Wege der Hoffnung

Wege der Hoffnung

Flucht, Emigration und Rückkehr in ein freies Litauen
Joseph Kazickas
2015
333 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-74-7
22,00
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In seiner autobiographischen Erzählung Wege der Hoffnung Zeichnet der Litauer Joseph Kazickas seinen turbulenten Lebensweg nach, der stark von den Geschehnissen des 20. Jahrhunderts geprägt ist.

Angefangen von den Erlebnissen seiner Familie, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Kosaken in die russische Steppt verschleppt wurde, bis zu den Erfolgen von Joseph Kazickas als Unternehmer in den USA und im unabhängigen Litauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, schildert der Autor seine persönlichen Erlebnisse.

Wenngleich viele Menschen seiner Generation ähnliche Erfahrungen machen mussten, scheinen die Episoden im Leben von Joseph Kazickas doch besonders ei8ndringlich zu sein. Genannt seien hier etwa seine bewegten Jugend- und Studienjahre in Litauen, die Flucht vor den Sowjets nach Deutschland und die endgültige Auswanderung nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA.

Kazickas Heimat, der Staat Litauen spielte in seinen Betrachtungen eine bedeutende Rolle. Der Autor beschreibt seine tiefe emotionale Bindung zu dem Land, zunächst den schmerzlichen Verlust und schließlich die Rückkehr in ein freies Litauen und seine Hilfe beim Wiederaufbau.

Ein ergreifendes Lebensschicksal, dass neben persönlichen Anekdoten auch die gigantischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts beschreibt- geistreich und lesenswert.

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Beautiful Tuscany

Zwei Praktikantinnen von Berlink arbeiten für einige Zeit im Verlag Simon- bw. Sie bringen zwar nicht die Sonne nach Berlin, davon ist zur Zeit genügend vorhanden aber kulturellen Austausch mit einem Land, das immer das deutsche Sehnsuchtsland bleiben wird. Hier einen Blick auf die Toskana: .

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OaarWurm Festival 2018

Das OaarWurm Festival 4.0 für komponierte Musik vom 24.-25.8. und vom 30. August bis 2. September 2018 im Kulturhaus Alte Feuerwache, Berlin Friedrichshain, Brotfabrik Weißensee und Hartmannsdorf bei Berlin.

Es gilt als ein Festival des Austauschs und der Kommunikation. Es sieht sich als ein primäres Medium für die von Berliner Komponisten präsentierten neuen Arbeiten, die dem genuinen und ganz eigenen Lebensgefühl dieser Stadt in ihren Werken auf der Spur sind, und die hier zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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