Das Tagebuch des Klaus Seckel

Das Tagebuch des Klaus Seckel

Anfang und Ende einer Kindheit an der Quäkerschule Eerde (1937–1943)
Rainer Kappe Susanne Brandt
2011
111 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-14-3
19,50
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Nach dem Abtransport der letzten Gruppe Jugendlicher jüdischer Herkunft, die noch im internationalen Internat der Quäker, Eerde, nahe der deutsch-niederländischen Grenze verblieben waren, werden in einem Spind die Tagebücher des Klaus Seckel gefunden. Dem erstmaligen Druck 1960 folgtjetzt die Neuauflage, kommentiert und in den zeitlichen und geistigen Rahmen dieser Zeitspanne von 1937–1943 gestellt.

In diesem Internat verlebt Klaus Seckel anfangs eine reiche und unbeschwerte Kindheit mit Lehrern der Reformpädagogik, die praktisch, künstlerisch und intellektuell sich der gesamten Persönlichkeit der ihnen anvertrauten Kinder verpflichtet fühlen.

Die Tagebücher sind Zeugnisse einer zunehmenden Bedrohung, von den unbeschwerten ersten Jahren, bis zum Abtransport nach Auschwitz. Das Buch erfüllt mit tiefer Trauer: Ein hinreißendes Kind, ein kluger, interessierter und großherziger Jugendlicher wurde durch Hass ermordet, ein wunderbarer Mensch ging für immer verloren.

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