Der tanzende König

Der tanzende König

mit Illustrationen von Ilya Barrett
Sabine Flamme-Brüne
2013
33 Seiten
softcover, mit CD
ISBN 978-3-940862-48-8
20,00
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Es war einmal ein König: eine wahre Geschichte von dem Sonnenkönig Ludwig XIV, der für sein Leben gerne schöne Kleider trug und ebenso gerne tanzte. Sein Freund Jean-Baptiste Lully aus Italien dachte sich für ihn die schönste Musik aus, die der ganze Hof in Paris mit Vergnügen tanzte. Eine bezaubernde Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Herrscher und seinem Komponisten, dazu Musik zum Hören und Tanzen, auch heute noch-und für alle- besonders für Kinder.

Rezensionen

Barbara Luetgebrune: Und der König tanzt

Ehemalige Kulturredakteurin legt Kinderbuch über den Komponisten Jean Baptiste Lully vor

Ein König tanzt für sein Leben gern. Zum Glück hat er einen Freund, der für ihn hinreißende Musik schreibt. Was nach einem astreinen Märchenstoff klingt, ist tatsächlich passiert. Ein Kinderbuch erzählt die Geschichte.

Detmold/Berlin Der tanzende König heißt das Buch, das gerade erschienen ist. Geschrieben hat es Sabine Flamme-Brüne, die vielen LZ- Lesern als ehemalige Kulturredakteurin noch gut in Erinnerung sein dürfte. Hat sie früher im Lippischen Kultur Journal für Erwachsene über Musik geschrieben, tut sie das nun in ihrem Buch über den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV und seinen italienischen Komponisten Jean- Baptiste Lully für Kinder im Vorschul-und frühen Grundschulalter.

Seit 2006 ist Sabine Flamme- Brüne Mutter einer Tochter, die sie mit Brahms‘ Wiegenlied begeistert hat- und so habe ich angefangen, Kindern von Musik zu erzählen- berichtet die Autorin, die mit ihrer Familie in Berlin lebt. Für Kindergärten hat sie Rundreisen durch die Musikgeschichte zu diversen Themen konzipiert. Die Geschichte über den Komponisten Lully ist die erste, die sie nun als Kinderbuch vorlegt.

Warum gerade Lully? Über Mozart muss man nichts mehr schreiben, den kennt ja jeder sagt Sabine Flamme-Brüne. Außerdem kommt in der Geschichte ein König vor, das ist für Kinder immer spannend.

Und zwar ist das Ludwig, der Sonnenkönig, der so gerne schöne Kleider trug und ebenso gerne tanzte. Sein Freund Jean-Baptiste Lully dachte sich für ihn die schönste Musik aus, zu der der ganze Hof in Paris mit Vergnügen tanzte. Zumindest bis die Musik, die Lully schrieb, immer kompliziertere Tanzschritte verlangte. Dabei stellten sich die adligen Damen und Herren dann so stoffelig an, dass das Tanzen dem König keinen Spaß mehr machte. Gemeinsam mit seinem Komponisten fand er aber auch für dieses Problem eine Lösung.

Einfühlsam und humorvoll erzählt Sabine Flamme-Brüne die Geschichte der Freundschaft zwischen einem Herrscher und seinem Komponisten.

Wenn ihr seine Musik hört, werdet Ihr staunen: eure Füße finden von ganze allein die richtigen Tanzschritte schreibt sie am Ende. Und das können die Leser direkt ausprobieren: Zum Buch gehört eine CD mit klangschön interpretierter und eingespielter Musik von Lully. Die Zeichnungen im Buch stammen von Ilya Barrett. Detmold ist das Buch im Haus der Musik, im Buchhaus am Markt und in der Buchhandlung Jaenicke erhältlich.

Sabine Flamme Brüne. Der tanzende Kömig, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Buch und CD ISBN 978-3-940862-48-8 20 Euro Auch erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag. www.simon-bw.de Kontaktbogen 
(aus: Lippische Landeszeitung Nr. 285, Freitag 7.Dezember 2012 ) 
Und zwar ist das Ludwig, der Sonnenkönig, der so gerne Schöne Kleider trug und ebenso gerne tanzte. Sin

Aktuelles

Offenheit und Integration- Menschen und Bibliotheken in Bewegung

nannte sich der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin & Brandenburg am 11. März 2017 in Cottbus.

Verantwortung und Herausforderung sind die herausragenden Motto dieser Zeit und damit diese nicht leere Worthülsen bleiben  und der alte Trott gemäß des öffentlichen Dienste, der zunehmend durch eine miserable Verwaltung in Berlin seine  politische und bürgerliche Basis verliert auch die Öffentlichen Bibliotheken unter sich begräbt, hatten sich die Bibliothekare in Cottbus getroffen. Obwohl heute niemand weiß, wie die Zukunft eines Berufsstandes und möge er noch so erforderlich sein, aussehen wird,  kann man angesichts der hier angesprochenen Themen und Diskussionen sagen, hier kann am Mut fassen  Bibliotheksforschung ,.immer wichtiger angesichts  eines immer offensichtlicher werdenden gesellschaftlichen Wandels. Es ist daher eine der besten Ideen  der letzten Jahre, einen Preis für Bibliotheksforschung auszuloben. Wenn auch C. Schuldt mit Bibliotheken erforschen ihren Alltag die ersten Schritte zu einer Bibliotheksforschung getan hat, hier ist der Nachwuchs in welcher Form und Alter zur Aktivität aufgefordert. Lesefähigkeit löste die eingrenzende Informationskompetenz ab und verlor gleichzeitig den pädagogischen Impetus. Eltern wird es  freuen, die angestoßen durch die negativen Urteile über Comix  jetzt zur Kenntnis nehmen, dass Lesefähigkeit sich über und mit allen Medien realisiert. Wie gut ! für eine Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, das nur zu oft von Stress etc geprägt  ist.  Höhepunkt war die Vorstellung des Buches Erwarten Sie mehr  von David Lankes in deutscher Übersetzung durch Professor Hobohm, Potsdam... Es ist das Zeugnis einer Bewegung from collection to communities. Es geht nicht mehr um  reiche Bibliotheken und umfassende Bibliotheken, deren Reichtum Nationen und Regionen schmücken, es geht um die Rolle der Bibliothekare beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Community. Dies hat nicht eine eingrenzende Funktion sondern eine  in die  Zukunft gerichtete. Wenn Rassismus- meist aus Angst, dies ist nicht mehr mein Land, oder Fremdenfeindlichkeit die gehören nicht zu uns  die Gesellschaft bedrohen ist die Entwicklung und die Arbeit an einer Community echte Zukunftsarbeit.  Daher war der Bibliothekartag ein richtiger Weg und Schritt in die Zukunft. Wer hat gesagt… Bibliothekare sind nicht mutig,  stimmt nicht !   

Das OoarWurm Festival - Unser Bericht

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

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