Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken

Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken

Eine grundlegende Basis für innovative Ideen und Angebote
Franziska Ahlfänger
2011
143 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-26-6
18,00
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Die Jugendlichen sind für Bibliotheken eine nur schwer greifbare und kaum vertretene Zielgruppe. Medien- und Freizeitinteressen der Jugend im 21. Jahrhundert werden komprimiert dargestellt sowie Mittel und Wege aufgezeigt, wie sich Jugendliche an der Arbeit in Öffentlichen Bibliotheken beteiligen können. Deren Partizipation – so die Autorin – kann viel bewirken. Ihre Mitwirkung und Mitgestaltung tragen dazu bei, dass Bibliotheken modern und aktuell sind – eine Anlaufstelle für die Generation von morgen! Die aktive Teilhabe Jugendlicher in Öffentlichen Bibliotheken ist ein wiederholtes Thema, zu dem es bisher weniger Untersuchungen, Praxisbeispiele und Berichte gibt als für die Kinderbibliotheksarbeit. Interviews mit Jugendlichen in verschiedenen Öffentlichen Bibliotheken Deutschlands und eine Onlinebefragung Jugendlicher ermitteln dabei sowohl deren derzeitige Nutzung und Beteiligung in Bibliotheken als auch deren Wünsche und Anregungen zur Mitwirkung in Öffentlichen Bibliotheken. Aus den wesentlichen Ergebnissen sowie mithilfe ausländischer Praxisbeispiele gibt die Studie schließlich Handlungsempfehlungen für die Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken.

Rezensionen

Kinder und Jugendliche in der Bibliothek

Mitwirken, Teilhaben

Wie bekommt man Jugendliche in die Bibliothek? Vor dieser Frage stehen viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare – und schrecken manchmal davor zurück. Franziska Ahlfänger präsentiert in dieser Studie einen Lösungsansatz: Partizipation.

Einleitend werden die aktuellen Medien- und Freizeitinteressen von Jugendlichen skizziert und internationale Praxisbeispiele zur Jugendbibliotheksarbeit vorgestellt. Für die Untersuchung wurden Jugendliche in Interviews und einer Onlinebefragung zu ihrer Bibliotheksnutzung sowie zu ihren Wünschen und Anregungen bezüglich Mitwirkung in Öffentlichen Bibliotheken befragt. Ein wichtiges Fazit: Die Bereitschaft der jugendlichen Zielgruppe zur Mitwirkung ist vorhanden und sollte, so die Autorin, von Bibliotheken für die Erweiterung oder Änderung des Jugendbereichs genutzt werden. Basierend auf den Ergebnissen liefert Ahlfänger zum Abschluss Handlungsempfehlungen, wie Jugendliche aktiv an der Arbeit für Öffentliche Bibliotheken mitwirken können.

Simone Kremsberger in bvö – Fachzeitschrift des Büchereiverbandes Österreichs 2/11:40

Siehe auch: www.bvoe.at/Serviceangebote/Büchereiperspektiven

Aktuelles

Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

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Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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