Manfred Reichert

MANFRED REICHERT, Dirigent, Festivalgestalter Universitätsprofessor, Gestalt- und Traumatherapeut, Bildermaler.

Geboren 1942 Karlsruhe, seit 1975 verheiratet mit der Gestalt- und Traumatherapeutin Hanna Reichert.

Er schaut zurück auf fünfeinhalb Jahrzehnte zwischen 1961, Zeit des Abiturs und des Studienbeginns, und der Gegenwart 2017.
Von 1967 bis 1983 Musikredakteur beim Südwestfunk in Baden-Baden, von 1973 bis 2007 Dirigent des von ihm gegründeten „Ensemble 13“,
von 1981 bis 2007 Künstlerischer Leiter der ebenfalls von ihm gegründeten Karlsruher Festivals „Wintermusik“ und „Musik auf dem 49.“,
von 1983 bis 1988 Künstlerischer Leiter des städtischen Teils der „Europäischen Kulturtage Karlsruhe“.
Er war Ideengeber und 1985 bis 1987 Leiter der ersten Projektgruppe Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, von 1995 bis 2007 Professor
für Neue Musik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seit 2000 arbeitet er als Gestalt- und Traumatherapeut, seit 2012 malt er Bilder.

Mit seinem „Ensemble 13“ war Manfred Reichert zweimal Künstler des Jahres beim Deutschen Schallplattenpreis.

Er erhielt den niederländischen Edison-Preis, den Schneider-Schott Musikpreis und mehrere Förderpreise der Ernst von Siemens-Musikstiftung. Eines seiner HörSehSpiele gewann den Prix Italia.

Aktuelles

Nein, sie ist nicht tot- Kreativität lebt- wenn man sie hört

Gänzlich neue Hörerfahrungen und intensivste Form der Kommunikation bietet das Art Ensemble auf seiner Tournee durch Deutschland und der Schweiz, Berlin, Fulda, Stuttgart, Basel. Ein Programm mit 4 Uraufführungen von Komponisten, die nicht einer wie auch immer gearteten Klangwelt dienen, sondern Klang wieder zum Erlebnis werden lassen. Alle sehr unterschiedlichen Kompositionen  erschließen neue Zugänge  und werden  von dem Art Ensemble mit hoher Konzentration und einem kommunikativen Miteinander gestaltet, das Freude an der Musik vermittelt  und damit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzerts Neuer Musik  hinausgeht 

Weiterlesen ...

Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

Weiterlesen ...

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

Weiterlesen ...