Claudio Chini

Claudio Chini was born in Ancona on February 26, 1974. He started studying music at Istituto Musicale G. B. Pergolesi under the guidance of Maestro L. Bugo. In 1999 he obtained his degree in Pianoforte at Conservatoire F. Morlacchi in Perugia and afterwards he completed Composition studies at Conservatoire G. Rossini in Pesaro under the guidance of Maestro F. M. Caramazza. At the Conservatoire G. Rossini in Pesaro he got a degree in Choral Music and Choral Conduction.

At the same time he got a diploma in Electronic Engineering with the thesis entitled Representation of Musical Signals with Orthogonal Functions. Subsequently, he is also qualified as a registered engineer.

He conducted the Porto Recanati Amadeus Polyphonic Choral in several concerts for two years (is he still conducting?). With them, he conducted the school symphonic orchestra performing in a concert commemorating the autonomy of Porto Recanati. He worked for two years with Ketron, a company producing electronic musical instruments, as a project manager engineer and programmer.

Since 2009 he has been teaching Musical Informatics in two and three year courses at Istituto Musicale Pareggiato G. Pergolesi in Ancona. At the moment he works at the Università Politecnica delle Marche.


Claudio Chini, geboren am 26.2.1974 in Ancona, hat seine musikalischen Studien am Istituto Musicale G.B. Pergolesi bei L. Bugo begonnen. 1999 machte er am Konservatorium F. Morlacchi seinen Abschluss im Fach Klavier und danach auch in Komposition am Konservatorium G. Rossini in Pesaro bei F.M. Caramazza. Am Konservatorium G. Rossini erwarb er sich ferner einen Abschluss in den Fächern Chor und Chorleitung.

Parallel machte er einen Abschluss als Elektroingenieur mit einer Doktorarbeit über Darstellung musikalischer Signale mit Hilfe von orthogonen Funktionen.

Zwei Jahre lang leitete er in mehreren Konzerten den Amadeuschor von Porto Recanati. Zwei Jahre arbeitete er für Ketron, einer Firma, die elektronische Instrumente herstellt, als Projektmanager.

Seit 2009 unterrichtet er musikalische Informatik in zwei- und dreijährigen Kurszyklen am Istituto Musicale Pareggiato G. Pergolesi in Ancona. Zur Zeit arbeitet er an der Università delle Marche.


Claudio Chini è nato ad Ancona il 26 febbraio del 1974. Ha iniziato gli studi musicali presso l’Istituto Musicale G.B. Pergolesi sotto la guida del M° L. Bugo e si è diplomato in Pianoforte nel 1999 al Conservatorio F. Morlacchi di Perugia e dopo in Composizione al Conservatorio G. Rossini di Pesaro, sotto la guida del M° F.M. Caramazza. Successivamente ha conseguito anche il Diploma di Musica Corale e Direzione di Coro sempre presso il Conservatorio G. Rossini di Pesaro.

Allo stesso tempo si ha laureato presso l’Università Politecnica delle Marche in Ingegneria Elettronica con una tesi sperimentale dal titolo “Rappresentazione di segnali musicali con funzioni ortogonali”. Successivamente ha conseguito l’abilitazione all’esercizio della professione di ingegnere.

Ha diretto per due anni la corale polifonica "Amadeus" di Porto Recanati con cui ha eseguito numerosi concerti e con la quale ha diretto l'orchestra sinfonica della scuola per l'autonomia di Porto Recanati. He lavorato per due anni presso la ditta di strumenti musicali elettronici Ketron di Ancona in qualità di ingegnere progettista e programmatore.

Dal 2009 insegna Informatica Musicale per i trienni e i bienni accademici di I e II livello presso l’Istituto Musicale Pareggiato “G.B. Pergolesi” di Ancona. Attualmente lavora all’Università Politecnica delle Marche.

Aktuelles

Zum Tod des Karlsruher Dirigenten Manfred Reichert

Die 13 als Glückszahl


Manchmal werden durch Chuzpe Weichen gestellt, wird der Lebensweg in die entscheidende Bahn gebracht. So bei Manfred Reichert. Er hatte in Karlsruhe Musik studiert, war nach dem Staatsexamen zeitweise als Kritiker für die Badischen Neuesten Nachrichten unterwegs und als Gymnasiallehrer tätig, gehörte seit fünf Jahren zur Musikredaktion des in Baden-Baden ansässigen Südwestrundfunks (SWR) und nun, Ende 1972, beflügelte ihn der Wunsch, ein dreizehnköpfiges Ensemble zu dirigieren, das aus Streichern des SWR-Sinfonieorchesters bestand. Reichert wandte sich an den Konzertmeister, bot als Gegenleistung einen Auftritt in Karlsruhe an: „Der Vorschlag war verrückt, tollkühn, ich muss nicht recht bei Sinnen gewesen sein“, schrieb der Musiker später rückblickend.

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Reichert Nachruf

Manfred Reichert

Wir wussten, dass er todkrank krank war, wir sind dankbar, dass wir seine Erinnerungen, sein Vermächtnis, seine Leidenschaft und seinen Kampf um die Neue Musik herausgeben durften - wir sind sehr sehr traurig, dass er heute verstorben ist:

Manfred Reichert

Dirigent, Festivalgestalter, Universitätsprofessor, Gestalt - und Traumtherapeut, Bildermaler

Er schaute zurück auf fünfeinhalb Jahrzehnte zwischen 1961, Abitur und Studienbeginn und der Gegenwart 2017. Von 1967 bis 1983 Musikredakteur beim Südwestfunk Baden - Baden, von 1973 bis 2007 Dirigent des von ihm gegründeten Ensemble 13 von 1981- 2017 Künstlerischer Leiter des ebenfalls von ihm gegründeten Karlsruher Festivals Wintermusik und Musik auf dem 49 ,' 1983 bis 1988 künstlerischer Leiter des städtischen Teils der Europäischen Kulturtage Karlsruhe

Ideengeber, von 1985-1987 Leiter der ersten Projektgruppe des ZKM, Karlsruhe, 1995- 2007 Professor für Neue Musik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Seit 2000 Gestalt und Traumtherapeut , seit 2012 Maler .

(Manfred Reichert : Fremder Ort Heimat. Manfred Reichert und das Ensemble 13.

Eine Spurensuche.

Berlin 2918, 268 Seiten, mit Fotos,softcover 23.50 ISBN 978-3-945610-41-1)

Leipziger Büchermesse in stürmischen Zeiten

Einer medialen Flurbereinigung – dem Ausschluss „rechter Verlage“ hatte der Direktor der Leipziger Büchermesse ruhig und besonnen widerstanden und auf die  Präsentation aller Verlage und den offenen Zugang aller zu allen Angeboten bestanden. Ein Motto, den die Bibliotheken mit Open Access seit Jahren verfolgen und der auch die Vorstellung des Buches von Marianna Tax Choldin. Der Garten der zerbrochenen Statuen beherrschte. Auf den Spuren der Zensur in Russland, vorgestellt von den beiden Übersetzerinnen im Zwiegespräch landete bei deiner Debatte über Zensur mit den in Halle 4, A, 105 versammelten Bibliothekaren, die ihr Leben lang für den freien Zugang ihrer Nutzer zu Informationen gekämpft haben und heute noch kämpfen. Der Kampf der Bibliothekare um die Anerkennung ihrer Arbeit bestimmte auch Helga Schwarz Das Deutsche Bibliotheksinstitut  im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem  Interesse, deren Autorin durch das Wetter an ihrem Auftritt  verhindert war; Fachforum 1 Halle 5 E500  Dieser Wintereinbruch  hatte auch der Messe zugesetzt, von einem eisigen Empfang am Hauptbahnhof und der Messe Leipzig mit gefährlich glatten Eingangsbereich, bibbernden Warten auf die Straßenbahn  mit einem wasserdurchlässigen  Glasdach (Hybris der Architekten?).

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Hespos imd A.Simon zum Geburtstag

80 Jahre und kein bisschen weise- wir gratulieren zum Geburtstag unseren Autoren

Hans Joachim Hespos geboren am 13.3. 2018 und Artur Simon,  geboren am 6.5. 1938  verschieden und doch in einem gemeinsam, in ihrer unverbrüchlichen Liebe zur Musik

… Immer wieder neu Anders nennt Hespos sein musikalisches Schaffen, das ihn immer wieder auf neue Wege schickt, neue Formen, neue Instrumente. Was ist die Wirkung von Musik? Sie trifft und braucht keine  Vermittlung (nmz März 2018:4)

Dem würde Artur Simon zustimmen, der sein Leben lang der Musik unmittelbar ausgesetzt war, in fremden Kulturkreisen: Afrika, Indonesien, Neuguinea und doch diesen Musiken  immer auf der Spur. Sie führte  zu der Begegnung mit Dahab dem musikalischen Genie der Nubier und oft  zu der Seele von Gemeinschaften,  die aus dieser Musik lebten und  die wir ohne diese Musik nicht kennen würden.