Zeitzeugen

Tagebuch eines jungen Soldaten an der Westfront des Ersten Weltkrieges 1915-1918.
(fu0t auf dem Kriegstagebuch des E. Winz)
2018
105 Seiten
Softcover
ISBN 978-3-945610-44-2
18.50

Unangepasst

Неуместный
Grigorij Arosev
Unangepasst
Nur in russischer Sprache
2016
234 Seiten
hardcover
ISBN 978-3-945610-25-1
14,90

Ein Merkmal ist allen Diktaturen gemeinsam: das unkontrollierte Streben nach Macht, nicht nur im öffentlichen Raum, sondern über Geist und Denken ihrer Untertanen. Bürger kennen Diktaturen nicht, sie bestimmen ihr Leben selber. Deshalb fürchten Diktaturen sehr oft die Kunst, sie lebt nach eigenen Gesetzen und lässt sich — auch unter den schlimmsten Bedingungen — nicht einzwängen oder sogar töten.

Die überlegene Alternative zum Sex
2017
112 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-28-2
14,00

Der Autor, Wirtschaftswissenschaftler, Herausgeber der Zeitschrift Password hat nach seinem Anti-Heimat Roman eine Sammlung von Short Stories herausgegeben. Darin beschreibt er: -wie die umfassende Sexualisierung der Gesellschaft die lustigsten und zugleich traurigsten Blüten treibt. 

- wie die Bürokratisierung auch Einrichtungen erfasst, die eigentlich für Innovation und Erneuerung zuständig waren, nämlich Wissenschaft und Hochschulen. 
- wie Senioren bei materieller Absicherung und gesundheitlicher Versorgung ihrem „sozialen Tod“ hinzunehmen haben („Die abgewatschte Generation ) und 
- wie Jugend darin besteht, nicht zu wissen, wer man ist, und von anderen abhängig zu sein.

Freud unterm Protokoll
2015
177 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-23-7
21.90

Wien 1906. In Sigmund Freuds Wohnung treffen sich jeden Mittwoch Ärzte und Interessierte, um über Psychoanalyse zu diskutieren. Otto Rank, der Protokollant schreibt mit. Begriffe und Konzepte der Theorie werden definiert. Wie geht man mit Abweichungen um? 1911 kommt es zum Bruch mit Adler. 

Wer waren die Männer, die sich bei Freud trafen? Worüber wurde gesprochen und wie überzeugend waren ihre Argumente? Wieso kam erst 1910 eine Frau in den Kreis um Freud und schied schon 1911 mit Adler wieder aus? Kann der frühe psychoanalytische Theoriediskurs bewertet werden? 
Diese Arbeit gibt Antworten.

Gute Wache, gute Ruh

Momentaufnahmen einer Seefahrerära. Erinnerungen eines Kapitäns.
Rudolf Zimmermann
Gute Wache, gute Ruh
2015
113 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-21-3
14,50

Das große Abenteuer, die Weite und Gewalt der Ozeane, das Reisen in exotische Länder und die Begegnung mit Menschen und Kulturen ferner Kontinente- die Seefahrt ist bis heute ein Sinnbild für romantische Vorstellungen von Freiheit, Kameradschaft und dem Fernweh nach dem Unbekannten. Jenseits der vertrauten Klischees erzählt die Geschichte Rudolf Zimmermanns vom Beginn seiner Seefahrerlaufbahn, von der Kindheit in den Straßen des Berliner Westens der Nachkriegszeit, von jugendlichen Träumen nach der weiten Welt, von seinen Reisen, die ihn bereits während seiner Lehrzeit in die Karibik, nach Mittelamerika, an die Ostküste Amerikas und später als Offizier und Kapitän bis nach Westafrika führen sollten.

Polnisch Blut

Ein Roman von Nataly von Eschstruth (1894). Mit Kommentaren zur deutsch-polnischen Nachbarschaft
Nataly von Eschstruth
Polnisch Blut
Mir Beiträgen zum deutsch – polnischen Verhältnis von: Dr. Willi Bredemeier , Edyta Chrzastek, Rainer Kappe, Anna Loks, Dr. Rainer Strzolka, Kamila Torzeweska-Niowak, Prof. Dr. Maciej Walkowiak
2015
334 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-72-3
18,00

Der 1887 veröffentlichte Roman widmet die seinerzeit sehr bekannte Autorin der Großherzogin Caroline von Mecklenburg- Strelitz, Prinzessin von Großbritannien. Sie setzt ihr in diesem Buch mit der Figur der Anan Regina zugleich ein Denkmal und stellt damit den wahrend Adel und seine Gesinnung in einen Gegensatz zu dem Adel, der sich nur auf Titel, Einfluss und Geld beruft und damit alle Grundsätze vergisst, denen der Adel eigentlich verpflichtet sein sollte.

Wege der Hoffnung

Flucht, Emigration und Rückkehr in ein freies Litauen
Joseph Kazickas
Wege der Hoffnung
2015
333 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-74-7
22,00

In seiner autobiographischen Erzählung Wege der Hoffnung Zeichnet der Litauer Joseph Kazickas seinen turbulenten Lebensweg nach, der stark von den Geschehnissen des 20. Jahrhunderts geprägt ist.

Angefangen von den Erlebnissen seiner Familie, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Kosaken in die russische Steppt verschleppt wurde, bis zu den Erfolgen von Joseph Kazickas als Unternehmer in den USA und im unabhängigen Litauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, schildert der Autor seine persönlichen Erlebnisse.

Wie ich aus Versehen einmal fast das Universium gerettet hätte
2013
71 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-58-7
10,00

Der Protagonist der Satire verfolgt nur ein Ziel: Die Welt zu retten. Diese Rettungsaktion, seien es Geräte gegen Feinstaub, Lichterscheinungen, Engelgestalten, Himmelsboten, Bewohner des Universums, Entspannungsmittel oder sonstige Medizin zum Glücklichsein gehen erst einmal an den Geldbeutel. Den Aufforderungen "sei ein Om, statt satt" und "erfülle Deine Aufgaben als wandelndes Licht auf Erden" werden verfolgt. Auch das erzählende Ich merkt: Es ist ein Irrtum. Der Tagebuchschreiber muss das Heil des Universums zurückgeben - die Rückerstattung der beträchtlichen energetischen Ausgleiche ist ausgeschlossen. Wie wahr

Ein Anti-Heimat-Roman

Bildungsreise durch ein unbekanntes Land
Willi Bredemeier
Ein Anti-Heimat-Roman
2014
505 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-68-6
19,50

„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ 

Gerd Arens erinnert sich, wie er als Kind in der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik mit Lug und Betrug um jede Druckzeile kämpfen musste. Als Kleinkind traumatisiert findet er persönliches Glück allenfalls nebenbei, nachdem er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen freigestrampelt hat. Immer noch sieht er mit anderen Augen auf die Welt. So nimmt er an dem Untergang der ländlichen Kultur teil und wird an dem Niedergang der proletarischen Arbeiterkultur rund um Kohle, Stahl, Brauereien und Druckindustrie beteiligt. Aber das Ruhrgebiet stellt sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft in den Formen der Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen dar. Während Arens durch die Schichten nach oben schießt, führt er an der neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum ein Dreifachleben, als Fellow Traveller der 68er-Studentenrevolte, als Opportunist, der Wissenschaft auf die homöopathisch zuträglichen Dosierungen zur Förderung der eigenen Karriere reduziert, und als Schwelger im paradiesischen Überfluss wissenschaftlicher Bibliotheken. Als Redakteur an mehreren Ruhrgebietszeitungen jagt Arens Serienkiller und weitere Mörder und wird Zeuge, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets hintertreiben. Am Ende taucht Arens in eine Science-Fiction-Welt der Erarbeitung wissenschaftlicher Beiträge durch Roboter ein, während sich die Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Arens zieht Bilanz zu sieben Jahrzehnte Ruhrgebiet, indem er fragt, wo der letzte Arbeiter geblieben ist.

Lebensworte eines Liebenden

Aphorismen und Betrachtungen eines Berliner Zeitzeugen
Stefan Grothe
Lebensworte eines Liebenden
2014
78 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-67-9
16,00

Dieses kleine Buch mit Aphorismen, Sentenzen und Betrachtungen, Briefen, Gedichten und Reden hat als roten Faden den liebevollen Umgang mit Mitgeschöpfen. Dieser Faden zieht sich diurch die Themen Politik, Humor, Religion und Lebensbetrachtungen im Allgemeinen.

Mein Tagebuch: Erfahrungen eines deutschen Missionars in Deutsch - Südwestafrika 1905 - 1907
2013
529 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-41-9
28,50

Ein Tagebuch von über 2000 Seiten nicht nur als Reisebericht, sondern als Protokoll einer Inspektionsreise in Deutsch Südwestafrika berichtet über die Arbeit der Rheinischen Mission vor Ort in Afrika. Diese Arbeit wird überschattet von dem Krieg der Hereros gegen die deutschen Eroberer, der auch die Arbeit der Mission stark beeinflusst. Zwischen Regierung, den Kommunen der Einheimischen vor Ort, überlasteten Missionaren, feindseligen Sentiments anderer Europäer und großen finanziellen Problemen versucht Spiecker unermüdlich, mit nie nachlassenden Kräften, aber immer voller Sorge und großer Kreativität, Probleme zu lösen und Entwicklungen für die Menschen zu finden und zu fördern.
Bewundernd, fassungslos steht man vor einem Leben, das keine Ruhe und keinen Anspruch auf einen eigenen privaten Raum kennt-sondern nur den Dienst am Anderen, am Nächsten. Ein bewegendes Buch in einer Zeit des Narzissmus und des allgemeinen Egoismus.

Das Tagebuch des Klaus Seckel

Anfang und Ende einer Kindheit an der Quäkerschule Eerde (1937–1943)
Rainer Kappe Susanne Brandt
Das Tagebuch des Klaus Seckel
2011
111 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-14-3
19,50

Nach dem Abtransport der letzten Gruppe Jugendlicher jüdischer Herkunft, die noch im internationalen Internat der Quäker, Eerde, nahe der deutsch-niederländischen Grenze verblieben waren, werden in einem Spind die Tagebücher des Klaus Seckel gefunden. Dem erstmaligen Druck 1960 folgtjetzt die Neuauflage, kommentiert und in den zeitlichen und geistigen Rahmen dieser Zeitspanne von 1937–1943 gestellt

Platzverweis für eine Erbse
2011
166 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-25-9
19,80

Ein Mutmachbuch nennt die Autorin dieses Protokoll ihrer Lebensbedrohung zu einer Zeit, in der Gedanken an das Lebensende noch weit entfernt sind. Von der unmittelbaren Diagnose bis zu sämtlichen Phasen der Krankheit und des Genesungsverlaufes werden alle Gedanken, Empfindungen und Stimmungen registriert, sachlich, unsentimental und voller Eindringlichkeit. Sprachlich klar, natürlich, fesselnd und voller Humor findet die Autorin den für diese Phasen äußerster Bedrohung und deren Überwindung adäquaten Ausdruck. Die immer wieder bahnbrechende Lebensfreude macht dieses Buch zu einer wunderbaren positiven Lektüre.

Briefe aus einer Schweren Zeit

Gesammelt und übertragen von Hans Weiss im Jahre 1970
Rosmarie Grabitz
Briefe aus einer Schweren Zeit
2008
209 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-01-3
27,90

Seit in den 90er Jahren die "neuen" Staaten Mittel - und Osteuropas mehr in den Blickfeld gerückt sind, gewinnen auch Flucht und Vertreibung der Deutschen aus diesen Ländern ein wachsendes Interesse. Der Zusammenbruch des Deutschen Reiches beendete den 800 Jahre währenden Einfluß in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Dies begann im Baltikums schon mit der Umsiedlung 1939 auf Grund des Hitler Stalinpaktes. Den hier veröffentlichten Briefen werden zeitgeschichtliche Ergänzung aus Dokumenten und Veröffentlichungen gegenüber gestellt und machen so den politischen Hintergrund deutlich, der in den Briefen selbst nur eine marginale Rolle spielt. Es sind Dokumente eines familiären Zusammenhaltes der den Mitgliedern der Familie das Leben rettete. Diese restlose Liebe und Verantwortung füreinander jenseits aller ökonomischen Überlegungen wird uns als Botschaft übermittelt.

Aktuelles

Zum Tod des Karlsruher Dirigenten Manfred Reichert

Die 13 als Glückszahl


Manchmal werden durch Chuzpe Weichen gestellt, wird der Lebensweg in die entscheidende Bahn gebracht. So bei Manfred Reichert. Er hatte in Karlsruhe Musik studiert, war nach dem Staatsexamen zeitweise als Kritiker für die Badischen Neuesten Nachrichten unterwegs und als Gymnasiallehrer tätig, gehörte seit fünf Jahren zur Musikredaktion des in Baden-Baden ansässigen Südwestrundfunks (SWR) und nun, Ende 1972, beflügelte ihn der Wunsch, ein dreizehnköpfiges Ensemble zu dirigieren, das aus Streichern des SWR-Sinfonieorchesters bestand. Reichert wandte sich an den Konzertmeister, bot als Gegenleistung einen Auftritt in Karlsruhe an: „Der Vorschlag war verrückt, tollkühn, ich muss nicht recht bei Sinnen gewesen sein“, schrieb der Musiker später rückblickend.

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Reichert Nachruf

Manfred Reichert

Wir wussten, dass er todkrank krank war, wir sind dankbar, dass wir seine Erinnerungen, sein Vermächtnis, seine Leidenschaft und seinen Kampf um die Neue Musik herausgeben durften - wir sind sehr sehr traurig, dass er heute verstorben ist:

Manfred Reichert

Dirigent, Festivalgestalter, Universitätsprofessor, Gestalt - und Traumtherapeut, Bildermaler

Er schaute zurück auf fünfeinhalb Jahrzehnte zwischen 1961, Abitur und Studienbeginn und der Gegenwart 2017. Von 1967 bis 1983 Musikredakteur beim Südwestfunk Baden - Baden, von 1973 bis 2007 Dirigent des von ihm gegründeten Ensemble 13 von 1981- 2017 Künstlerischer Leiter des ebenfalls von ihm gegründeten Karlsruher Festivals Wintermusik und Musik auf dem 49 ,' 1983 bis 1988 künstlerischer Leiter des städtischen Teils der Europäischen Kulturtage Karlsruhe

Ideengeber, von 1985-1987 Leiter der ersten Projektgruppe des ZKM, Karlsruhe, 1995- 2007 Professor für Neue Musik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Seit 2000 Gestalt und Traumtherapeut , seit 2012 Maler .

(Manfred Reichert : Fremder Ort Heimat. Manfred Reichert und das Ensemble 13.

Eine Spurensuche.

Berlin 2918, 268 Seiten, mit Fotos,softcover 23.50 ISBN 978-3-945610-41-1)

Leipziger Büchermesse in stürmischen Zeiten

Einer medialen Flurbereinigung – dem Ausschluss „rechter Verlage“ hatte der Direktor der Leipziger Büchermesse ruhig und besonnen widerstanden und auf die  Präsentation aller Verlage und den offenen Zugang aller zu allen Angeboten bestanden. Ein Motto, den die Bibliotheken mit Open Access seit Jahren verfolgen und der auch die Vorstellung des Buches von Marianna Tax Choldin. Der Garten der zerbrochenen Statuen beherrschte. Auf den Spuren der Zensur in Russland, vorgestellt von den beiden Übersetzerinnen im Zwiegespräch landete bei deiner Debatte über Zensur mit den in Halle 4, A, 105 versammelten Bibliothekaren, die ihr Leben lang für den freien Zugang ihrer Nutzer zu Informationen gekämpft haben und heute noch kämpfen. Der Kampf der Bibliothekare um die Anerkennung ihrer Arbeit bestimmte auch Helga Schwarz Das Deutsche Bibliotheksinstitut  im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem  Interesse, deren Autorin durch das Wetter an ihrem Auftritt  verhindert war; Fachforum 1 Halle 5 E500  Dieser Wintereinbruch  hatte auch der Messe zugesetzt, von einem eisigen Empfang am Hauptbahnhof und der Messe Leipzig mit gefährlich glatten Eingangsbereich, bibbernden Warten auf die Straßenbahn  mit einem wasserdurchlässigen  Glasdach (Hybris der Architekten?).

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Hespos imd A.Simon zum Geburtstag

80 Jahre und kein bisschen weise- wir gratulieren zum Geburtstag unseren Autoren

Hans Joachim Hespos geboren am 13.3. 2018 und Artur Simon,  geboren am 6.5. 1938  verschieden und doch in einem gemeinsam, in ihrer unverbrüchlichen Liebe zur Musik

… Immer wieder neu Anders nennt Hespos sein musikalisches Schaffen, das ihn immer wieder auf neue Wege schickt, neue Formen, neue Instrumente. Was ist die Wirkung von Musik? Sie trifft und braucht keine  Vermittlung (nmz März 2018:4)

Dem würde Artur Simon zustimmen, der sein Leben lang der Musik unmittelbar ausgesetzt war, in fremden Kulturkreisen: Afrika, Indonesien, Neuguinea und doch diesen Musiken  immer auf der Spur. Sie führte  zu der Begegnung mit Dahab dem musikalischen Genie der Nubier und oft  zu der Seele von Gemeinschaften,  die aus dieser Musik lebten und  die wir ohne diese Musik nicht kennen würden.