Für Kinder

Der tanzende König

mit Illustrationen von Ilya Barrett
Sabine Flamme-Brüne
Der tanzende König
2013
33 Seiten
softcover, mit CD
ISBN 978-3-940862-48-8
20,00

Es war einmal ein König: eine wahre Geschichte von dem Sonnenkönig Ludwig XIV, der für sein Leben gerne schöne Kleider trug und ebenso gerne tanzte. Sein Freund Jean-Baptiste Lully aus Italien dachte sich für ihn die schönste Musik aus, die der ganze Hof in Paris mit Vergnügen tanzte. Eine bezaubernde Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Herrscher und seinem Komponisten, dazu Musik zum Hören und Tanzen, auch heute noch-und für alle- besonders für Kinder.

Rezitationen

Ein Melodram in 4 Sätzen für Kontrabass solo
Volker Ignaz Schmidt
Rezitationen
2012
10 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-39-6
ISMN 979-0-700302-07-8
20,00

Rezitationen nennt der Komponist Volker Ignaz Schmidt seine Komposition für den Kontrabass, die er dem Simon Verlag für Bibliothekswissen für einen Wettbewerbsbeitrag zugeschickt hatte. Es erklingen keine Textanleihen aus Sonetten von Shakespeare oder den Oden des Horaz, sondern Lautmalereien vom alten englischen Kinderreim one two three … seven, all good children go to heaven bis zu der kekke Lachengeck (Johann Klaj) und Nonsense-Versen von Christian Morgenstern. Augenzwinkernd verweisen Texte und Musik auf Hintergründiges und erfordern vom Hörer Selbstreflexion. Vom reinen Spaß am Klang, kann die heitere Grundstimmung ins Tragisch-Komische kippen und umgekehrt. Ein pures Hör- und Sehvergnügen nicht nur für die Jüngsten! Es wird ein breites Publikum an den Sprachspielen und damit an der Gestaltung der Komposition beteiligt.

Klavierstücke für Kinder / Russische Fugetten / Wiepersdorfer Präludium
2012
56 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-40-2
ISMN 979-0-700302-08-5
25,00

Die Klavierzyklen Klavierstücke für Kinder, die russischen Fugetten und das Wiepersdorfer Präludium nehmen unter den Klavierwerken der Komponistin eine Sonderstellung ein, da sie leichter zugänglich sind und sich gegenüber den übrigen Klavierstücken durch eine tonale Klangsprache abgrenzen, die erweitert und ausgedehnt wird. Die Klavierstücke für Kinder zeigen einige äußerliche Parallelen zu Charakterstücken von Robert Schumann. Die russischen Fugetten beziehen ihre Kraft aus der russischen Volksmusik, besonders aus der russischen orthodoxen Kirchen- und Vokalmusik. Das Wiepersdorfer Präludium zeigt eher minimalistische Züge und besticht durch seine flexiblen Möglichkeiten der Interpretation auch für den jungen Pianisten.

Erzählen und Entdecken - Lebendige Spracherfahrung mit Naturgeschichte

Ein Praxis- und Lesebuch für Bibliotheken, Schulen, Kindergärten und freie Gruppen
Susanne Brandt
Erzählen und Entdecken - Lebendige Spracherfahrung mit Naturgeschichte
Mit Originalzeichnungen von Rainer Kappe
2010
136 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-18-1
18,00

Das Motto Egon – Entdecke geheimnisvolle Orte in der Natur lädt Öffentliche Bibliotheken dazu ein, mit naturbezogenen Veranstaltungsangeboten für Kinder den Weg ins Freie zu suchen.

Und das im doppelten Sinne: Draußen im Freien – im Stadtpark, auf der Wiese, im Wald oder Garten – öffnen sich neue spannende Erfahrungsräume, die vom Erleben zum Lesen führen.

Die Jagd nach dem Buchstädter Bibliotheksmarder.

Ein spannendes Verbrechen in einer Bibliothek
Walther Umstätter
Die Jagd nach dem Buchstädter Bibliotheksmarder.
2009
108 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-16-7
18,00

Der Autor Walther Umstätter schlüpft in diesem Buch in die Rolle des Bücherwurms Buchschmaus von Nimmersatt, kurz Bubi genannt, und erzählt aus dieser Perspektive eines Lesehungrigen die lustige Geschichte über ein spannendes Verbrechen in einer Bibliothek, das von einer Reihe von Schülerinnen und Schülern in Buchstadt aufgedeckt wird. Dass diese dabei so einiges über Bücher, Bibliotheken und die Macht des Wissens erfahren, sei nur am Rande erwähnt. Das Buch wendet sich an junge Menschen, die gerade damit beginnen, die zahllosen Lesewelten für ihre eigenen Hobbies und Begabungen zu entdecken. Guten Appetit!

Lauschen und Lesen

Hörerlebnisse in der Sprach- und Leseförderung von Kinderbibliotheken mit Praxisbeispielen auf CD
Susanne Brandt
Lauschen und Lesen
2008
100 Seiten
kart. mit CD
ISBN 978-3-940862-06-8
19,00

Die Fähigkeit, zuzuhören und die gehörten Mitteilungen sinnvoll zu verarbeiten, zählt zu den Schlüsselqualifikationen vieler Kommunikations- und Lernprozesse. In der eher visuell geprägten Medienwelt von Kinderbibliotheken jedoch wird der gezielten Förderung und bewussten Gestaltung von Hörerlebnissen vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt. Hier konkrete und leicht umsetzbare Praxisideen für eine »etwas andere« Sprach- und Leseförderung mit allen Sinnen anzuregen, ist Ziel und Anspruch dieses Buches.

Aktuelles

Wissen wird mächtiger- Lange Nacht der Wissenschaften, Berlin 16.6.

Wissen und Herrschaft nannte der Simon-BW. Verlag seinen blog, den er vor einiger Zeit einrichtete, um über Hürden, aber auch Wege zum Wissen zu berichten. Von Fake News… ( Stefan Hauff-Hartig, 2018),  Walter Umstätter( Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum 2009) Willi Bredemeier (Zukunft der Informationswissenschaft, 2019) und Stephan Büttner Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses lässt sich eine rote Linie ziehen zu Wissen wird mächtiger der Meinung in DIE ZEIT vom 16.Juni. Wer es mit der Wissens- oder Innovationsstruktur ernst meint, hat viel zu tun. Er muss  Wirtschaftsstrukturen demokratisieren. Dafür gibt es keine Anleitung meint der Autor dieses Artikels und vergisst, dass die wenigen Strukturen, die es in Deutschland dafür gab, vernachlässigt oder abgewickelt wurden, wie Rainer Strzolka schon 2014 schrieb  (Der Kulturzerstörer. Ein Held unserer Zeit ) Zu dem Diktum Immer mehr Reichtum wird durch immer weniger Menschen erzeugt setzt der Autor seine Forderung nach  Demokratisierung der Innovationswirtschaft, damit die Gesellschaft daran teilhaben und sie gestalten kann und zwar bevor es zur Umverteilung kommt.

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Männer und Frauen sind gleichberechtigt ---- eine langer Kampf - er ist nicht zu Ende.

Nachdem die Weimarer Verfassung den Frauen das Wahlrecht gewährt hatte, setzte Frau Elisabeth Selbert 1948 in einem zähen Kampf die Aufnahme von Artikel 3, Absatz 2 in das Grundgesetz durch, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Eine Revolution, die nicht zu Ende ist und von vielen Kämpfen begleitet wurde. Bis 1957 dauerte die Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches, weitere 10 Jahre bis das Standes zuweisende Fräulein aus dem Vokabular verschwand und noch heute sind die Entscheidungsgremien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft überwiegend männlich. Nicht nur die me too Debatte trug dazu bei, dass sich die Gesellschaft zunehmend des noch immer herrschenden Mangel an sozialer Gleichberechtigung bewusst ist.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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