundgesetz durch, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Eine Revolution, die nicht zu Ende ist und von vielen Kämpfen begleitet wurde. Bis 1957 dauerte die Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches, weitere 10 Jahre bis das Standes zuweisende Fräulein aus dem Vokabular verschwand und noch heute sind die Entscheidungsgremien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft überwiegend männlich. Nicht nur die me too Debatte trug dazu bei, dass sich die Gesellschaft zunehmend des noch immer herrschenden Mangel an sozialer Gleichberechtigung bewusst ist.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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