Platzverweis für eine Erbse
2011
166 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-25-9
19,80
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Ein Mutmachbuch nennt die Autorin dieses Protokoll ihrer Lebensbedrohung zu einer Zeit, in der Gedanken an das Lebensende noch weit entfernt sind. Von der unmittelbaren Diagnose bis zu sämtlichen Phasen der Krankheit und des Genesungsverlaufes werden alle Gedanken, Empfindungen und Stimmungen registriert, sachlich, unsentimental und voller Eindringlichkeit. Sprachlich klar, natürlich, fesselnd und voller Humor findet die Autorin den für diese Phasen äußerster Bedrohung und deren Überwindung adäquaten Ausdruck. Die immer wieder bahnbrechende Lebensfreude macht dieses Buch zu einer wunderbaren positiven Lektüre.

Rezensionen

Renate Zimmerman macht mit ihrem Buch Krebspatienten Mut

Eine starke Frau, oder sollte man besser sagen, eine wieder erstarkte Frau, machte den Zuhörerinnen und wenigen Männern in der Mehrzweckhalle der Klinik am Park Mut. Renate Zimmerman las aus ihrem Buch Platzverweis für eine Erbse

Die 1959 in Meiningen/Südthüringen geborene Bibliothekarin wurde 2008 mit einer Brustkrebserkrankung konfrontiert. Ein Mutmachbuch nennt die Autorin dieses Protokoll ihrer Lebensbedrohung, zu einer Zeit, in der Gedanken an das Lebensende noch weit entfernt sind. »Es ist insbesondere ein wichtiges Buch für Menschen, die, wie unsere Patienten in der Psychosomatik oder Onkologie, in einer zum Teil existenziellen Lebenskrise stecken«, ist sich Lieselotte Grabbe. Chefarztin der Abteilung Psychosomatik der Median-Klinik am Park, sicher. »Von der überraschender Diagnose bei einer Routineuntersuchung, den einzelnen Phasen der Krankheit, und deren Therapie bis zur Genesung werden alle Gedanken, Stimmungen und Empfindungen sachlich, unsentimental aber voller Einfringlichkeit geschildert.« Ihr »Platzverweis« für den erbsengroßen Knoten ist von Angst, Schmerzen, Ekelgefühlen aber auch schönen Wanderungen und vielen aufbauenden Gesprächern, Ermutigungen und Hilfbereitschaft geprägt.

Für Renate Zimmermann steht fest: »Jeder muss seine eigene Überlebungsstrategie entwickeln. Unendlich wichtig sind ein gut funtionierendes soziales Umfeld, Beibehaltung der alltäglichen Gewohnheiten, eine lebensbejahende Grundeinstelluing und Humor trozt alledem.« Als Fazit schreibt sie am Ende ihres Buches: »Manchmal gerate ich an meine Grenzen, aber im Grunde genommen bin ich zufrieden, glücklich und voller Neugierde auf die Überraschungen, die das Leben noch für mich bereithält.«

In der anschließenden lebhaften Diskussion wurde insbesondere der Wunsch nach einer kompetenten psychologischen Betreuung durch ausgebildete Psychoonkologen deutlich. Tumorzentren in ganz Deutschland integrieren bereits Psychoonkologen in die Behandlung oder bemühen sich darum. Insofern, so eine Zuhörerin, sei die Median Klinik in Bad Oeynhausen mit den Abteilungen Psychosomatik und Onkologie gut aufgestellt.

Bad Oeynhausen, 24. April 2012

 


 

Ein Tagebuch, das helfen soll

Platzverweis für eine Erbse heißt das Buch der Autorin Renate Zimmermann, das sie dieser Tage in Masserberg vorstellte.

Die Bänke in der Kapelle der Professor Volhard Klinik füllten sich nach und nach, zwar nicht bis auf den letzten Platz, aber doch so, dass Renate Zimmermann für sich sagen konnte: »Vielleicht habe ich wieder einigen Menschen Mut gemacht, mit dem Thema Krebs offensiver umzugehen«. Das große Kreuz in der Kapelle als Synonym für Leid und Hoffnung bildete durchaus einen würdigen Rahmen für das Thema Krebs. Die anwesenden Patienten aus der Volhard Klinik fanden Gemeinsamkeiten zwischen sich und dem Geschehen im Tagebuch der Renate Zimmermann.

Diagnose Krebs! Mit voller Wucht trifft diese Mitteilung einen oftmals ahnungslosen Menschen und verändert schlagartig sein Leben. So erging es auch der in Berlin-Hellersdorf lebenden Renate Zimmermann – Jahrgang 1959 und von Beruf Bibliothekarin. Es war eine Routineuntersuchung, die im Jahr 2008 die Diagnose Brustkrebs brachte. Von einem Augenblick zum anderen hatte Zimmermann das Gefühl ins Bodenlose fallend – voller Verzweiflung und Hoffnung. Wie kann man solch eine Ausnahmensituation bewältigen?

Die Autorin Renate Zimmermann hat ein Tagebuch über ihre Krebskrankheit geschrieben. Von der Entdeckung eines bösartigen Knotens in der Brust bis hin zu zwei Operationen, den Monaten und Jahren danach, den Chemotherapien, die ihren Körper und die Seele belastet haben sowie ihren Rehabilitationen 2009 und 2010 in der Professor Volhard Klinik, der Rehaklinik für Orthopädie, Onkologie und Anschlussbehandlung in Masserberg schreibt sie.

Und so kam es nicht von ungefähr, dass ihr Weg sie am vergangenen Sonntag erneut nach Masserberg führte. Jedoch kam sie nicht zur Rehabilitation, sondern um ihr Buch Platzverweis für eine Erbse vorzustellen und daraus zu lesen. Sie versteht es als »Mutmacherbuch«, sagt sie. Es sei ehrlich und schonungslos und nach ihren eigenen Worten jedoch auch humorvoll. Heilungschancen werden eingeschätzt und durchgemachte Therapien beschrieben. Es ist ein täglicher Kampf um Gesundung und Rückkehr ins Leben. Gegenwärtig befindet sich die Autorin in der dritten Behandlungsphase, der Antihormontherapie. Die Frage aller Fragen stellt sich für sie wie für jeden Betroffenen: Wird der Krebs besiegt werden können?

Zum Schreiben ist Renate Zimmermann durch Zufall gekommen. Sie hat die Angewohnheit, vieles, was passiert, zu notieren – eben ein Tagebuch zu führen. Sie geht offen mit dem Thema Brustkrebs um und sei bereits während ihrer Krankheit auf ihr Umfeld zugegangen.

Aus dem eigenen Krankheitserleben heraus möchte sie anderen Mut machen – im Wissen, das Krebsleiden zu durchleben und der Hoffnung auf Genesung. Sie habe viele positive Erfahrungen machen können. Gerade, was Freunde, Bekannte angeht. Und so standen ihr viele Menschen zur Seite. Deshalb ist sie der Auffassung: »Ich würde jedem raten, sich den Menschen in einer solchen Krankheitssituation mitzuteilen. Wenn man von sich aus als Betroffener redet, dann macht man es auch dem Umfeld leichter, mit dem Krebserkrankten über das Thema zu reden«.

Das Buch selbst, das in diesem Jahr im Simon-Verlag für Bibliothekswissen erschienen ist, gliedert sich in die beiden Abschnitte Krankheit und Reha-Aufenthalt in Masserberg. Auf 166 Seiten schildert Renate Zimmermann die Gefühle, die sie hatte – immer die Ungewissheit im Hinterkopf, aber auch die Zuversicht auf eine Genesung.

»Wenn ich sterben muss«, dieser Gedanke war auch einmal erreicht, so Renate Zimmermann, »dann ist es eben so. Ich habe das nicht als Bedrohung empfunden. Man lernt mit der Krankheit umzugehen«. Heute spricht die Autorin von einer »Wiedergeburt« und dass sie sich vorgenommen hat, die Krebstodesrate nicht zu erhöhen.

Als Mitautorin der Veröffentlichung Heiteres aus dem Bibliotheksalltag konnte sie schon vor der Tagebuchveröffentlichung ihre schriftstellerischen Fähigkeiten erproben.

Bereits in Berlin sowie Meiningen hat sie ihr Buch vorgestellt und die nächsten Buchlesungen führen sie auf die Insel Borkum sowie nach Horn-Bad Meienberg. Im großen Rahmen wurde ihr Platzverweis für eine Erbse auf der Leipziger Buchmesse 2011 präsentiert.

Freies Wort Hildburghausen vom 09. September 2011 von Karl Wolfgang Fleißig (leicht gekürzt)

 


 

Schreiben als Lebenshilfe
Ein Mutmachbuch schrieb Renate Zimmermann

Der Titel Platzverweis für eine Erbse verrät nicht sofort wofür. Gemeint ist ein Knoten, der im Sommer 2008 in ihrer Brust gefunden wurde. Die gebürtige Meiningerin Renate Zimmermann, die man vielleicht aus der hiesigen Stadt- und Kreisbibliothek kennt, hat über alle Phasen ihrer Krankheit und Genesung Tagebuch geführt.

Es war zunächst eine ganz persönliche Lebenshilfe. »Jeder muss eigene Überlebensstrategien entwickeln, meine bestand darin, mein Herz auf der Zunge zu tragen und alles nicht zu ernst zu nehmen«, scheibt Renate Zimmermann im Vorwort ihres Buches, das sie im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte. Unendlich wichtig sei ihr ein gute funktionierendes soziales Umfeld, die Beibehaltung der alltäglichen Gewohnheiten, eine lebensbejahende Grundeinstellung und der Humor »trotz alledem«, meint die Autorin, die seit 1989 Bibliothekarin in Berlin lebt.

Ihre Aufzeichnungen beginnen nach der Routineuntersuchung. »Da ist was!« lautet der Befund ihrer Frauenärztin, den sie zunächst nicht allzu ernst nimmt. Auch auf die »schlechten Nachrichten« reagiert sie emotionslos. Unmittelbar vor der Operation unternimmt sie noch einen Tunesienurlaub, bei dem sie total abschalten kann und sich und sich »total gesund fühlt«. Zwei Tage nach der Rückkehr geht sie dann ins Krankenhaus.

Detailliert schildert Renate Zimmermann ihre Operation und die Tage danach. Der ersten folgt eine zweite Operation. An ihrem Geburtstag, sechs Tage später darf sie schon wieder nach Hause. Das eigentliche Leiden beginnt erst drei Wochen später mir der Chemotherapie. »Appetitlos, eklig, traurig, antriebslos, kalt« fühlt sie sich, dazu kommen die Schmerzen. »Ich habe fertig« freut sie sich ein Vierteljahr später nach der letzten Bestrahlung.

Es folgt eine Kur in Masserberg mit straffem Programm. Sie geht viel wandern, genießt den Wald und macht Krafttraining, trinkt auch schon mal ein Gläschen Wein und entdeckt die Gemeindebibliothek. Am Ende ist sie gewiss, ein zweites Leben neu beginnen zu können. Ihr Name bestätigt es, denn Renate bedeutet die Wiedergeborene …

»Renate Zimmermann findet den adäquaten Ausdruck für diese Lebensphase äußerster Bedrohung und deren Überwindung« lobt der aus DDR Zeiten bekannte Schriftsteller Joochen Laabs im Vorwort zum Platzverweis für eine Erbse.

Meininger Tageblatt vom 9. Juni 2011 von Carola Scherzer

 


 

Das Leben festhalten.
Die Mark-Twain–Bibliothekarin schrieb mehr als ein Krebs-Tagebuch

Die Mitarbeiterin der Mark Twain Hauptbibliothek, Renate Zimmermann hat ein Buch geschrieben, das Mutmachen soll. Sie protokolliert darin, wie sie den Brustkrebs besiegte.

»Meine erste Reaktion war Unglaube«, sagt Renate Zimmermann. Das kann doch nicht sein, habe sie gedacht. In diesen Worten drückt sich das ganze Erschrecken angesichts einer Erkrankung aus, mit der in Deutschland jährlich zwischen 50 000 und 60 000 Frauen konfrontiert sind. Zwischen 15 000 und 20 00 sterben daran.

Renate Zimmermann arbeitet seit 23 Jahren in der Bezirksbibliothek Mark Twain im Freizeitforum Marzahn. Vor drei Jahren, im Alter von 48 Jahren, erfuhr sie, dass sie Brustkrebs hat.

Von der Diagnose, über die Operation, Bestrahlung und Chemotherapie, sowie Reha-Maßnahmen bis zur Heilung führte sie ein Tagebuch. Dieses Tagebuch ist zur Leipziger Buchmesse erschienen und wurde dort im Rahmen von Leipzig liest vorgestellt.

Der Titel des Buches lautet Platzverweis für eine Erbse. Er spielt auf die Größe des Tumors an, den die Ärzte im Juli 2008 in ihrer Brust fanden. Im Untertitel nennt Renate Zimmermann den Band ein »Mutmachbuch«. Dabei beschönigt Zimmermann nichts, lässt auch keinen Humor an den falschen Stellen übe die Tragik des Augenblicks hinwegtrösten. Sie fasst die jeweilige Situation, die Ereignisse und Erlebnisse des Tages in klare und präzise Worte. Das Buch steht einfach dafür, dass man dem Krebs besiegen kann.

Aus der Krankheit heraus ein Buch zu schreiben, betont die Bibliothekarin, danach habe ihr am Anfang nicht der Sinn gestanden. Zwar schrieb sie schon dieses und jenes, besonders in Tagebuchform. Auch das Tagebuch ihrer Erkrankung hatte anfangs nur die Funktion, Dinge, vielleicht das Lebens festzuhalten und dadurch klarer, fassbarer zu machen.

Es liest sich stückweise auch wie eine Danksagung an alle, die ihr während der Erkrankung Kraft gaben. Das waren besonders der Lebensgefährte, die beiden erwachsenen Söhne, sowie Freunde und Kollegen in der Bibliothek. Letztere halfen, als ihre Einkünfte nach langen Wochen der Krankheit immer mehr schmolzen. »Da haben die Kollegen Geld für mich gesammelt«, sagt Zimmermann.

Im Buch finden sich auch einfach Lebensweisheiten, die durch das Erfahrene an Überzeugungskraft gewinnen. Hierzu gehört Freude am Lebensgenuss, die durch eine schwere Erkrankung einen anderen Stellenwert bekommt. Auf der anderen Seite wird vermeintlich Wichtiges unerheblicher, der Erfolg im Beruf, die allgemeine Tretmühle.

Berliner Woche, 23. März 2011, Kalenderwoche 12, Lokales S. 3

 


 

Das Leben geht weiter. Diagnose Brustkrebs, Verzweiflung und Hoffnung. Wie kann man diese Ausnahmesituation bewältigen? 

Renate Zimmermann bietet eine Veranstaltung von 1 bis 1½h an mit:

  • Präsentation des Buches
  • Beantwortung von Fragen, Diskussion
  • Empfehlungen von anderen Büchern zum Thema
  • Buchverkauf.

Kontakt über die Autorin 
Fon 030 99 90 28 21 
Mobil 160 97 01 99 31 
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder über den Verlag 
Simon Verlag für Bibliothekswissen 
Riehlstr. 13
14057 Berlin 
Fon 030 863 94 65 35 
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Diagnose Krebs! Diese Mitteilung verändert oft schlagartig das Leben der Betroffenen. So erging es auch der Bibliothekarin Renate Zimmermann. Es war eine Routineuntersuchung, die im Jahr 2008 die Diagnose Brustkrebs brachte. Wie kann man eine solche Ausnahmesituation bewältigen? Renate Zimmermann hat über ihre Krebskrankheit ein Tagebuch geschrieben. Auf 170 Seiten schildert sie ihre Gedanken, Stimmungen und Empfindungen, angefangen bei der überraschenden Diagnose, über die einzelnen Phasen der Krankheit und deren Therapie bis hin zur Genesung. Ihr "Mutmachbuch" ist geprägt von Angst, Schmerzen, Ekel, aber noch viel mehr von Hilfsbereitschaft, Ermutigungen, aufbauenden Gesprächen sowie bildhaften Beschreibungen für Wanderfreunde. Kraft- und humorvoll möchte sie aus dem eigenen Krankheitserleben heraus anderen Mut machen - im Wissen den Krebs zu durchleben und der Hoffnung auf Genesung. 
"Manchmal gerate ich an meine Grenzen, aber im Grunde genommen bin ich zufrieden, glücklich und voller Neugierde auf die Überraschungen, die das Leben noch für mich bereithält", schreibt sie am Ende des Buches. Die spürbare Lebensfreude dieses Buches macht es zu einer wunderbaren positiven Lektüre. 

"leben" - das Mitteilungsblatt der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, 04/2015

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Aktuelles

Offenheit und Integration- Menschen und Bibliotheken in Bewegung

nannte sich der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin & Brandenburg am 11. März 2017 in Cottbus.

Verantwortung und Herausforderung sind die herausragenden Motto dieser Zeit und damit diese nicht leere Worthülsen bleiben  und der alte Trott gemäß des öffentlichen Dienste, der zunehmend durch eine miserable Verwaltung in Berlin seine  politische und bürgerliche Basis verliert auch die Öffentlichen Bibliotheken unter sich begräbt, hatten sich die Bibliothekare in Cottbus getroffen. Obwohl heute niemand weiß, wie die Zukunft eines Berufsstandes und möge er noch so erforderlich sein, aussehen wird,  kann man angesichts der hier angesprochenen Themen und Diskussionen sagen, hier kann am Mut fassen  Bibliotheksforschung ,.immer wichtiger angesichts  eines immer offensichtlicher werdenden gesellschaftlichen Wandels. Es ist daher eine der besten Ideen  der letzten Jahre, einen Preis für Bibliotheksforschung auszuloben. Wenn auch C. Schuldt mit Bibliotheken erforschen ihren Alltag die ersten Schritte zu einer Bibliotheksforschung getan hat, hier ist der Nachwuchs in welcher Form und Alter zur Aktivität aufgefordert. Lesefähigkeit löste die eingrenzende Informationskompetenz ab und verlor gleichzeitig den pädagogischen Impetus. Eltern wird es  freuen, die angestoßen durch die negativen Urteile über Comix  jetzt zur Kenntnis nehmen, dass Lesefähigkeit sich über und mit allen Medien realisiert. Wie gut ! für eine Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, das nur zu oft von Stress etc geprägt  ist.  Höhepunkt war die Vorstellung des Buches Erwarten Sie mehr  von David Lankes in deutscher Übersetzung durch Professor Hobohm, Potsdam... Es ist das Zeugnis einer Bewegung from collection to communities. Es geht nicht mehr um  reiche Bibliotheken und umfassende Bibliotheken, deren Reichtum Nationen und Regionen schmücken, es geht um die Rolle der Bibliothekare beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Community. Dies hat nicht eine eingrenzende Funktion sondern eine  in die  Zukunft gerichtete. Wenn Rassismus- meist aus Angst, dies ist nicht mehr mein Land, oder Fremdenfeindlichkeit die gehören nicht zu uns  die Gesellschaft bedrohen ist die Entwicklung und die Arbeit an einer Community echte Zukunftsarbeit.  Daher war der Bibliothekartag ein richtiger Weg und Schritt in die Zukunft. Wer hat gesagt… Bibliothekare sind nicht mutig,  stimmt nicht !   

Das OoarWurm Festival - Unser Bericht

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

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