Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen

1972 in Lübeck geboren studierte er von 1992 bis 1996 Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule Lübeck, 1993 Elektronische Komposition und Dirigieren; sowie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie. Im Jahre 2001promovierte er mit einer Arbeit über die Melodielehre Johann Matthesons. Im Jahr 1995 Nach seiner Prüfung als Kirchenmusiker 1995 war er bis 2004 als Kantor und Organist an der evangelisch-lutherischen Friedenskirche Eutin-Neudorf tätig. Seitdem kümmert er sich zusammen mit seiner Frau um die Kirchenmusik an der Dorfkirche in Bentwisch bei Rostock und pflegt dort die historische Rasche-Orgel von 1851.

Nach Lehrtätigkeiten in Lübeck, Rostock, Herford, Bremen, Greifswald und Osnabrück war Birger Petersen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig, wo er 2008 er zum Professor ernannt wurde. Am 1. Oktober 2011 erhielt er die Berufung auf eine Professur für Musiktheorie an der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Neben zwei interdisziplinären Forschungsprojekten zur Musiktheorie Jean-Philippe Rameaus sowie zur Musik Gabriel Josef Rheinbergers wird er sich in den kommenden Jahren u.a. dem Aufbau des Hauptfach-Masterstudiengangs Musiktheorie an der Hochschule für Musik widmen. Seit 2012 leitet er die Abteilung Musiktheorie und ist seit 2013 Senior Fellow der Gutenberg Akademie.

Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt im Bereich der Geschichte der Musiktheorie, besonders des 17. und 18. Jahrhunderts, sowie in der Vermittlung Neuer Musik. Er publizierte zur Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Musikphilosophie Theodor W. Adornos. Sein kompositorisches Schaffen wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Europäischen Kulturpreis der Terminbörse Amsterdam, dem Kunstpreis Cloppenburg und dem Kulturpreis des Kreises Ostholstein. Für seine Komposition (sch-)till erhielt Petersen 2005 den Kompositionspreis des Deutschen Musikrats. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Kulturpreis des Kreises Ostholstein als Cembalist mit dem Ensemble »Musica floreat« ausgezeichnet.

Aktuelles

Offenheit und Integration- Menschen und Bibliotheken in Bewegung

nannte sich der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin & Brandenburg am 11. März 2017 in Cottbus.

Verantwortung und Herausforderung sind die herausragenden Motto dieser Zeit und damit diese nicht leere Worthülsen bleiben  und der alte Trott gemäß des öffentlichen Dienste, der zunehmend durch eine miserable Verwaltung in Berlin seine  politische und bürgerliche Basis verliert auch die Öffentlichen Bibliotheken unter sich begräbt, hatten sich die Bibliothekare in Cottbus getroffen. Obwohl heute niemand weiß, wie die Zukunft eines Berufsstandes und möge er noch so erforderlich sein, aussehen wird,  kann man angesichts der hier angesprochenen Themen und Diskussionen sagen, hier kann am Mut fassen  Bibliotheksforschung ,.immer wichtiger angesichts  eines immer offensichtlicher werdenden gesellschaftlichen Wandels. Es ist daher eine der besten Ideen  der letzten Jahre, einen Preis für Bibliotheksforschung auszuloben. Wenn auch C. Schuldt mit Bibliotheken erforschen ihren Alltag die ersten Schritte zu einer Bibliotheksforschung getan hat, hier ist der Nachwuchs in welcher Form und Alter zur Aktivität aufgefordert. Lesefähigkeit löste die eingrenzende Informationskompetenz ab und verlor gleichzeitig den pädagogischen Impetus. Eltern wird es  freuen, die angestoßen durch die negativen Urteile über Comix  jetzt zur Kenntnis nehmen, dass Lesefähigkeit sich über und mit allen Medien realisiert. Wie gut ! für eine Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, das nur zu oft von Stress etc geprägt  ist.  Höhepunkt war die Vorstellung des Buches Erwarten Sie mehr  von David Lankes in deutscher Übersetzung durch Professor Hobohm, Potsdam... Es ist das Zeugnis einer Bewegung from collection to communities. Es geht nicht mehr um  reiche Bibliotheken und umfassende Bibliotheken, deren Reichtum Nationen und Regionen schmücken, es geht um die Rolle der Bibliothekare beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Community. Dies hat nicht eine eingrenzende Funktion sondern eine  in die  Zukunft gerichtete. Wenn Rassismus- meist aus Angst, dies ist nicht mehr mein Land, oder Fremdenfeindlichkeit die gehören nicht zu uns  die Gesellschaft bedrohen ist die Entwicklung und die Arbeit an einer Community echte Zukunftsarbeit.  Daher war der Bibliothekartag ein richtiger Weg und Schritt in die Zukunft. Wer hat gesagt… Bibliothekare sind nicht mutig,  stimmt nicht !   

Das OoarWurm Festival - Unser Bericht

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

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