Unangepasst

Unangepasst

Неуместный
Grigorij Arosev
Nur in russischer Sprache
2016
234 Seiten
hardcover
ISBN 978-3-945610-25-1
14,90
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Ein Merkmal ist allen Diktaturen gemeinsam: das unkontrollierte Streben nach Macht, nicht nur im öffentlichen Raum, sondern über Geist und Denken ihrer Untertanen. Bürger kennen Diktaturen nicht, sie bestimmen ihr Leben selber. Deshalb fürchten Diktaturen sehr oft die Kunst, sie lebt nach eigenen Gesetzen und lässt sich — auch unter den schlimmsten Bedingungen — nicht einzwängen oder sogar töten. 

«Unangepasst» ist deshalb ein Roman, eine Geschichte von einem Leben jenseits der durch die Anpassung vorgegebenen Regeln. Ein Leben mit den verschiedensten Facetten des Lebens und den Möglichkeiten, diesem Leben auf verschiedene Art und Weise zu begegnen, realisiert an drei verschiedenen Figuren. Man muss an Gogol denken, der mit den hintergründigen und dop-pelgesichtigen Bildern der Romantik nicht nur diese russische Erzählkunst in Deutschland eingeführt hat — er hat auch die Moderne tief beeinflusst. 
Die Veröffentlichung dieses Romans war uns besonders zu diesen Zeiten wichtig, hinter deren Schleier aus politischen Schachzügen und Unverständnis das Bild des in Deutschland geliebten Russlands zu verschwinden droht. Russland und seine Geschichte ähneln der deutschen; und die Verbindungen zwischen den beiden Ländern verschwanden durch Krieg und wurden in der Nachkriegszeit nur noch von einem Teil Deutschlands — aber dann sehr oft sehr intensiv — wahrgenommen.

Всякий диктаторский режим характеризуется одним и тем же: не контролируемым стремлением к власти, власти не только «на поверхности», но также над духом и мыслями своих подчинённых. Настоящие же граждане не знают, что такое диктатура — такие люди держат свои судьбы в собственных руках. Стоит ли удивляться, что диктатура как такoвая часто страшится искусства, живущего по своим законам и не дающего себя — даже под гнётом труднейших обстоятельств — ограничить или, тем более, уничтожить. 
Именно поэтому «Неуместный» — это история многогранной жизни по ту сторону установленных правил. Жизни, в которой перед персонажами открываются самые разные дороги. Жизни, воплощённой в трёх различных героях. Здесь уместно вспомнить о Гоголе, который через свой загадочный, двуликий романтизм не только привнёс в Германию русскую традицию рассказа, но и глубоко повлиял на современную литературу. Публикация этого романа для нас в настоящее время особенно важна, так как за маревом политических интриг и недопонимания образ России, любимой в Германии, может попросту исчезнуть. История России похожа на историю Германии, но за время войны взаимосвязи между двумя странами пропали. Сейчас, в послевоенную эпоху, эти связи осознаются лишь определённой частью немецкого населения, хотя подчас и весьма остро.

Rezensionen

arosev-rezensionen-2016

Aktuelles

Widerspruch Simon

Bibliotheken als Ansprechpartner- Mittelpunkt der Community – Gegen fake news und Hass – für Demokratie – eine Forderung an Politiker und Verantwortliche -   

Das Buch  Erwarten Sie mehr von David Lankes  ist ein Glücksfall. Es zeigt, was wir erwarten und was die Leitung der Community, die Politiker und Geldgeber zur Verfügung stellen sollten. Es ist ein dringender Aufruf in schweren Zeiten auch für Bibliotheken. Daher können wir nicht verstehen,  dass das eigene Einkaufshaus für Öffentliche Bibliotheken das nicht sieht, wie die folgende Kurzbesprechung zeigt.

Hier die EKZ Besprechung

Man vergaß anscheinend, dass Bibliotheken Orte der Aufklärung und damit der Demokratie sind. Knowledge Schools nennt Lankes sie,

I further believe that in times of alternative facts, fake news, and near contempt for public service we have an obligation to lead.

Das glauben wir auch, deshalb haben wir der Besprechung von Reisser hier  widersprochen.

Hier die 2. Besprechung

Sie irren sich, Herr Reisser!

Lankes keine Fachliteratur? Nur Ideengeber? Da fragt es sich, was Fachliteratur eigentlich sein soll, sie soll doch gerade den Horizont erweitern und neue Ideen diskutieren. Dafür liest man Fachliteratur, besucht Konferenzen und spricht mit Kollegen. Und ein zeitloses Thema ist:  Wie erreicht die Bibliothek die politischen Entscheidungsträger? Dieses Thema gab es schon zu der Zeit, als ich noch eine blutjunge Bibliothekarin war, auch, als vor einigen Jahren viele Bibliotheken abgewickelt wurden; das totgeschwiegene Handbuch der Kulturzerstörung von R. Strzolka erwähnt es, und in der Dissertation von Helga Schwarz über das Deutsche Bibliotheksinstitut, die gerade erschienen ist, kommt es ebenfalls vor.

Ja, es ist ein Buch für Entscheider. Hier befindet sich der deutschsprachige Raum in einer ähnlichen Situation wie die Bibliotheken in den USA, dass nämlich jene, die über das Budget von Bibliotheken entscheiden, von Jahr zu Jahr schwerer zu überzeugen sind. Leider hat die Literatur im deutschsprachigen Raum wenig darüber herausgebracht, wie die Bibliotheken ihre Stakeholder für sich gewinnen können, obgleich es hier um eine Existenzfrage geht. Aber Lankes (und andere Amerikaner) zeigen, wie es geht, und auf ihre Beispiele müssen wir in einem ersten Schritt zurückgreifen.

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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