Susanne Brandt

Geb. 1964 in Hamburg, Studium in Bibliotheks- und Kulturwissenschaften, Qualifikation Rhythmisch-musikalische Erziehung und bibliotherapeutische Weiterbildung, seit 1995 zahlreiche Buchveröffentlichungen und Beiträge in Zeitschriften und Anthologien; entwickelt als Bibliotheksleiterin in Westoverledingen/Ostfriesland vor allem soziale und musisch-kulturelle Projekte mit Kindern oder für das Miteinander verschiedener Generationen, freiberuflich für verschiedene Verlage, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie ehrenamtlich in verschiedenen kulturellen, sozialen und kirchlichen Bereichen tätig.

Mehrere Auszeichnungen im Bereich Lyrik und Liedertexte, u.a. beim Kunstpreis Bad Zwischenahn 2006 und 2008 sowie beim Paul-Gerhardt-Liederwettbewerb 2007.

Das von ihr an der Gemeindebücherei Ostfriesland entwickelte, durchgeführte und inzwischen überregional verbreitete "Egon-Naturgeschichtenprojekt" wurde 2008/2009 zum offiziellen UN-Dekadeprojekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt und 2009 mit dem Bundespreis "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit" als "Leuchtturm-Projekt" besonders ausgezeichnet.

Nachhaltig wirksame Projekte, die gleichermaßen im ländlichen Raum vor Ort wie auch überregional und international zur Umsetzung kommen können, die interdisziplinäre Vernetzung wie auch den Austausch zwischen Generationen fördern, liegen ihr besonders am Herzen.

Aktuelles

Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

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Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

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Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

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