Bibliothekswissenschaft

Library Success with Web 2.0 services
150 Seiten mit Abb.
2012
150 Seiten
s
ISBN 978-3-940862-32-7
26,00

Wer kennt sie nicht, die Verwirrung der neuen Infrastruktur für Informationen und traditionelle Bibliotheksdienstleistungen? Meist stellen Begriff und Namen eine Mischung aus Englisch, eingedeutschten Begriffen und dem sogenannten Denglisch dar. Dem Verständnis der technischen Gegebenheiten stehen Schwierigkeiten gegenüber, die sich nicht nur aus der mangelnden Einsicht in technische Abläufe ergeben, sondern auch aus Sprachschwierigkeiten.

Das gut verständliche und an der Praxis orientierte Buch von Ronald Kaiser wurde ins Englische übersetzt – nicht nur für englisch sprechende Bibliothekare, sondern für alle, die sich über die neuesten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie schnell und verständlich orientieren wollen. Es charakterisiert Web 2.0 tools präzise und in der Anwendung.

EnglischInternational

Für Informationsfachleute – Bibliothekare, Archivare, Buchhändler und andere. In Englisch mit einer deutschen Einführung.
Ivan Kanič Franziska Ahlfänger Elisabeth Simon
EnglischInternational
2012
162 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-29-7
21,00

Englisch ist unter allen Berufen, die Informationen vermitteln und Wissen fördern, die vorherrschende Fachsprache. Dabei spielt es weniger eine Rolle, woher der Fachmann kommt, als vielmehr auf welchem Gebiet er tätig ist. Auch in den zunehmend englischsprachigen communities, hat man sich oft auf die gemeinsame Sprache Englisch geeinigt. Bei gemeinsamen Projekten und bei gemeinsamer Arbeit ist es wichtig, dass man sich versteht und kulturelle und sprachliche Unterschiede das Verständnis füreinander bei der gemeinsamen Arbeit nicht erschweren.

Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken

Eine grundlegende Basis für innovative Ideen und Angebote
Franziska Ahlfänger
Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken
2011
143 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-26-6
18,00

Die Jugendlichen sind für Bibliotheken eine nur schwer greifbare und kaum vertretene Zielgruppe. Medien- und Freizeitinteressen der Jugend im 21. Jahrhundert werden komprimiert dargestellt sowie Mittel und Wege aufgezeigt, wie sich Jugendliche an der Arbeit in Öffentlichen Bibliotheken beteiligen können. Deren Partizipation – so die Autorin – kann viel bewirken. Ihre Mitwirkung und Mitgestaltung tragen dazu bei, dass Bibliotheken modern und aktuell sind – eine Anlaufstelle für die Generation von morgen! Die aktive Teilhabe Jugendlicher in Öffentlichen Bibliotheken ist ein wiederholtes Thema, zu dem es bisher weniger Untersuchungen, Praxisbeispiele und Berichte gibt als für die Kinderbibliotheksarbeit. Interviews mit Jugendlichen in verschiedenen Öffentlichen Bibliotheken Deutschlands und eine Onlinebefragung Jugendlicher ermitteln dabei sowohl deren derzeitige Nutzung und Beteiligung in Bibliotheken als auch deren Wünsche und Anregungen zur Mitwirkung in Öffentlichen Bibliotheken. Aus den wesentlichen Ergebnissen sowie mithilfe ausländischer Praxisbeispiele gibt die Studie schließlich Handlungsempfehlungen für die Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken.

Katechismus der Bücherei

kommentiert von Ronald Kaiser
Paul Ladewig
Katechismus der Bücherei
2011
77 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-28-0
17,00

Katechismus würde man dieses Gespräch zwischen zwei Profis nicht nennen; eher eine leidenschaftliche Diskussion um ethische Ziele der Bibliotheksarbeit. Paul Ladewig, geboren 1858, schrieb den Katechismus 1914, Ronald Kaiser, geboren 1980, erwarb sich die ersten beruflichen Meriten mit Library 2.0: Libraries in the Age of Web 2.0: Challenges, Perspectives and Visions (2011 in Englisch). Heinz Buchmüller, langjähriger Geschäftsführer des bvö, Wien begleitet das Büchlein mit einem Vorwort und ist Jahrgang 1939. Alle drei sind sich nie begegnet und konnten sich auf Grund der verschiedenen Lebenszeiten nie begegnen. Und doch macht dieser zugegeben mitunter in der Wortwahl altmodische Katechismus eine fachliche und kollegiale Basis sichtbar, die erstaunlich ist und noch heute begeistert. Man würde sich wünschen, diese drei Kollegen an einem Tisch, an einem Bibliothekartag zu sehen. Geht nicht! Aber das Buch vermittelt eine Ahnung von einer möglichen beruflichen Spannung.

Rückblick auf ein Leben für die Wissenschaft

Bibliographie zum 65. Asien – Osteuropa – Bibliographie – Bibliotheken – Geschichte – Kunst – Literatur
Hartmut Walravens
Rückblick auf ein Leben für die Wissenschaft
2011
223 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-27-3
18,00

Asien- Osteuropa- Bibliographie- Bibliotheken – Volkskunde, Geschichte, Kunst, Literatur, die Welt der Zeitschriften und internationale Bibliographien. Die verschiedensten Gebiete wurden nicht nur erschlossen sondern auch dem interessierten Leser zugänglich und verständlich gemacht. Fünfundzwanzig Jahre lang hat Hartmut Walravens nicht nur die wissenschaftliche Entwicklung der verschiedensten Wissensgebiete beobachtet, er machte diese auch sichtbar, indem er den Zugang zu ihnen in diesem Schriftenverzeichnis bewahrte.

Der Genderfaktor: Macht oder neuer Dialog?

Mit Genderblick auf Bibliotheken oder Bibliotheken im Genderblick
Karin Aleksander Agata Martyna Jadwiżyc Birte Meiners Erwin Miedtke
Der Genderfaktor: Macht oder neuer Dialog?
2010
184 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-20-4
26,00

Ob gender oder sex, ob konservativ oder liberal fortschrittlich, die Wahrnehmung des Verhältnisses zwischen Mann und Frau und damit das Bild von Frau und Mann haben sich revolutioniert. Die Beiträge dieses Buches versuchen, diese Veränderungen in den verschiedenen Lebensbereichen aufzuzeigen.

Gender Studies stoßen immer noch auf große Schwierigkeiten, in den Universitätsbetrieb integriert zu werden und sollten doch neue Einstellungen in Forschung und Lehre bewirken (Dr. Karin Aleksander).

Gender Budgeting in einem öffentlichen Bibliothekssystem setzt ganz praktisch die von der Verwaltung vorgegebenen Richtlinien bei der Personalplanung um, ein konkreter Beitrag zur Gleichberechtigung von Mann und Frau am Arbeitsplatz (Erwin Miedtke).

Warum lesen Jungen nicht oder lesen sie nur anders? fragte Birte Meiners und untersucht die Lesesozialisierung von Jungen.

Männlichkeit als Konstrukt eines brüchig gewordenen Selbstverständnis entlarvt Agata Jadwiżyc in den von ihr untersuchten Männerzeitschriften.

ISBN – International Standard Book Number
Literature on the ISBN and ISMN (International Standard Music Number) from all over the world
2010
228 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-21-1
25,00

Innovative Ideen setzen sich in den meisten Fällen schwer durch. Die elektronische Revolution erfordert neues Management und neue Organisation auf dem Informationsmarkt. Ein Instrument, das zunehmend an Bedeutung gewann, ist die ISBN Nummer, die jedem Buch seine Individualsignatur gibt und daher zur Globalisierung des Marktes beitrug. Hartmut Walravens hat die Entwicklung der ISBN maßgeblich beeinflusst, die durch die umfassende Bibliographie und einen Überblick dokumentiert wird.

Schriftenverzeichnis des Wiener Ethnologen, Sexualwissenschaftlers, Schriftstellers und Verlegers
Eine Bibliographie
2010
259 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-19-8
25,00

Auf die Übersetzung von Artemidor von Daldis Traumdeutung durch Krauss bezieht sich S. Freud in seinem Buch Zur Traumdeutung (1900) und zeigt damit den gegenseitigen Einfluss dieser ersten Sexualwissenschaftler aus Wien. Während aber das Werk von Freud auf seinen Erfahrungen als Arzt mit der bürgerlichen Gesellschaft Wiens Anfang des 20. Jahrhunderts beruhte, zeigen die Lieder, Sprüche und Geschichten, die Krauss in den Ländern des Balkans sammelte, wie im Liebesleben dieser Völker das realistische Wissen um Liebe und Sexualität nie verloren ging. Es wirft ein erhellendes Licht auf die Gesellschaft dieser Zeit und ihre sexuellen Unterdrückung, dass Krauss juristische Verfolgung wegen angeblicher Unzucht erleiden musste.

In langjähriger, mühevoller Arbeit hat Hartmut Walravens Schriften und Spuren, Veröffentlichungen in Zeitschriften, Referaten und Rezensionen von Friedrich S. Krauss, dieses ungemein fleißigen und kreativen Wissenschaftlers, Schriftstellers und Volkskundlers, mit Hilfe zahlreicher internationaler Kollegen und Freude gesammelt. Sie reflektieren nicht nur das umfassende Werk von Krauss, sondern auch die lebendige unmissverständliche Sprache der von ihm untersuchten Völker.

Soziale Bibliotheksarbeit

»Kompensationsinstrument« zwischen Anspruch und Wirklichkeit im öffentlichen Bibliothekswesen
Manuela Schulz
Soziale Bibliotheksarbeit
2009
115 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-10-5
19,00

Gegenwärtig dominiert nicht mehr das in den 1970er Jahren vorherrschende Verständnis Sozialer Bibliotheksarbeit, bei dem »Benachteiligte« wie Patienten und alte Menschen das inhaltliche Konzept bestimmten. Gerade die sich seit mehreren Jahren abzeichnende strukturelle bzw. Jugendarbeitslosigkeit, Integrationsprobleme und öffentlich thematisierte Bildungsunterschiede veranlassen Bibliothekare, sich intensiver mit der Problematik auseinanderzusetzen. Bedeutungsumfang des Begriffs, die Entwicklung des dahinter stehenden Konzepts und der mit diesem verbundenen Optionen, Chancen und Probleme werden betrachtet, und somit versucht, Wesen und Merkmale sogenannter Sozialer Bibliotheksarbeit herauszufiltern. Diese lösen sich gleichzeitig mit der Erkenntnis auf, dass es im Kern um nichts anderes als öffentliche Bibliotheksarbeit geht. Das Buch analysiert die verschiedenen Sichtweisen auf das Konzept der Sozialen Bibliotheksarbeit in der Bundesrepublik Deutschland von 1970 bis heute, die Rolle Tragweite und Möglichkeiten, die dem unter dem diesem Begriff erfassten konzeptionellen Spektrum in diesem Zusammenhang zukommen.

Die Bibliothek als Integrationsfaktor
2009
130 Seiten
k
ISBN 978-3-940862-09-9
22,00

Der zunehmenden Forderung nach dem Zugang zu den Informationen und Informationsquellen steht immer noch die mangelnde Informationskompetenz großer Teile der Bevölkerung entgegen. Wenn die Öffnung und die Nutzung der Informationen in Zukunft auch über den wirtschaftlichen Standort der Länder und Staaten entscheiden werden, ist dies ein bedrohliches Bild, auch gesamtstaatlich. Menschen mit Migrationshintergrund, Einwanderer sowie Migranten der zweiten und dritten Generation sind soziologisch sehr heterogene Gruppen, die aber zum großen Teil bibliotheksfern sind, da ihnen sehr oft neben fehlender Sprachkompetenz die Fertigkeiten und Kenntnisse zur Benutzung einer Bibliothek fehlen. Dabei könnte die Bibliothek als Faktor der Integration eine große Rolle spielen. Sie ist in ihrem Angebot immer noch auf die Wünsche des einzelnen Individuums ausgerichtet und ihre Auskunfts- und Beratungsarbeit unterliegt keinen politischen und ökonomischen Zwängen. Sie ist vertrauenswürdig. Das Buch untersucht an Beispielen die Integrationsarbeit einzelner Bibliotheken und zeigt damit Wege der Praxis, wie die Vermittlung von Informationskompetenz für Migranten neben oft hohlen Absichtserklärungen praktisch umgesetzt werden kann.

Jugend – Bildung – Bibliotheken:

Modelle der Finanzierung und Projektförderung. Mit praktischen Beispielen
Franziska Ahlfänger
Jugend – Bildung – Bibliotheken:
2009
120 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-11-2
23,00

Die Jugend als Generation von morgen ist unsere Zukunft. Sie muss daher von Öffentlichen Bibliotheken mehr beachtet und als eigenständige Kunden betrachtet werden. Wenn Öffentliche Bibliotheken neue Zielgruppen ansprechen wollen, sind jugendliche Nutzer ein langfristiger Gewinn.

Wie sieht die Jugend des 20. Jahrhunderts aus? Welche internationale und zukünftige Bedeutung haben sie für Öffentliche Bibliotheken? Unter diesen Aspekten werden Dienstleistungsangebote und deren Finanzierung dargestellt. Aber gegenwärtig leiden insbesondere Öffentliche Bibliotheken unter finanziellen Engpassen. Beispiele aus der Praxis, Projekte, Förderungen und neue Finanzierungsarten in Jugendbibliotheken und Jugendbereichen zeigen Wege auf, zusätzliche Aktivitäten zu finanzieren. Theoretische Überlegungen, Interviews mit Bibliothekaren, Checklisten und eine Auflistung allgemeiner Voraussetzungen und Empfehlungen ergeben Hilfen für Öffentliche Bibliotheken und neue Finanzierungsarten.

Library 2.0 und Wissenschaftskommunikation
2009
226 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-12-9
25,00

Das Verhältnis von Bibliotheken und den Werkzeugen der Web 2.0 Kommunikation ist seit einigen Jahren aktuelles Diskussionsthema. Bislang fehlte jedoch eine systematische Auseinandersetzung darüber, ob die Werkzeuge des Web 2.0 zu einer neuen Qualität führen, wie die Bibliotheken die Entwicklung mit gestalten können und wie sich die Rolle der Institution Bibliothek verändert. Der Wissenschaftskommunikation und ihrer Vermittlung eröffnen sich neue Perspektiven. Die Bibliothek kann bei diesem Prozess eine zentrale Rolle einnehmen, sie koordiniert und sichert die Qualität der Kommunikationsprozesse. Der Band vermittelt mit umfassenden Beschreibungen und Interpretationen notwendiges Wissen für ausgewogene Kritik und Reflexion der strukturellen Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation und zeigt auf, wie Bibliotheken mit diesen Veränderungen umgehen sollten.

Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum:

Bibliotheken als Bildungs- und Machtfaktor der modernen Gesellschaft
Walther Umstätter
Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum:
2009
340 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-13-6
28,50

Die wichtigste Revolution des letzten Jahrhunderts im Bibliotheks- und Informationswesen ist die Online Revolution und nachfolgend das Internet. Von der Informationsverarbeitung der Computer zur Wissensorganisation wandelte sich die Informationsgesellschaft zur Wissensgesellschaft. Warum es fragwürdig ist, diese als Wissensgesellschaft zu bezeichnen, warum sich hinter Worten wie Information, Wissen, Bildung, Intelligenz oder Bewusstsein mehr Erkenntnisse als nur der Schall und Rauch von Modeworten verbergen, das ist Inhalt dieses Rückblicks auf eine Entwicklung, die ihre Schatten schon weit voraus geworfen hat und deren Erkenntnisse Licht in unsere Zukunft bringen. Die Förderung kritischen Lesens und Denkens durch moderne Bibliotheken lässt Aussagen von Autoren hinterfragen, um aus ihnen Macht und Gewinn zu ziehen, indem man sie weiter entwickelt oder im Sinne Poppers falsifiziert. Bibliotheken bieten so viel, dass es nicht darauf ankommt, dass man liest, sondern wie man was liest.

Der Bibliothekar – ein Monodrama

Informationsspezi oder Bücherwurm? Manager oder armer Poet?
Rainer Strzolka
Der Bibliothekar – ein Monodrama
2008
65 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-08-2
15,00

Das populäre Berufe Raten ist verschwunden. Bachelor und Masterabschlüsse schaffen neue Berufe und eine globale Berufswelt, von denen frühere Generationen nur träumen konnten. Aber berufliche Stereotypen halten sich hartnäckig. Dafür scheint sich der Bibliothekar als weibliche Variante, asexuell, langberockt und brillentragend besonders gut zu eignen, während die männliche, furchtsam, verklemmt und ganz und gar unattraktiv daher kommt. Dies beweist auch eine die Generationen umfassende hartnäckige Überlieferung derartiger Bilder, wenn sie oft nicht der Wirklichkeit entspricht: Heute vertritt die clevere Informationsvermittlerin im neuesten Modedesign eine Softwarefirma oder gründet als kluge start upperin selber eine, der smarte Informations- und Bibliotheksmanager, dem sehr oft seine gewöhnlichen Nutzer weder interessieren noch zu folgen wagen, bewegt sich gekonnt in der ökonomischen Welt des Wissenstransfers. Ein Leben dramatischen Zuschnitts zwischen Öffentlichem Dienst und den Leserwünschen, die die ganze Bandbreite zwischen Intrige, korrupten Angeboten und Kundenbeschimpfung umfassen. Weder Komödie noch Oper aber ein Monodrama ist die geeignete Form dieser Tragödie! Es ist die einzig wahre Präsentation einer in seinen Grundfesten erschütterten Berufwelt und seiner Verlustängsten und Machtvisionen ergebenen Bewohner.

Das Internet als Weltbibliothek. Suchmaschinen und ihre Bedeutung für den Wissenserwerb
2008
177 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-00-6
29,00

Eine bibliothekarische Kampfschrift: Freiheit des Zugangs versus Zensur, Informationskompetenz gegen den einseitigen Gebrauch von Google! Das Angebot an Suchmaschinen erfordert einen intelligenten Gebrauch des Internet gegen alle Facetten der Zensur, denen bewusst oder unbewusst alle Nutzer des Internet ausgesetzt sind. Die zunehmende Gefahr einer einseitigen Informationsbeschaffung auf allen Gebieten, die die Öffentlichkeit oft nicht kennt, wird hier mit einer Fülle von Beispielen aufgezeigt. Dies bedeutet gleichzeitig eine Aufforderung an alle Bibliothekare und Informationsspezialisten, dem einseitigen Gebrauch von Google Möglichkeiten der Recherche, die Kenntnis von einer Vielzahl von Suchmaschinen und Informationsquellen aller Art entgegen zu setzen. Dabei kreist das Buch auch um alle Formen und Arten von Zensur in der Medienwelt, unserer heutigen Umwelt, denen nur ein aufgeklärter Nutzer gewachsen sein kann – eine riesige Aufgabe für Bibliotheken und allen Anbietern von Informationen, die keinem ökonomischen Zweck dienen und wirklich nur beraten und informieren wollen. Das Buch zeigt das ganze Ausmaß von Vertrauensverlust, das heute die Informations- und Umwelt bedroht und mehr denn je eine hohe Informationskompetenz notwendig macht.

Informationskompetenz an Grundschulen.

Probleme und Perspektiven für Schulen und Lehrer. Mit einem wertenden Überblick über Fortbildungsangebote in den einzelnen Bundesländern
Eva Homeyer
Informationskompetenz an Grundschulen.
2008
150 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-03-7
25,00

Wie in vielen anderen Bereichen der Erziehung und Bildung spielen Informationskompetenz und ihre Vermittlung als Schlüssel für den zukünftigen Beruf in einem modernen sozialen Umfeld nicht die entscheidenden Rollen, die ihnen zukommen. Informationskompetenz wurde sehr spät oder nur vereinzelt in die Curricula der Universitäten eingebaut, wie die STEFI Studien aufdeckte- die Aufnahme in die Lehrpläne der Grundschulen folgte auf Landesebene nur vereinzelt und keinem durchgehenden Muster. Die vorliegende Publikation zeigt in Beispielen und anregenden Ideen, warum und mit welchen Mitteln Informationskompetenz in den Grundschulen gelehrt werden kann. Eine Untersuchung an hand der verschiedensten Quellen aus dem Net charakterisiert Programme und Angebote in den einzelnen Bundesländern, wobei einzelne Länder die Aneignung von Informationskompetenz bindend in den Lehrplänen festlegen. Die Autorin fordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Bibliothek und den Ausbau der Schulbibliotheken, die Werkstatt und Knotenpunkt einer Vermittlung von Informationskompetenz sein könnten; eine alte Forderung, die kontinuierlich an Brisanz zunimmt.

Wissenszentren – intellektualnyje centry

Beispiele deutsch-russischer Bibliothekskooperation
Wolfgang Ratzek
Wissenszentren – intellektualnyje centry
In Deutsch und Russisch
2008
179 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-04-4
25,90

Das Konzept eines Russisch-Deutschen Kinderintellektzentrums – Intellektualnyi centry – wurde gemeinsam von deutschen Studenten mit ihrem Professor, der Hochschule der Medien, Stuttgart und den russischen Kollegen aus Moskau am Beispiel der K24 in Moskau erarbeitet. Es ist der praktische Abschluss einer ganzen Reihe von Kooperationen deutscher und russischer Bibliothekare in den Jahren nach der Auflösung Sowjetunion. Am konkreten Beispiel wird aufgezeigt, wie sich deutsch-russische Zusammenarbeit durch die Unterstützung vieler Menschen und Institutionen entwickelt und damit gleichzeitig Wege für eine zukünftige Kooperation ebnet. Die deutsch-russische bibliothekarische Kooperation folgt gegenwärtig einem neuen Paradigma, es geht heute um die gemeinsame, zukunftsorientierte Gestaltung bibliothekarischer Angebote für die Bürger einer Stadt oder Region. Ähnlich Probleme führen zu gleichen Lösungen. Dies wird durch die zweisprachige Ausgabe unterstrichen, die gleichzeitg auch ein Resümee der positiven und negativen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit der letzten Jahre zieht.

Diversity Management - Eine neue Managementkultur der Vielfalt - für eine neues Image der Bibliotheken
2008
134 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-02-0
22,00

Diversity Management will die Heterogenität von Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erfahrungen und wahrnehmbaren Unterschieden als Bereicherung einer (Non-)Profitorganisation nutzen. Letztendlich soll damit eine differenzierte Kundenorientierung vorgenommen werden. Dieses neue Management Konzept wird auf Umsetzungsmöglichkeiten für Bibliotheken untersucht. Nach einer theoretischen Einführung werden Definitionen des Konzeptes mit den sozialen Veränderungen des bibliothekarischen Umfeldes in Beziehung gesetzt. Die Bibliothek als Kommunikationsort und Öffentlicher Raum verlangt ein verändertes Management, das der kulturellen Vielfalt innerhalb der Bevölkerung und damit der Nutzer Rechnung trägt. 

Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung durch Informationsdienstleistungen.
2008
182 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-05-1
22,90

Mit Sicherheit verarbeitete Bundespräsident Horst Köhler in seiner Festrede anlässlich der Wiedereröffnung der Anna-Amalia-Bibliothek im Oktober 2007 die Eindrücke aus dem „Kulturfrühstück“ mit 13 Bibliotheksvertretern im Februar 2007. Mit dem vorläufigen „Schlussbericht der Enquête-Kommission ´Kultur in Deutschland´“

Aktuelles

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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Das OoarWurm Festival - Unser Bericht

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

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