Vergangenes

Lankes keine Fachliteratur? Nur Ideengeber? Da fragt es sich, was Fachliteratur eigentlich sein soll, sie soll doch gerade den Horizont erweitern und neue Ideen diskutieren. Dafür liest man Fachliteratur, besucht Konferenzen und spricht mit Kollegen. Und ein zeitloses Thema ist:  Wie erreicht die Bibliothek die politischen Entscheidungsträger? Dieses Thema gab es schon zu der Zeit, als ich noch eine blutjunge Bibliothekarin war, auch, als vor einigen Jahren viele Bibliotheken abgewickelt wurden; das totgeschwiegene Handbuch der Kulturzerstörung von R. Strzolka erwähnt es, und in der Dissertation von Helga Schwarz über das Deutsche Bibliotheksinstitut, die gerade erschienen ist, kommt es ebenfalls vor.

Ja, es ist ein Buch für Entscheider. Hier befindet sich der deutschsprachige Raum in einer ähnlichen Situation wie die Bibliotheken in den USA, dass nämlich jene, die über das Budget von Bibliotheken entscheiden, von Jahr zu Jahr schwerer zu überzeugen sind. Leider hat die Literatur im deutschsprachigen Raum wenig darüber herausgebracht, wie die Bibliotheken ihre Stakeholder für sich gewinnen können, obgleich es hier um eine Existenzfrage geht. Aber Lankes (und andere Amerikaner) zeigen, wie es geht, und auf ihre Beispiele müssen wir in einem ersten Schritt zurückgreifen.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

nannte sich der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin & Brandenburg am 11. März 2017 in Cottbus.

Verantwortung und Herausforderung sind die herausragenden Motto dieser Zeit und damit diese nicht leere Worthülsen bleiben  und der alte Trott gemäß des öffentlichen Dienste, der zunehmend durch eine miserable Verwaltung in Berlin seine  politische und bürgerliche Basis verliert auch die Öffentlichen Bibliotheken unter sich begräbt, hatten sich die Bibliothekare in Cottbus getroffen. Obwohl heute niemand weiß, wie die Zukunft eines Berufsstandes und möge er noch so erforderlich sein, aussehen wird,  kann man angesichts der hier angesprochenen Themen und Diskussionen sagen, hier kann am Mut fassen  Bibliotheksforschung ,.immer wichtiger angesichts  eines immer offensichtlicher werdenden gesellschaftlichen Wandels. Es ist daher eine der besten Ideen  der letzten Jahre, einen Preis für Bibliotheksforschung auszuloben. Wenn auch C. Schuldt mit Bibliotheken erforschen ihren Alltag die ersten Schritte zu einer Bibliotheksforschung getan hat, hier ist der Nachwuchs in welcher Form und Alter zur Aktivität aufgefordert. Lesefähigkeit löste die eingrenzende Informationskompetenz ab und verlor gleichzeitig den pädagogischen Impetus. Eltern wird es  freuen, die angestoßen durch die negativen Urteile über Comix  jetzt zur Kenntnis nehmen, dass Lesefähigkeit sich über und mit allen Medien realisiert. Wie gut ! für eine Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, das nur zu oft von Stress etc geprägt  ist.  Höhepunkt war die Vorstellung des Buches Erwarten Sie mehr  von David Lankes in deutscher Übersetzung durch Professor Hobohm, Potsdam... Es ist das Zeugnis einer Bewegung from collection to communities. Es geht nicht mehr um  reiche Bibliotheken und umfassende Bibliotheken, deren Reichtum Nationen und Regionen schmücken, es geht um die Rolle der Bibliothekare beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Community. Dies hat nicht eine eingrenzende Funktion sondern eine  in die  Zukunft gerichtete. Wenn Rassismus- meist aus Angst, dies ist nicht mehr mein Land, oder Fremdenfeindlichkeit die gehören nicht zu uns  die Gesellschaft bedrohen ist die Entwicklung und die Arbeit an einer Community echte Zukunftsarbeit.  Daher war der Bibliothekartag ein richtiger Weg und Schritt in die Zukunft. Wer hat gesagt… Bibliothekare sind nicht mutig,  stimmt nicht !   

Aus der Öffentlichen Bibliothek von Sarasota, Florida USA schickte uns David Lankes folgendes Statement: 

Eine Wissensorganisation zu Zeiten alternativer Fakten

Communities brauchen Öffentliche Bibliotheken mehr denn je. In einer Zeit, in der Nachbaren mehr als jemals zuvor getrennt sind, und sogar die Bedeutung von Wahrheit und Fakten in Frage gestellt wird, wie dienen Öffentliche Bibliotheken am besten ihren Communities ? Wir argumentieren damit, dass unsere Communities nicht mehr Informationskompetenz brauchen oder eine stärkere Betonung auf die Qualität von Information oder neutrale Institutionen. Sondern unsere Communities brauchen vertrauenswürdige Partner, die für ein gemeinsames Verständnis von Ereignissen und Prioritäten sorgen.  

Falsche Meldungen- Postfaktische News  - wie wichtig ist Aufklärung

Aufklärung --gegen falsche Nachrichten –  postfaktische Nachrichten, ein Unsinn und Verwirrung

In eigener Sache: Google gibt eine Adresse unseres  Verlages an, die nicht korrekt ist, Unsere Adresse ist Riehlstr. 13, 14057 Berlin-- in der Holsteinischen Straße  der Googleangabe liegen nur unsere Bücher. Die Photos sind ebenfalls falsch  

berliner-erklarung

Nannte sich die APE (Academic Publishing in Europe )Konferenz am 17. und 18.Januar 2017 in der Berliner Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt

Der nun schon jahrzehntelange Kampf zwischen open access  und  Zugang durch Subskription scheint zu einem Ende gekommen zu sein, ist es aber noch nicht.. Korruption,  Datenraub jeglicher Art und die Aushöhlung des Vertrauens durch fake News und andere falsche Darstellung geben der Informationsvermittlung eine zusätzliche Basis des Vertrauensverlustes..

So rief Dr. Bernd Pulverer, Chief Editor des EMBO Journals  leidenschaftlich  zu einer Besinnung auf die ethischen Grundlagen von Information und Wissen auf von den Kämpfen der Aufklärung bis in unsere heutige Zeit. Seine Berliner Erklärung, die von allen Teilnehmern unterschrieben wurde, wird hier im Wortlaut wiedergegeben. 

Sehr geehrte Musikfreunde,

allen wünsche ich zuerst ein gutes Neues Jahr 2017, viel Erfolg bei Ihren Plänen und die Erfüllung aller ihrer

persönlichen Wünsche!

nachfolgend möchte ich über meine aktuellen Arbeiten und anstehenden Termine einen kurzen informativen Überblick geben:

I) Kurz vor Weihnachten war es endlich so weit, meine erste veröffentlichte CD mit frühen Klavierwerken und einem längeren Stück für Gitarre - eine Koproduktion des Labels Edition zeitklang und des Senders rbb - hat das Presswerk verlassen, liegt nun vor und ist damit ab sofort im Handel erhältlich. Sie kann auch bei mir direkt bestellt werden. Alle weiteren Details sowie der genaue Inhalt der CD sind auf dem Eingangsportal meiner persönlichen Webseite nachzulesen (www.simon-artmusik.de). Eine Portraitsendung über meine aktuelle Arbeit und zu dieser CD-Veröffentlichung ist am Montag den 23.1.2017 um 21.04 Uhr im Radio auf dem Kanal Kulturradio rbb im Rahmen der Reihe "Musik der Gegenwart" zu hören. Neben dem üblichen Wellenempfang und über Digitalfunk ist es auch möglich, diese Sendung auf dem Webportal des rbb und des Senders Kulturradio im live-stream im Internet in gestochen scharfer akustischer Qualität zu verfolgen (Webseite: www.kulturradio.de rechts oben klicken auf "live hören").

II) Über bevorstehende Veranstaltungen, bei denen eigene Werke erklingen, gibt die folgende Übersicht Auskunft:

Zwischen Totschlag und Mord – Schutzmauern aus Beton und Video-

Hilft das?  

Nein --wir brauchen Aufklärung ! m Herbst diesen Jahres veranstalteten zwei junge Männer ein Autorennen auf der Berliner Geschäftsstraße Tauentzien und nahmen so billigend in Kauf, dass es zu einem Unfall kam: ein Toter!  Totschlag   Mord oder nur eine Ordnungswidrigkeit ?  In November wurde eine Frau in den Rücken getreten und fiel die U-Bahn Treppe hinunter. Glücklicherweise brach sie sich nur den Arm, die begleitende Gruppe sah amüsiert zu. Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit 12 Toten und 14 Schwerverletzten machte die Gegenwart  radikaler ISIS Kämpfer auch in Berlin deutlich. Am Heiligen Abend setzten 6 syrische Jugendliche und ein Libanese einen Obdachlosen in Brand, nicht nur, um einen Menschen zu töten sondern ihre Verachtung gegenüber eine Religion zu demonstrieren, die ihre Gnade von einem in Not und Armut geborenen Kind empfängt. Diese Gnade hat auch den  europäischen Humanismus geprägt,  der letztendlich zu Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen führte? Holen wir die eigenen Mörder ins Land?   

bibliotheken-informationen-wissen-2

Neuerscheinungen 2016

Das Programm Verlage besuchen zum Welttag des Buches am 23.4. wurde vom Börsenblatt des Deutschen Buchhandelns positiv bewertet. Mit ihrem Ziel, ihr Publikum gut zu unterhalten, hätten die Verlage Besucher angezogen. Unbestritten wird gute Unterhaltung dem Buch weiter einen genügsamen Stellplatz in der Gunst des Publikums sichern, aber reicht das?

Wie der Wissenschaftsbetrieb Innovationen verhindert schrieb die Zeitschrift Forschung und Lehre in ihrem 4. Heft. Angesichts einer sich dramatisch ändernden Welt müssen sich auch die Struktur und Ziele unserer Bildung und Ausbildung ändern und mehr als zuvor ist nicht nur Innovation , also intelligenter Umgang mit der Technik sondern Phantasie und kreatives Denken gefordert. Wie fördert man Kreativität nicht nur für das persönliche sondern auch gesellschaftliche Handeln?

Wir hatten an diesem Tag Bücher vorgestellt, die mit der Förderung von Phantasie und Kreativität den Zugang zu anderen Gebieten öffnen, Erzählen und Entdecken (Susanne Brandt) den Zugang zu Naturwissenschaften, mit Feuerwerk der Fantasie (R. Zimmermann) zum Ausdenken und Schreiben von Geschichten. Franziska Anger Bibliotheken Houses of Stories stellt das Motto to hell with facts we need stories über ihre Empfehlung zum narrativen Wissen. Creation Libraries statt Collection Libraies ist die Forderung von Christiane Müller: Bücher leihen, Ideen teilen, Bibliotheken in der Sharing Economy, mit der sie radikal andere Bibliotheken aber auch Bibliothekare fordert. Sie folgt damit dem Star der US- amerikanischen Bibliothekswelt Expect More, demanding better libraries fot Today’s Complex World, was im Sommer in deutscher Sprache von uns veröffentlicht wird. Forderungen, die schon Karsten Schuldt aufgestellt hat, lokale Forschung zu einem Instrument der Entwicklung zu machen, wird von Lankes realisiert, die Community als Bibliothek die alle Ideen und Ziele der community hervorruft und bündelt.

Wer aber nun doch der Unterhaltung, dem guten alten Kriminalroman hinter her trauert, der lese Umstätter die Jagd nach dem Buchstätter Bibliotheksmarder, eine lustige Geschichte und nicht nur für Kinder.

Veröffentlichungen über Open Password bereits sichergestellt

Gründung eines Fördervereins für finanzielle Förderungen

Gespräch

Der Informationsaustausch über Fragen der Informationsversorgung zwischen Deutschland und den mittelost- und osteuropäischen Ländern soll verbessert werden. Dazu will der Simon-Verlag für Bibliothekswissen gemeinsam mit ausgewählten Experten aus den mittelost-und osteuropäischen Ländern einen Beitrag leisten.

Sie können nicht nur Fussball spielen, sie haben auch ein reiches kulturelles Erbe.

Unsere Praktikantin Diana Ferreira Pais

Diana

schrieb dazu:

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

Das etwas andere Berliner Festival zeitgenössischer Musik, widmet sich in Teilaspekten der Musik des gerade erst zum Jahreswechsel verstorbenen französischen Komponisten Pierre Boulez mit der Aufführung der eher selten gespielten zweiteiligen Domaines (dt. Bereiche) für Klarinette solo (Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain SA 4.6.2016, 18.30h), ein Werk, bei dem sich komplexe Materialprozesse mal überlappen, mal in Spiegelung wiederholt werden. Gespielt wird das Werk vom jungen Klarinettisten Georg Wettin aus Dresden.

Wir laden Sie zu einem Werkstattgespräch zum Welttag des Buches am 23. April 2016 um 19.00 Uhr in die Räume von Fantom e.V. Netzwerke für Kunst und Geschichte ein: Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin Buchvorstellungen zum Thema und Diskussion

Feuerwerk der Fantasie war das Buch mit einem großen Zuhörerecho auf der Buchmesse in Leipzig. Kreativität und Fantasie sind die Ziele der Veröffentlichungen des Simon Verlag für Bibliothekswesen (Bibliotheken, Geschichte und Musik) und des Verlages C&N (Geschichte, Kunst). 

Wir laden Sie zu einem Werkstattgespräch zum Welttag des Buches am 23. April in die Räume von Fantom e.V. Netzwerke für Kunst und Geschichte, (Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin) ein. 
Wir wollen einige Bücher vorstellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie man Kreativität und Fantasie fördert, damit unser Alltag schöner und froher wird. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. 
Weitere Informationen bitte erfragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder demnächst hier. 
Zur Information schauen Sie auf unseren Blog wissenundherrschaft.wordpress.com

Die Buchmesse in Leipzig ist auch ein Lesefest für uns

Besuchen Sie uns am Stand in Halle 4 E 302 als Kollege, Besucher , Autor. Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch Besuchen Sie unsere Veranstaltungen:

Das Charakterstück – sieben Arten des Klavierspiels. Sieben junge italienische Komponisten mit frischen Stücken für das Klavier , mit Luca Benattii, Ugo Raimondi. Moderation : Art Oliver Simon 
Am 19.März um 12.00- 12.30 
Im Musikcafe Halle 4 Stand 401

Deutschland ist führend in der Ausrichtung von Messen. Es gibt Job - und Karriere – Messen, Messen zum Schüleraustausch, Messen zu Euro Shops und zu Spielzeug. Es gibt regionale, nationale und internationale Messen, es gibt bestimmte Messeorte und gegenwärtig zunehmend eine internationale Szene , die ins Messegeschäft drängt. Denn Messe bedeutet Handelstransparenz, Möglichkeiten zur Kommunikation mit Kunden und Partnern. Messe vermitteln Kenntnisse über die neuesten Entwicklungen. Der Zusatz Messeneuheit erlaubt den Rückschluss auf ein neues Produkt. Schon vom frühen Mittelalter an haben sich bestimmte Regionen und Städte als Messestädte ausgebildet, dazu gehören Frankfurt /Main in der Mitte Europas (Westen) und Leipzig, der östliche Gegenpart. Messen waren Handels - und Kommunikationsorte, sie dienten der Information vor Ort und strahlten sehr oft weit über ihr Gebiet hinaus, wenn sie erfolgreich waren. 

Haben Sie schon mal eine Kontrabassflöte gesehen und gehört? Oder die Glocken von Big Ben, London als Unterton eines Streichtrios ? Oder Miniaturen, die an diesem heißen Sommertag, den 7. Juni Entzücken auslösten ?

Das Alea Ensemble, Graz und das Art Ensemble, Berlin hatten sich ein Jahr lang nicht nur ausgetauscht sondern sie hatten zusammen gearbeitet. Vier Uraufführungen dokumentierten das Ergebnis diese Zusammenarbeit, die auch die Instrumentalisten mit einschloss, wie ein wunderbares Festival in Graz und Berlin zeigte. Vier Ensembles auf der Studiobühne und im Projektraum der Feuerwache, in Berlin Friedrichshain zeigten ihr Können und begeisterten die Zuhörer. Das Alea Ensemble mit seinen vier Streichern brillierte mit einem Programm, das sehr verschiedene Akzente setzte und die Zuhörer mitriss. Ihr Gegenspieler, das Art Ensemble brachte in der Besetzung Klavier, Kontrabass und von der bekannten Carin Levine gespielten Flöte wiederum ein Stück des Partners Gerhard Präsent zur Aufführung, das durch seine rhythmische Gestaltung von hoher Modernität bestach. . Von großer Professionalität war auch das Ensemble New Babylon, Bremen das dem Namen folgend und der internationalen Tradition der Heimatstadt Bremen verhaftet, die verschiedensten jungen Künstler zum Klingen brachten. Diese Gruppe befand sich auf einer Konzertreise nach Polen, über Slubice und Breslau, mit Unterstützung der Gesellschaft für Deutch Polnische Zusammenarbeit. Glücklicherweise machen sie einen Halt in Berlin.

Zum Festival

OaarWurm 2015 - das etwas andere Festival für zeitgenössische Tonkunst, wird an einem verlängerten Juniwochenende vornehmlich Komponisten aus Mittel- und Osteuropa vorstellen, deren Werke bisher im öffentlichen Musikleben noch gar nicht oder nur äußerst selten aufgeführt werden, also einer breiten Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind. Das Festival findet vom 5. bis 7. Juni 2015 im Kulturzentrum Alte Feuerwache in Berlin-Friedrichshain statt, und zwar in der Galerie/Projektraum im Erdgeschoss und im Saal der Studiobühne im Obergeschoss, der über eine große Bühne mit professionellem Konzertflügel und einem professionellen Soundsystem verfügt und ca. 500 Plätze umfasst. Während dieser Zeit soll unabhängigen Musikverlegern, Vereinen, unabhängigen Musikanbietern und Plattformen die Gelegenheit zur Präsentation geboten werden. Dies soll den Austausch intensivieren, zeitgenössische Musik und ihre Akteure landesweit bekannter zu machen. Diese werden sich sowohl im Eingangsbereich als auch Ausstellungsraum 2, der sowohl als Raum für Sonderausstellungen als auch als Projektbüro des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg genutzt wird, präsentieren, um in Dialog mit der an zeitgenössischer Musik und ihren verschiedenen Spielarten interessierten Berliner Öffentlichkeit zu treten, gerade auch etwas abseits des Zentrums.

Literaturfest sm

Freitag bis Sonntag ,den 5. – 7. Juni 

Aktuelles

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer ISBN 978-3-940862-03-7.Das Buch war hervorragend recherchiert, seht gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.       

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer bei der Digitalisierung, ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronankrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit hardware, wie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde. Politische Digitalpakte helfen dann weniger, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Corona Krise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen, Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich de facto in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen eine Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV Sendung von hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nützen, es sind digitale Verbraucher, die Amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht als Informationsquellen nutzen, die den fake News den Boden entziehen würden.

Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmawechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun neu bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  und wurde nicht nur von einem Teilnehmer des unten genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern? Ungeklärte Fragen und keine Antwort.              

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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