Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit
2015
102 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-11-4
15,50
Bestellen Sie jetzt

Der freie und uneingeschränkte Zugang zu Informationen zählt zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Die Identitäten von Menschen und folglich auch ihre Informationsbedürfnisse sind vielfältig. Merkmale menschlicher Diversität können sich als Faktoren auswirken, die Individuen einer Gesellschaft nicht in gleichem Maße Zugang zu Informationen gewährleisten. Dem gilt es, durch die Anerkennung von menschlicher Diversität entgegen zu treten.

Eine Gesellschaft ist aus politischen, wirtschaftlichen und sprachlichen Gründen nicht zu gleichen Teilen informiert. Man nimmt an, dass eine Verbindung zwischen der Ungleichverteilung von Information und sozialer Ungleichheit besteht. Daraus resultiert, dass der disparate Zustand der Informationsverteilung demokratischen Ansprüchen wie Chancengleichheit, Informations- und Meinungsfreiheit und informelle Selbstbestimmung entgegen wirkt. ‚Demnach müssen wir uns fragen, wie die Voraussetzungen aussehen müssen, um eine Struktur zu schaffen, die die Mitglieder einer Gesellschaft gleichermaßen befähigt, .auf verfügbare Informationsgüter zuzugreifen, die für die individuellen Ansprüche relevant sind.

Die Publikation fokussiert unter Berücksichtigung aktueller Debatten, z.B. um die Digital Divide Forschung, die Relevanz der Information für die individuelle Entfaltung und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen unabhängig ihrer Diversitätsmerkmale. Wie können Informationszugänge gerecht organisiert werden und was bedeutet in diesem Zusammenhang gerecht? Grundlegend für die Arbeit ist das Herausarbeiten elementarer Werte der Verantwortung und der Handlungsrelevanz für die Informationsarbeit im Kontext der Informationsgerechtigkeit und Diversitätsfrage.

Rezensionen

dewitz-diversitaet-als-basis-fuer-informationsgerechtigkeit-rezensionen

dewitz-diversitaet-als-basis-fuer-informationsgerechtigkeit-page-scan

dewitz-diversitaet-als-basis-fuer-informationsgerechtigkeit-page-scan-2

Aktuelles

Nein, sie ist nicht tot- Kreativität lebt- wenn man sie hört

Gänzlich neue Hörerfahrungen und intensivste Form der Kommunikation bietet das Art Ensemble auf seiner Tournee durch Deutschland und der Schweiz, Berlin, Fulda, Stuttgart, Basel. Ein Programm mit 4 Uraufführungen von Komponisten, die nicht einer wie auch immer gearteten Klangwelt dienen, sondern Klang wieder zum Erlebnis werden lassen. Alle sehr unterschiedlichen Kompositionen  erschließen neue Zugänge  und werden  von dem Art Ensemble mit hoher Konzentration und einem kommunikativen Miteinander gestaltet, das Freude an der Musik vermittelt  und damit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzerts Neuer Musik  hinausgeht 

Weiterlesen ...

Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

Weiterlesen ...

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

Weiterlesen ...