Musik

Festschrift zum 70. Geburtstag von Günter Schwarze. …Wenn die Wurzeln tief sind, ist der Wind nicht zu fürchten

Günter Schwarze und die Meißner Porzellan und Glasglockenspiele. Herausgegeben von Ernst Helmuth Flammer.
Festschrift zum 70. Geburtstag von Günter Schwarze. …Wenn die Wurzeln tief sind, ist der Wind nicht zu fürchten
2020
486 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945619-59-6
28.00

Günter Schwarze ist im Dresdner Kulturraum eine herausragende Figur des Musiklebens. Als Professor der Hochschule für Musik, Dresden Carl Maria von Webern war er neben seiner Funktion als Lehrender auch im weiteren Rahmen mit seinen Kompositionen für die Kommune in der Stadt und in der Kirchengemeinde aktiv. So sorgte er dafür, dass die Musik der Gegenwart auch einem breiteren Publikum zugänglich wurde. 

Das Buch widmet sich in zwei Teilen der Persönlichkeit von G. Schwarze. Stellt der erste Teil ihn als Musiker und Komponist von, so widmet sich der zweite seiner Arbeit und Entwicklung des Meißner Porzellan- und Glasglockenspiels, dem er zu neuem Leben verhalf.

Das Buch umspannte die ganze Breite der Persönlichkeit dieses ungewöhnlichen Menschen und Musikers mit seinem auch über die eigene Region hinausgehenden internationalen Wirken.  eraus

Klavierstück IV
1997
3 Seiten
softcover
ISBN 978-3.945610-57-2
ISMN 9 790700302443
3.80

Basiert auf einer einzigen, sich über das ganze Stück erstreckende einstimmige Melodie, die sich in mehrere geringfügig verwandte Varianten auffächert und schließlich in ein sich rasch aufbauendes chromatisches Akkordband im sehr hohen Diskant des Klaviers mündet.

Klavierstück III
1997
4 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-56-5
ISMN 9790700302436
3.80

In einer streng dreiteiligen Liedform komponiert, wurde ursprünglich als Bewegungsstudien für einen Solotänzer konzipiert. Der 1. Und 3. Teil arbeitet fast ausschließlich mit leeren Oktavklängen, die sich- allmählich fortschreitend – zu undurchsichtigen Vexierbildern aufbauen. Der nach einer längeren Generalpause sich anschließende kurze Mittelteil wirkt wie ein vergeblicher Ausbruchsversuch und bringt in Wiederholungsketten eine vollkommen erstarrte chromatische Ton Reihe mit jeweils anderen rhythmischen Binnenbetonungen.

Klavierstück IX
2018
16 Seiten
Softcover
ISBN 978-3-945610-45-9
9,80

In Klavierstück IX habe ich den Weg einer polystilistischen Ästhetik konsequent weiter verfolgt, in der prinzipiell alles mit allem – also auch so gegensätzliche musikalische Elemente wie imaginäre Folklore, Klassisch-Melodisches oder Avantgardistisches miteinander verknüpft werden kann. Dadurch wird die Musik, mit der der Hörer konfrontiert wird, insgesamt unberechenbarer, emotionaler und wilder. Der Hörakt verlässt so die scheinbar gesicherten stilistischen Bahnen, die durch die unmittelbare Gegenwart vorgegeben werden, und begibt sich auf eine Abenteuerreise voller Überraschungen durch Zeit und Raum, die alleine durch die überbordende Fantasie gesteuert wird.

Spiele
2018
22 Seiten
Softcover
ISBN 978-3-945610-47-3
9,80

Volker Schmidts Klavierfibel führt den jungen heranwachsenden Klavierspieler in kurzen selbst komponierten exemplarischen Stücken, die nicht selten von der spezifischen Handschrift bedeutsamer Komponisten der Neuen Musik inspiriert sind und denen es auch an spielerischen Elementen nicht mangelt, an die Klangwelt der zeitgenössischen Musik heran, ohne jeden pädagogisch-didaktischen Zeigefinger. Der junge Klavierschüler erfährt so „von innen“, was die Eigenheiten der zeitgenössischen Klavierwerke von ihren klassischen Vorgängern und den oft trivialen Klavierarrangements heutiger Popmusik unterscheidet. Er wird so zum eigenen Entdecker eines musikalischen Kosmos, der – man mag es kaum glauben angesichts eines so traditionsbewussten Musikinstruments wie des Klaviers – wie ein gewölbter Bogen offen in die Zukunft ragt. Möge diese Fibel bald für jung und alt zum ständigen Begleiter des Unterrichts wie des ganz privaten Vergnügens werden und möglichst viele junge Musiker zu eigenen Klavierinterpretationen, wie auch zu eigenem Komponieren für das Klavier oder einfach nur zum fantasiereichen Improvisieren an den Tasten anregen.

Fremder Ort Heimat

Manfred Reichert und das Ensemble 13. Eine Spurensuche
Manfred Reichert
Fremder Ort Heimat
Mit Bildern und Beispielen aus Konzertprogrammen
2018
268 Seiten
Softcover
ISBN 978-3-945610-41-1
23.50

...Insofern kann der Organisator der Wintermusik Manfred Reichert die Aufführung als Erfolg verbuchen, denn mit sicherem Gespür für den Trend der Zeit ging es ihm beim diesjährigen Festival um Schärfung der Wahrnehmung und damit um das kulturelle Bewusstsein in Grenzbereichen der Kunst.
Keine fertigen Antworten hielt Reichert parat, vielmehr gibt er Denkanstöße zu der Frage, wozu Musik in dieser Welt taugt, insofern sie mehr sein will als nur Ornament. Dass diese Frage heute wieder aktuell ist, hängt mit der mit der trüben Situation zusammen, in die die Musik nach Aufgabe der Avantgarde allmählich geraten ist…..da in der heutigen Wahrnehmung nur noch Extreme zählen, stellt Reichert zwei Komponisten vor, die sich eigentlich einander ausschließen, Hans Joachim Hespos und Arvo Pärt (so Lotte Thaler FAZ 23.2. 1988)

Prager Sekunden

Drei Klavierstücke
Art-Oliver Simon
Prager Sekunden
2018
7 loose Blätter Seiten
Softcover
ISBN -13 978-3-945610-42-8
9,80

Freiheit und Bindung, Klarheit und strukturelle Verdichtung sind einige der Spannungsfelder, in denen sich das Komponieren von Art-Oliver Simon bewegt. Die Suche nach einer unverwechselbaren musikalischen Sprache, gepaart mit einer unbezähmbaren Neugier auf die neuesten Entdeckungen aus der experimentellen Ästhetik, den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen oder der letzten naturwissenschaftlichen Forschung ziehen immer mehr Hörer in den Bann, die es leid sind, sich nur von vertrauten Klängen verwöhnen zu lassen. 

Er ist ganz Ohr

Skurril-satirische Geschichten über Musikinstrumente und Musiker
Dietlind Rohm
Er ist ganz Ohr
2016
89 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-26-8
17,50

Eine Diva wird geboren, eine Bratsche findet sich selbst, eine Gitarre hat ihr Coming-out, der liebe Gott baut sich seine Orgel selbst ... Musikinstrumente, Musiker und ihre wundersamen Metamorphosen werden durch die heiter-satirische, die hinter- und bisweilen auch tiefgründige Brille betrachtet. Aus spitzer Feder fließen Geschichten nebst Illustrationen über Instrumente, einen Dirigenten, eine Sängerin, einen Komponisten, den lieben Gott, einige Tiere, einen Sarg, über Menschen, Toiletten, Bäume, Bierkrüge, Wolken ... und immer wieder auch über die Liebe.

Seven Ways of playing the new piano music

Das Charakterstück – sieben Arten des Klavierspiels / Piccole forme – sette modi di suonare il pianoforte
Seven Ways of playing the new piano music
129 Seiten
ISBN 978-3-945610-29-9
ISBN 979-0-700302-19-1
25,00

Sieben Arten des Klavierspiels: Sieben Stücke junger italienischer Komponisten der Gegenwart, die sich aufmachen, die mehr als 300 Jahre alte Gattung des Charakterstücks noch einmal in miniaturhaften Formen, die wie kleine Juwelen aus dem Meer des Möglichen herausragen, individuell neu zu bewerten und grundlegend neu zu erfinden.

Neue Musik. Analysen
2013
144 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-57-0
20,00

Für Kompositionen von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart des frühen 21. Jahrhunderts sind sowohl Überblicksdarstellungen zu satztechnischen Phä-nomenen als auch Lehrbücher zur Analyse dieser Musik rar. Das vorliegende Buch kompiliert Vortragstexte und entlegen veröffentlichte Aufsätze, allesamt Darstellung von Musik nach 1950: Der Bogen spannt sich dabei von Olivier Messiaen, dessen Schüler Pierre Boulez bis hin zur Musik Adriana Hölszkys und Wolfgang Rihms. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Musik für Orgel. Der Sammlung sind zwei einführende Texte beigegeben, die einerseits den Begriff der Neuen Musik definieren, andererseits Analyseansätze über Jahrhunderte hinweg vergleichen.

Mit der Kompilation soll ein Verständnis für die berücksichtigten Kompositionen er-reicht, eine Hörhilfe geschaffen oder schlicht etwas Neugierde für die Vielfalt der Neuen Musik geweckt werden.

Der tanzende König

mit Illustrationen von Ilya Barrett
Sabine Flamme-Brüne
Der tanzende König
2013
33 Seiten
softcover, mit CD
ISBN 978-3-940862-48-8
20,00

Es war einmal ein König: eine wahre Geschichte von dem Sonnenkönig Ludwig XIV, der für sein Leben gerne schöne Kleider trug und ebenso gerne tanzte. Sein Freund Jean-Baptiste Lully aus Italien dachte sich für ihn die schönste Musik aus, die der ganze Hof in Paris mit Vergnügen tanzte. Eine bezaubernde Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Herrscher und seinem Komponisten, dazu Musik zum Hören und Tanzen, auch heute noch-und für alle- besonders für Kinder.

Rezitationen

Ein Melodram in 4 Sätzen für Kontrabass solo
Volker Ignaz Schmidt
Rezitationen
2012
10 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-39-6
ISMN 979-0-700302-07-8
20,00

Rezitationen nennt der Komponist Volker Ignaz Schmidt seine Komposition für den Kontrabass, die er dem Simon Verlag für Bibliothekswissen für einen Wettbewerbsbeitrag zugeschickt hatte. Es erklingen keine Textanleihen aus Sonetten von Shakespeare oder den Oden des Horaz, sondern Lautmalereien vom alten englischen Kinderreim one two three … seven, all good children go to heaven bis zu der kekke Lachengeck (Johann Klaj) und Nonsense-Versen von Christian Morgenstern. Augenzwinkernd verweisen Texte und Musik auf Hintergründiges und erfordern vom Hörer Selbstreflexion. Vom reinen Spaß am Klang, kann die heitere Grundstimmung ins Tragisch-Komische kippen und umgekehrt. Ein pures Hör- und Sehvergnügen nicht nur für die Jüngsten! Es wird ein breites Publikum an den Sprachspielen und damit an der Gestaltung der Komposition beteiligt.

Klavierstücke für Kinder / Russische Fugetten / Wiepersdorfer Präludium
2012
56 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-40-2
ISMN 979-0-700302-08-5
25,00

Die Klavierzyklen Klavierstücke für Kinder, die russischen Fugetten und das Wiepersdorfer Präludium nehmen unter den Klavierwerken der Komponistin eine Sonderstellung ein, da sie leichter zugänglich sind und sich gegenüber den übrigen Klavierstücken durch eine tonale Klangsprache abgrenzen, die erweitert und ausgedehnt wird. Die Klavierstücke für Kinder zeigen einige äußerliche Parallelen zu Charakterstücken von Robert Schumann. Die russischen Fugetten beziehen ihre Kraft aus der russischen Volksmusik, besonders aus der russischen orthodoxen Kirchen- und Vokalmusik. Das Wiepersdorfer Präludium zeigt eher minimalistische Züge und besticht durch seine flexiblen Möglichkeiten der Interpretation auch für den jungen Pianisten.

Kontrabass – Werke der jungen Generation
English with a CD, Deutsch mit CD
2012
265 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-36-5
ISMN 979-0-700302-06-1
32,00

Der Untertitel, Werke der jungen Generation, bezeichnet nicht die Geburtsdaten der vorliegenden Komponisten, sondern Kompositionen im Rahmen eines Wettbewerbs aus den Jahren 2010/11, die hier erstmals in gedruckter Form vorgelegt werden. Der Kontrabass als solistisches Instrument, in den letzten Jahren kaum wahrgenommen, ist ein einsames Instrument und erfordert einen reifen Künstler mit Hingabe. Komponisten aus aller Welt sind dem Aufruf gefolgt, z.B. aus Belgien, Dänemark, über Ungarn, Neuseeland, USA bis Japan, um nur einige Länder zu nennen. Die Komponisten werden mit Lebenslauf und einigen Bemerkungen zu ihren Werken vorgestellt. Mit dieser Publikation will der Verlag die persönliche Vernetzung und den Austausch der Künstler untereinander fördern, ein Ziel, das in der institutionellen Verankerung leider manchmal vernachlässigt wird.

kisir und tanbūra

Dahab Khalil, ein nubischer Musiker von Saï, im Gespräch mit Artur Simon aus Berlin / Dahab Khalil, a Nubian musician from Saï, talking to Artur Simon from Berlin
Artur Simon
kisir und tanbūra
Deutsch mit einer CD | English with a CD
2012
207 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-34-1
26,00

Dahab Khalil gilt als eines der großen Talente nubischer Musik. Zunächst unbekannt, werden heute seine Lieder überall gesungen.

Anstatt die Schule zu besuchen, trieb er sich herum und war dort zu finden, wo Musik gespielt wurde. Er lernte das Leierspiel und trat damit auf Festen auf. Später erblindete Dahab. Diesem Schicksal fügte er sich. Seine Liebe und Leidenschaft am Musizieren und Singen verlor er aber bis zu seinem Tod nicht.

Purgatory Pieces for String Quartett

Scenes from Dreams, 5 piano pieces
Stephen Beville
Purgatory Pieces for String Quartett
2012
96 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-31-0
ISMN 979-0-700302-04-7
26,00

Der differenzierte Fokus, den Beville auf seine Töne und deren Entfaltung im musikalischen Raum richtet, ist besonders interessant, da durch ihn ein authentischer Ausdruck entsteht, der gleichzeitig konventionelle Gesten und Strukturen vermeidet … Sein musikalischer Anspruch scheint nicht weit entfernt von dem des Komponisten (Milton) Babbitt, indem er seinen Akzent auf die Darstellung von Beziehungen legt, die über den gesamten musikalischen Raum in all seinen Dimensionen (Zeit, Lage, Rhythmus, Dauer und Klangfarbe) vernetzt sind.

Passagen – gestört für Streichquartett

Fantasie – Variation für Streichtrio
Art-Oliver Simon
Passagen – gestört für Streichquartett
2011
256 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-30-3
ISMN 979-0-700302-01-6
26,00

Noten mit einer Biographie des Komponisten (Deutsch/Englisch), einer Werkauswahl und Erklärungen zu seiner Arbeit als Komponist. Mit einer Einführung des Verlages in die Reihe Hören und Lernen.

Höre Hespos!

Der Komponist im Gespräch mit Tobias Daniel Reiser
Hans-Joachim Hespos Tobias Daniel Reiser
Höre Hespos!
2010
115 Seiten
kart. mit CD
ISBN 978-3-940862-23-5
26,00

Der Komponist Hans-Joachim Hespos ist überzeugt, dass Kunst, nur die Kunst, und an erster Stelle die Musik das Leben verändern kann. Sie öffnet Menschen für neue Erlebnisse und neues Hören und ermöglicht so Kreativität im Leben. Hören ist für Hespos Musik, und Musik ist für ihn alles, was über das Ohr geht. Dieser Komponist choreographiert auch die Bewegungen der Instrumentalisten, so wie er mit einer eigenen Musiksprache sie anregt und herausfordert. Er will in seinem Gesamtwerk alle Sinne ansprechen und so in seiner unbedingten Radikalität immer wieder den verkrusteten Kulturbetrieb herausfordern, der nur noch der flachen Unterhaltung Raum gibt und damit die Kreativität tötet.

Ethnomusikologie. Aspekte, Methoden und Ziele. Mit Bildern und Notenbeispielen
2008
127 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-07-5
33,00

Die wechselnden Namen: Musikethnologie, Ethnomusikologie und vergleichende Musikwissenschaft kennzeichnen die methodischen Schwierigkeiten, denen dieses von nur wenigen Wissenschaftlern getragene Fach mit seinem riesigen Forschungsgebiet heute noch gegenüber steht.

Aktuelles

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer ISBN 978-3-940862-03-7.Das Buch war hervorragend recherchiert, seht gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.       

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer bei der Digitalisierung, ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronankrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit hardware, wie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde. Politische Digitalpakte helfen dann weniger, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Corona Krise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen, Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich de facto in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen eine Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV Sendung von hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nützen, es sind digitale Verbraucher, die Amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht als Informationsquellen nutzen, die den fake News den Boden entziehen würden.

Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmawechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun neu bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  und wurde nicht nur von einem Teilnehmer des unten genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern? Ungeklärte Fragen und keine Antwort.              

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

Amazon – Seien Sie sorgfältig !

Nicht jedes Buch, was Sie bei Amazon bestellen, wird an den Verlag weitergegeben. Bestellen Sie direkt bei uns per Email oder auch telefonisch. Jedes Buch aus unserem Verlag wird Ihnen innerhalb eines Tages geliefert.

Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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