Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit
2015
102 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-11-4
15,50
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Der freie und uneingeschränkte Zugang zu Informationen zählt zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Die Identitäten von Menschen und folglich auch ihre Informationsbedürfnisse sind vielfältig. Merkmale menschlicher Diversität können sich als Faktoren auswirken, die Individuen einer Gesellschaft nicht in gleichem Maße Zugang zu Informationen gewährleisten. Dem gilt es, durch die Anerkennung von menschlicher Diversität entgegen zu treten.

Eine Gesellschaft ist aus politischen, wirtschaftlichen und sprachlichen Gründen nicht zu gleichen Teilen informiert. Man nimmt an, dass eine Verbindung zwischen der Ungleichverteilung von Information und sozialer Ungleichheit besteht. Daraus resultiert, dass der disparate Zustand der Informationsverteilung demokratischen Ansprüchen wie Chancengleichheit, Informations- und Meinungsfreiheit und informelle Selbstbestimmung entgegen wirkt. ‚Demnach müssen wir uns fragen, wie die Voraussetzungen aussehen müssen, um eine Struktur zu schaffen, die die Mitglieder einer Gesellschaft gleichermaßen befähigt, .auf verfügbare Informationsgüter zuzugreifen, die für die individuellen Ansprüche relevant sind.

Die Publikation fokussiert unter Berücksichtigung aktueller Debatten, z.B. um die Digital Divide Forschung, die Relevanz der Information für die individuelle Entfaltung und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen unabhängig ihrer Diversitätsmerkmale. Wie können Informationszugänge gerecht organisiert werden und was bedeutet in diesem Zusammenhang gerecht? Grundlegend für die Arbeit ist das Herausarbeiten elementarer Werte der Verantwortung und der Handlungsrelevanz für die Informationsarbeit im Kontext der Informationsgerechtigkeit und Diversitätsfrage.

Rezensionen

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Aktuelles

Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

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Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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