Wolfgang Ratzek

Prof. Dr. Wolfgang Ratzek, geboren 1951 in Berlin, studierte Informationswissenschaft und Skandinavistik an der FU Berlin. Anschließend folgte die Promotion zum Dr. phil. am Fachbereich Kommunikationswissenschaften der FU Berlin.

Während seines Studiums leitet er bereits einen deutsch-skandinavisch orientierten Online-Informationsdienst. Nach dem Studium folgten führendende Tätigkeiten in den Bereichen Marketing/Werbung, Personal- und Unternehmensberatung sowie als Lehrbeauftragter an zahlreichen Hochschulen. Zum Wintersemester 2000/01 nahm er den Ruf an die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM), wo er vor allem Marketing, Personalmanagement, Unternehmenskommunikation lehrt. Projekttätigkeit einfügen

Eine Vielzahl von Büchern, Fachaufsätze und Vorträgen dokumentieren seine Tätigkeit.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Personalentwicklung, Projektmanagement, Marktkommunikation, Informations- und Wissensgesellschaft.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Der "Library Way" in Manhattan. Standortentwicklung der besonderen Art. In: B.I.T.online 2/2009
  • Die Stuttgarter Bibliothek 21. Tradition und Innovation. In: B.I.T.online 2/2009
  • The European Approach Towards Digital Library Education: Dead End or Recipe for Success? In: Handbook of Research on Digital Libraries: Design, Development and Impact. Edited by Yin-Leng Theng, Schubert Foo, Dion Goh Hoe Lian, Jin-Cheon Na. Hershey PA 2009
  • Praktiziertes Networking. BID-Politik mal anders. In: IWP 8/2008
  • ... und was kommt nach der Informationstechnik. In: Ronald Kaiser: Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter. Herausforderungen, Perspektiven und Visionen. Wiesbaden 2008
  • Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung durch Informationsdienstleistungen. Das unterschätzte Potenzial von Bibliotheken. Berlin 2008. (Co-Autorin: Elisabeth Simon)
  • Neues aus der Bibliothekswelt in Jakarta und Singapur. In: B.I.T.online 4/2008
  • Manga für Bibliotheken: Geschichte - Themen - Bestandsaufbau. Berlin 2008
  • Wissenszentren –intellektualnyj centr – Beispiele deutsch-russischer Bibliothekskooperationen. Berlin 2008.
  • Änderungen der Wirtschaftskultur erfordern neue Formen der Zusammenarbeit. Initiativen für deutsch-polnische Zusammenarbeit (Zmiany kultury gospodarczej wymagają nowych form współpracy. Inicjatywy dla polsko-niemieckiej współpracy). In: Informationsbedürfnisse der deutsch-polnischen Zusammenarbeit: Wirtschaft - Recht - Recht - Bildung - Kultur. Hrsg. v. Gabriela Ahnis; Hans Gerd Hapel; Celina Kwiatek-Mach; Grażyna Twardak. Berlin 2007
  • (Co-Autor: Ko, Young-Man): Der Weg der Republik Korea vom Schwellenland zum Global Player: Science – Technology – Information. In: Information – Wissenschaft und Praxis 2/2007

Aktuelles

Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

Weiterlesen ...

Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

Weiterlesen ...

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

Weiterlesen ...