Willi Bredemeier

Der Autor, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkelkinder, wurde 1940 oberhalb einer Kneipe mit Dortmunder Kronen-Bier in einer Bergarbeiterkolonie mit Bewohnern vorwiegend polnischen Migrationshintergrundes geboren. Nach einigen Jahren auf einem Bauernhof an der Grenze zwi¬schen Preußen und dem Königreich Hannover kehrte er ins Ruhrgebiet zurück, um als erste Fremdsprache Hochdeutsch zu lernen. Aus Engagements in der Akzidenzsetzerei, in der Versicherungswirtschaft und auf diversen Hilfsarbeiterpositionen brachte er Vorbehalte gegen kör¬perliche Tätigkeiten und fremdbe¬stimmtes Arbeiten mit. Der zweite Bildungsweg, den er letztlich ent¬gegen allen Wetten erfolgreich beschritt, führte ihn über die Lokal-, Sport-, Politik- und Wirtschaftsberichterstattung der Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen in die Vorhöfe der Entscheidungszentren der Ruhrgebietspolitik. Parallel dazu nahm er an der 68er Studentenrevolte teil, durchwanderte den Karriereweg eines wissen¬schaftlichen Assistenten und sollte als Geschäftsführer einer Agentur für Technologietransfer an den Hochschulen des Ruhrgebiets das Ruhrgebiet retten. Was daraus wurde, lässt sich besonders gut im nördlichen Ruhgebiet ersehen.

1983 wurde der Autor freiberuflich tätig und verdiente sein Geld, nach¬dem sein erstes Geschäftsmodell nicht geklappt hatte, mit Texten – dies in den Bereichen Zeitschriftenentwicklung und -gestaltung (darunter zwei Ruhrgebietszeitschriften), Marktforschung (darunter zwei lang¬jährige Flaggschiffprojekte im Auftrag der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Wirtschaft) sowie Public Relations.

Die Fachzeitschrift Password mit dem Berichterstattungsschwerpunkt „Kommerzielle Informationsdienste im Internet“ erschien von Beginn an unter seiner Redaktion und wurde 1998 von ihm von der Verlagsgruppe Handelsblatt käuflich erworben. Seit mehreren Jahren ist sie nicht nur ein Printorgan, sondern auch eine werktäglich erscheinende elektronische Zeitung. Sie befindet sich nunmehr im 28. Erscheinungsjahr. Neben ungezählten Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften hat der Autor diverse Bücher verfasst und herausgegeben, darunter zur Lohnpolitik, Innovationspolitik, Integration türkischer Arbeitnehmer, Marktentwicklung elektronischer Informationsdienste in Europa, Marktentwicklung Telekommunikation, Informations- und Kommunikationstechnik, E-Commerce in Deutschland und zu Zukunftschancen wissenschaftlicher Bibliotheken.

2010 gewann er den Short-Story-Wettbewerb „Kreatives Alter“ in Zürich. Das hier vorgelegte Buch ist sein erstes größeres Werk aus der Welt der Fiktion. In ihm hat er den Protagonisten mit seinen Erinnerungen an eine extrem bildungsfeindliche Bundesrepublik, in der um jeden Lesestoff gekämpft werden musste, ausgestattet. Das gilt auch für seine Teilhabe an mehr als einem halben Jahrhundert Niedergang, Stagnation und Entwicklung des Ruhrgebiets. Aus seiner Sicht ist das Ruhrgebiet immer hinter seinen Möglichkeiten zurück geblieben. Er führt dies auf eine weitgehende Monopolisierung poli¬tischer, wirtschaftlicher und kultureller Strukturen und das Fehlen einer Neuerungskultur zurück.

 


 

Bredemeier, W.: Ein Anti-Heimat-Roman. Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land. Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin, (2014). Buchbesprechung von Walther Umstätter.

Wer den ersten oder zweiten Weltkrieg überlebt, vielleicht auch Gefangenschaft überstanden hat, wusste nicht nur was Heimweh ist, Heimat und alle die darin zurück blieben erschien insbesondere den jungen Soldaten verteidigungswürdig – ob sie wollten oder nicht, denn sonst wären ihre Opfer sinnlos gewesen. Was den meisten Menschen in der heutigen Globalisierung begrifflich nur schwer definierbar und nachvollziehbar ist, war den Heimatvertriebenen und Entwurzelten völlig selbstverständlich. Der heimatliche Werteverlust begann, als man anfing sich über Heimatfilme lustig zu machen. Der Hölle gegenüber, die nicht nur die jungen Landser an der jeweiligen Front durchlebten, erschien die Erinnerung an die Heimat wie ein Paradies. Natürlich war sie für die Zurückgebliebenen keinesfalls so paradiesisch, insbesondere im Ruhrgebiet war sie das weder vor, während noch nach dem zweiten Weltkrieg, wo insbesondere beim Wiederaufbau sich alle freuten, dass die Schornsteine endlich wieder rauchten. Da war bei genauer Betrachtung die Heimatidylle eher eine andere Hölle, die sich hier aus der recht sarkastischen Sicht des Pseudonyms Gerd Arntz in Plattdeutsch entwickelt, und nicht im bekannteren österreichischen Anti-Heimatroman-Stil. Außerdem ging es früher in den Anti-Heimatromanen meist um die Industrialisierung, während es hier bereits um die Folgen der Postindustrialisierung und dem wachsenden Bedarf an Schulbildung für die kommende Informations- und Wissenschaftsgesellschaft geht. Die Bildungsreise von Gerd Arntz von der Zwergschule in Grotebühl bis zum Doktor, der sich mit dem „kritischen Irrationalismus“ beschäftigt, macht deutlich, welch ein Vabanquespiel die Bildungspolitik in Deutschland bislang war. Arntz hat es bis zum Verleger einer Zeitschrift gebracht, während unzählige seiner Wegbegleiter auf der Strecke bleiben mussten. Auch bei ihm hing es, wie bei allen, die von unten kommen, zeitweise am seidenen Faden, wenn er schreibt: „Vielen Dank, Herr Physiklehrer, Sie haben mir das Leben am Abendgymnasium unserer Stadt gerettet. (S. 293). Darum ist Bredemeiers Fazit auf S. 480, dass er in „eine extrem bildungsfeindliche Bundesrepublik, in der um jeden Lesestoff gekämpft werden musste“, hinein geboren wurde.

Ein bisschen erinnert Gerd Arntz in seiner fanatischen Liebe zu Büchern an den blechtrommelnden Oskar Matzerath, auch wenn Oskar sein lesen und schreiben für sich behält, und recht begrenzt auf die Vorbilder Rasputin und Goethe beschränkt ist, während Gerd dafür gehänselt wird, alles zu lesen, was ihm „unter die Finger kommt“ (S. 145). Sicher wird das vorliegende Buch nicht den Bekanntheitsgrat der Blechtrommel erreichen, denn „Die explizite Beschreibung des Geschlechtsverkehrs stellt dieses Buch [Die Blechtrommel, nach Meinung seiner Klassenlehrerin] außerhalb jeder Literatur.“ (S. 295), während Bredemeiers Anti-Heimat-Roman noch eher im Rahmen des normalen bleibt, und für wirkliche Bestseller braucht man viel mehr Sex and Crime.

Arntz liest querbeet, alles was ihm vor die Flinte kommt, so dass er im Laufe der Zeit erkennt, was in Goethes Sinne mehr zu Genuss und Belebung dient, und welche Autoren er als „Säulenheilige“, wie Th. Kuhns identifiziert. Wenn er sich aber berechtigt wundert, warum Kuhns Werk in etlichen Disziplinen nicht zur Kenntnis genommen wird, so kann hier angemerkt werden, dass Kuhn 1965 eine Little Science beschrieben hat, die inzwischen weitgehend von der Big Science abgelöst worden war, was viele Wissenschaftstheoretiker, bis heute nicht zur Kenntnis nehmen wollen

Unter dem Aspekt, den Bildungserwerb einer neuen Generation zu beobachten und zu hinterfragen ist dieses Buch höchst interessant. Ob im Elternhaus, in der Schule, dem Freundeskreis oder Poppers Welt 3, jede Generation wächst unter neuen Bedingungen auf. Schon der Versuch G. Hauptmanns, mit den Webern deutlich zu machen, wie ein technologischer Umbruch menschliche Existenzen zerstört, kann trotz seiner ganzen Dramatik, als misslungener Versuch angesehen werden, Fehler der Vergangenheit zu vermeiden, wenn man sich daran erinnert, wie sich in unseren Schulen Lehrer und Schüler immer wieder über die skrupellosen Fabrikanten ereiferten, obwohl sie damit am eigentlichen Drama völlig vorbei diskutierten, denn die Ursache der Mechanisierung und ihrer Folgen traf nicht nur die Weber selbst, sondern auch die, die ihre Erzeugnisse zu verkaufen versuchten. Die Automatisierung mit Hilfe der Webstühle war bereits die Vorstufe von Jacquard, von Lochkarten und Computern bis hin zu unseren smarten Robotern von heute. Die Schuldigen am Leid der Weber, waren weder die Erfinder der Dampfmaschine, noch die Fabrikanten, sondern diejenigen, die die Weber in diesen sinnlosen Wettbewerb mit den mechanischen Webmaschinen schickten, so wie der Berufsberater, der auf die Bemerkung, „Der Junge liest gern“ sagt, „Dann sollte er Schriftsetzer werden“, (S. 160). Damit wurden viele Jungen dieser Generation ebenso in die absehbare Arbeitslosigkeit geschickt, wie die im Kohlebergbau, dessen Zechen bald danach reihenweise schlossen.

Bei Bredemeier geht es um die grundsätzlich gleiche Problematik, wie bei den Webern und ihrer fehlenden Umschulung, aber nun am Beginn des Informationszeitalters. Mit Recht hatte schon Norbert Wiener, der Begründer der Kybernetik (1943), die Gewerkschaften nach dem zweiten Weltkrieg vor den Veränderungen in unserer Gesellschaft durch die Robotik gewarnt. Denn schon damals war klar, was viele Menschen heut noch immer nicht wahr haben wollen, die Roboter übernehmen schrittweise immer mehr Aufgaben der Agrar- und Industriegesellschaft, der Medizin, Altenpflege, der Massenmedien und wahrscheinlich auch der Rentnerversorgung, auch wenn es immer zwei Parteien gibt, die, die sich dieser Herausforderung stellen, und die, die sie so lange bremsen und klein reden, solange es ihr Vorteil ist.

Was Gerd Arntz als analytischer Beobachter dieses Umbruchs dabei beobachtet, sind die Interessenverschiebungen und die strukturellen Veränderungen, auch wenn das auf rund fünfhundert Seiten differenzierter geschieht, als bei Hauptmann. Außerdem geht es thematisch nebeneinander darum: „In der Landwirtschaft hat die Maschinisierung eingesetzt. Mähmaschine, Kartoffelroder und Traktor werden in kürzestmöglichen Abständen eingeführt.“ (S. 101); „Ohne dass dies einer zur Kenntnis genommen hätte, hat die Bildungsrevolution sogar auf dem Land eingesetzt.“ (S. 117); „Glücklicherweise hat die Maschinisierung der Haushalte eingesetzt. Jetzt muss die gnädige Frau selbst in die Küche.“ (S. 118) – und sie muss oder darf immer öfter auch den Männern den Beruf streitig machen, können wir heute rückblickend hinzufügen.

Eigentlich konnte man schon damals erkennen, dass die größte Revolution darin liegt, dass immer mehr Mädchen und Jungen Abitur machen, und studieren, während die Klassenlehrerin von G. Arntz meint: „In der Bundesrepublik besitze weniger als jeder zehnte Bürger das Abitur.“ (S. 283), und auch erkennen lässt, dass das so bleiben müsse. Nun konnte damals nicht jeder wissen, dass D. J. de Solla Price bereits erkannt hatte, dass sich die Zahl der Menschheit mit nur 50 Jahren Verdoppelt, während die der Wissenschaftler mit einer Verdopplungsrate von nur 20 Jahren wächst. Damit kann man sich ausrechnen, wann in dieser Welt fast alle Menschen Wissenschaftler sind. Auffällig ist dabei nur, dass immer mehr Bildungspolitiker von Elite, von Exzellenz und von Spitzenforschung sprechen, je weiter die Big Science nun auch den geistigen Durchschnittsbürger unausweichlich in sich aufgesaugt.

Arntz hat „die Lust am fröhlichen Fabulieren“ (S.290), die er im Lesen und Schreiben auslebt, wobei vieles dessen, was hier beschrieben wird, zu realistisch ist, um es als Satire zu bezeichnen, trotzdem liest sich diese Bildungsreise unterhaltsam wie eine Satire.

Apropos Bildungsreise, dass Goethes Faust in der jungen Bundesrepublik Deutschland unumstritten an der Spitze des deutschen Bildungskanons stand, ist sicher richtig, aber insofern bemerkenswert, als etliche der damaligen Deutschlehrer inzwischen gern etwas moderneres an seine Stelle gestellt hätten. So entsinne ich mich, dass auch meine Deutschlehrerin das essentielle des Faust nicht besonders interessierte. Sie hatte ihn nicht verstanden. Denn es war eine der wichtigsten Erkenntnisse Goethes, dass Menschen im Wissensgewinn vier Phasen durchlaufen, das Streben, den Genuss, die Resignation und die Gewohnheit. Er hat das in einem Brief 1801 an Schiller angesprochen, wobei Schiller als Professor für Geschichte, erkannte, dass das nicht nur für Einzelpersonen gilt, sondern auch für historische Abläufe insgesamt. Der faustische Mensch, als Gedankenexperiment, ist der ewig nur nach Erkenntnis strebende, nach dem er in der Osternacht seine tiefste Resignation überlebt hatte, weil er erkannte, dass er mit immer mehr Wissen auf ein immer größeres Meer der Unwissenheit hinaus blickte. Bei Arntz lautet diese Erkenntnis so: „Je mehr wissenschaftliche Marktnischen ich mir zu Eigen mache und je häufiger ich einen Zeh in andere Fachbereiche setze, desto mehr Löcher und Widersprüche entdecke ich.“ (S. 370). Fausts Pendant, Wagner, glaubt dagegen in seiner Naivität noch eines Tages alles wissen zu können, und macht sich mit dem Satz lächerlich „Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.“ Es ist ein großes Problem, in den Schulen und Hochschulen, dass sich die Lehrer leichter auf das Niveau der Schüler, als die Schüler das der Lehrer begeben. In den Worten Bredemeiers heißt das z.B., „dass der Lehrer die Rolle eines Fähnleinführers übernimmt.“ (S. 287). Es ist richtig, „Faust ist eine Liebesgeschichte“ (S. 297), weil Goethe wusste, „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.“, und so bringt auch Bredemeier vieles, was manchem etwas bringen dürfte.

  


 

Leseprobe aus Willi Bredemeier: „Ein Anti-Heimat-Roman – Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land 1943-2014“ S. 295

„Klaus drucktst herum. „Vielleicht könnten wir Karl Marx durchnehmen“, sagt er. „Nein, nein“, sagt unsere Deutschlehrerin. „Mit Leuten wie denen wollen wir nichts zu tun haben.“

Ein einziges Mal gewinnen wir den Eindruck, dass unsere Deutschlehrerin den Bildungskanon nach unseren Wünschenverändern möchte. Jedenfalls fragt sie, was wir zusätzlich zu den von ihr verordneten Werken gelesen haben. Ausnahmsweise schneide ich besser als meine Mitschüler ab, weil ich überhaupt etwas anderes gelesen habe, wenngleich vor meiner Zeit am Abendgymnasium. Ich gebe Günther Grass, Die Blechtrommel, an. Meine Klassenlehrerin ist schockiert. Die explizite Beschreibung des Geschlechtsverkehrs stellt dieses Buch außerhalb jeder Literatur.

Wir verstehen. Der verordnete Bildungskanon bleibt unverändert erhalten. Es ging unserer Lehrerin lediglich um den Nachweis, wie weit entfernt wir vom Reich des Geistes trotz unermüdlicher Anstrengungen unserer Klassenlehrerin geblieben sind...“

Aktuelles

Nein, sie ist nicht tot- Kreativität lebt- wenn man sie hört

Gänzlich neue Hörerfahrungen und intensivste Form der Kommunikation bietet das Art Ensemble auf seiner Tournee durch Deutschland und der Schweiz, Berlin, Fulda, Stuttgart, Basel. Ein Programm mit 4 Uraufführungen von Komponisten, die nicht einer wie auch immer gearteten Klangwelt dienen, sondern Klang wieder zum Erlebnis werden lassen. Alle sehr unterschiedlichen Kompositionen  erschließen neue Zugänge  und werden  von dem Art Ensemble mit hoher Konzentration und einem kommunikativen Miteinander gestaltet, das Freude an der Musik vermittelt  und damit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzerts Neuer Musik  hinausgeht 

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Eine Debatte um die Vergangenheit des Bibliothekswesens ist eine Debatte über ihre Zukunft

Von Elisabeth Simon

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut: Im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischem Interesse“, Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2017. Nach dem Medienhype um Helga Schwarz – mit 82 Jahren promoviert! – und den Erörterungen ihres Buches durch Karsten Schuldt in libreas und Willi Bredemeier in Open Password, beides Autoren meines Verlages, nun also die Vorstellung des Buches vor dem Berliner Arbeitskreis für Information.

Es kamen viel mehr Zuhörer als man in der Julischwüle und am Ende des Semesters realistischerweise hätte erwarten können. Darunter befanden sich nicht nur Senioren, die die Abwicklung des DBI seinerzeit miterlebt hatten, sondern auch junge Repräsentanten der Bibliotheks- und Informationsbranche, die wissen wollten, warum das einzige Zentralinstitut des deutschen Bibliothekswesens scheiterte. Auch wenn ich als Verlegerin des Buches von Schwarz zugegebenermaßen pro domo spreche, eines erwies sich auch hier, es liegt eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zum Bibliothekswesen vor. Denn wie sollten wir über die Erneuerung und gegebenenfalls der Reform des deutschen Bibliothekswesens angemessen debattieren und zur Tat schreiten können, wenn wir nicht auf die seinerzeitigen Erfahrungen mit dem DBI zurückgreifen?

Und ein weiteres Fazit: Die Grundlagen für eine Debatte über den Untergang des DBI und die daraus ziehenden Konsequenzen für die deutschen Bibliotheken scheinen mir mit dem Auftritt von Helga Schwarz vor dem Berliner Arbeitskreis für Information gelegt. Nachdem ich bereits die Beiträge von Schuldt und Bredemeier auf meiner Website www.simon-bw.de eingestellt habe, lade ich alle Interessierten zu weiteren Erörterungen auf meiner Plattform ein. Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Open Password möchte sich an der Debatte beteiligen.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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