Er ist ganz Ohr

Er ist ganz Ohr

Skurril-satirische Geschichten über Musikinstrumente und Musiker
Dietlind Rohm
2016
89 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-26-8
17,50
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Eine Diva wird geboren, eine Bratsche findet sich selbst, eine Gitarre hat ihr Coming-out, der liebe Gott baut sich seine Orgel selbst ... Musikinstrumente, Musiker und ihre wundersamen Metamorphosen werden durch die heiter-satirische, die hinter- und bisweilen auch tiefgründige Brille betrachtet. Aus spitzer Feder fließen Geschichten nebst Illustrationen über Instrumente, einen Dirigenten, eine Sängerin, einen Komponisten, den lieben Gott, einige Tiere, einen Sarg, über Menschen, Toiletten, Bäume, Bierkrüge, Wolken ... und immer wieder auch über die Liebe.

Rezensionen

„Er ist ganz Ohr“ stellt bei aller Ironie und Skurrilität Musik auch immer wieder als etwas Göttliches dar. Diese Geschichten sind natürlich vom Geist der Musik, aber auch vom Zeitgeist geprägt. 

Und nicht zuletzt geht es um das Leben als Musiker mit all seinen Höhen und Tiefen, den Freuden und Schmerzen, den Erfolgen und Misserfolgen. 
Und Menschliches und Allzumenschliches trifft man natürlich auch immer an, wenn es um Musik, den Musiker, den Menschen an sich geht ... 
Dieses alles und noch viel mehr kommentiert dieses Buch auf satirische und ironische, aber auch auf sehr liebevolle und charmante Art und Weise. 
Lassen Sie sich erheitern!

Aktuelles

Umstätter

Prof. Dr. rer nat Walther Umstätter ist tot. Er starb in den Armen seiner Frau am 6. März

Walther Umstätter war ein Zeitzeuge, wie sie jetzt allmählich von der Weltbühne abtreten. Geboren am 12. Juni 1941 im Königreich Rumänien wurde er als Kind Zeuge des dramatischen Umbruchs in Ost und Mitteleuropa, deren Folgen heute erst absehbar sind Er wurde wieder Zeuge der gewaltigen Veränderungen nach dem Fall der Berlin Mauer und übernahm 1994 das Rektorat an dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität Berlin.

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Wer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich,

sagte Andrew Carnegie, der von einem harten Stahlmagnaten zu einem der großzügigsten Stifter am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde. Er stiftete Gebäude für die öffentlichen Bibliotheken in den USA und die berühmte Konzerthalle in London. Es ging ihm dabei nicht um Macht und Einfluss, sondern um Wissen und Kunst, Musik und Bildung für das Volk -Teilhabe für jedermann, auch für die Armen, zu denen er einst gehörte.

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Lesen ohne Hürden ---einfach erlesen---Bibliotheken verändern

Lesen ohne Hürden beschreibt der Berliner Tagesspiegel am Sonntag, den 27.1seinen Bericht über die zunehmenden Veröffentlichungen Berliner Forscher in Open Access Journalen und begründet dies mit den immer noch herrschenden Barrieren des Zugangs jedes Bürgers zu wissenschaftlicher Literatur. Ob die Open Access Journal wirklich nun den leichteren Zugang ermöglichen, wissen wir nicht. Aber der Artikel verschweigt die wahren Hintergründe, warum zunehmen Forscher auf Open Access Journale ausweichen. Die Basis dieser Entwicklung liegt leider auch in der unglückseligen Preisentwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften, die daher die Bibliotheken zwangen, Abonnements zu kündigen, deren Autoren in großer Zahl auch ihre Leser waren. Die wissenschaftlichen Zeitschriften dienten in erster Linie der Kommunikation der Forscher.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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