Walther Umstätter

Prof. Dr. rer. nat. Walther Umstätter, geb. 1941.

Studium der Biologie.

Promotion: Über die Differenzierung von Zellverbänden aus Daucus carota L. auf synthetischen Nährmedien. Nach einer Tätigkeit als Studentische Hilfskraft und Teilzeitassistent seit 1967, auch Assistent am Institut für Pflanzenphysiologie und Zellbiologie der Freien Universität Berlin. Im Rahmen der Selbstverwaltung war er als studentischer Vertreter zunächst im Institutsdirektorium und als Assistentenvertreter im Fachbereichsrat.

Vom 1.10.1975 bis 31.10.1982 Aufbau der ersten "Online-Literaturdokumentation" an einer deutschen Universitätsbibliothek (Ulm) unter der leitenden Bibliotheksdirektorin Dr. M. Rehm. Während dieser Zeit unterrichtete er in Nebentätigkeit als Dozent an der "Schule für Medizinische Dokumentationsassistenten" in Ulm, bei Prof. W. Gauss.

Die Ernennung zum "Bibliotheksrat zur Anstellung" erfolgte am 11.1.1982.

1.11.1982 bis 1994 Professor für Dokumentations- und Bibliothekswesen in Köln, mit Schwerpunkt Online Retrieval und Bibliographie an der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Köln, und ab 19.1.1993 am selben Ort als Professor für Informationswesen mit Schwerpunkt Einsatz neuer Medien. In den Jahren 1984 bis 1986 hatte er Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät der Universität Köln, bei Prof. P. Kaegbein.

1.3.1994 bis 31.10.2006 war er am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Leitung als geschäftsführender Direktor er wiederholt übernahm. Seit dem betreut er am Institut Doktoranden des Faches.

Publizierte Bücher

  • Umstätter, W. und Wagner-Döbler, R.
    Einführung in die Katalogkunde. Vom Zettelkatalog zur Suchmaschine.
    Begründet von Karl Löffler. Hiersemann Verl., Stuttgart (2005)
  • Ewert, G. und Umstätter, W.
    Lehrbuch der Bibliotheksverwaltung.
    Begründet von Wilhelm Krabbe und Wilhelm Martin Luther. Hiersemann Verl. (1997)
  • Umstätter, W. und Rehm, M.
    Einführung in die Literaturdokumentation und Informationsvermittlung. Medizin – Biologie – Chemie – Physik.
    Saur Verl., München (1981)

Aktuelles

Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

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Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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