Vergangenes

Bibliotheken als Ansprechpartner- Mittelpunkt der Community – Gegen fake news und Hass – für Demokratie – eine Forderung an Politiker und Verantwortliche -   

Das Buch  Erwarten Sie mehr von David Lankes  ist ein Glücksfall. Es zeigt, was wir erwarten und was die Leitung der Community, die Politiker und Geldgeber zur Verfügung stellen sollten. Es ist ein dringender Aufruf in schweren Zeiten auch für Bibliotheken. Daher können wir nicht verstehen,  dass das eigene Einkaufshaus für Öffentliche Bibliotheken das nicht sieht, wie die folgende Kurzbesprechung zeigt.

Hier die EKZ Besprechung

Man vergaß anscheinend, dass Bibliotheken Orte der Aufklärung und damit der Demokratie sind. Knowledge Schools nennt Lankes sie,

I further believe that in times of alternative facts, fake news, and near contempt for public service we have an obligation to lead.

Das glauben wir auch, deshalb haben wir der Besprechung von Reisser hier  widersprochen.

Hier die 2. Besprechung

Lankes keine Fachliteratur? Nur Ideengeber? Da fragt es sich, was Fachliteratur eigentlich sein soll, sie soll doch gerade den Horizont erweitern und neue Ideen diskutieren. Dafür liest man Fachliteratur, besucht Konferenzen und spricht mit Kollegen. Und ein zeitloses Thema ist:  Wie erreicht die Bibliothek die politischen Entscheidungsträger? Dieses Thema gab es schon zu der Zeit, als ich noch eine blutjunge Bibliothekarin war, auch, als vor einigen Jahren viele Bibliotheken abgewickelt wurden; das totgeschwiegene Handbuch der Kulturzerstörung von R. Strzolka erwähnt es, und in der Dissertation von Helga Schwarz über das Deutsche Bibliotheksinstitut, die gerade erschienen ist, kommt es ebenfalls vor.

Ja, es ist ein Buch für Entscheider. Hier befindet sich der deutschsprachige Raum in einer ähnlichen Situation wie die Bibliotheken in den USA, dass nämlich jene, die über das Budget von Bibliotheken entscheiden, von Jahr zu Jahr schwerer zu überzeugen sind. Leider hat die Literatur im deutschsprachigen Raum wenig darüber herausgebracht, wie die Bibliotheken ihre Stakeholder für sich gewinnen können, obgleich es hier um eine Existenzfrage geht. Aber Lankes (und andere Amerikaner) zeigen, wie es geht, und auf ihre Beispiele müssen wir in einem ersten Schritt zurückgreifen.

nannte sich der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin & Brandenburg am 11. März 2017 in Cottbus.

Verantwortung und Herausforderung sind die herausragenden Motto dieser Zeit und damit diese nicht leere Worthülsen bleiben  und der alte Trott gemäß des öffentlichen Dienste, der zunehmend durch eine miserable Verwaltung in Berlin seine  politische und bürgerliche Basis verliert auch die Öffentlichen Bibliotheken unter sich begräbt, hatten sich die Bibliothekare in Cottbus getroffen. Obwohl heute niemand weiß, wie die Zukunft eines Berufsstandes und möge er noch so erforderlich sein, aussehen wird,  kann man angesichts der hier angesprochenen Themen und Diskussionen sagen, hier kann am Mut fassen  Bibliotheksforschung ,.immer wichtiger angesichts  eines immer offensichtlicher werdenden gesellschaftlichen Wandels. Es ist daher eine der besten Ideen  der letzten Jahre, einen Preis für Bibliotheksforschung auszuloben. Wenn auch C. Schuldt mit Bibliotheken erforschen ihren Alltag die ersten Schritte zu einer Bibliotheksforschung getan hat, hier ist der Nachwuchs in welcher Form und Alter zur Aktivität aufgefordert. Lesefähigkeit löste die eingrenzende Informationskompetenz ab und verlor gleichzeitig den pädagogischen Impetus. Eltern wird es  freuen, die angestoßen durch die negativen Urteile über Comix  jetzt zur Kenntnis nehmen, dass Lesefähigkeit sich über und mit allen Medien realisiert. Wie gut ! für eine Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, das nur zu oft von Stress etc geprägt  ist.  Höhepunkt war die Vorstellung des Buches Erwarten Sie mehr  von David Lankes in deutscher Übersetzung durch Professor Hobohm, Potsdam... Es ist das Zeugnis einer Bewegung from collection to communities. Es geht nicht mehr um  reiche Bibliotheken und umfassende Bibliotheken, deren Reichtum Nationen und Regionen schmücken, es geht um die Rolle der Bibliothekare beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Community. Dies hat nicht eine eingrenzende Funktion sondern eine  in die  Zukunft gerichtete. Wenn Rassismus- meist aus Angst, dies ist nicht mehr mein Land, oder Fremdenfeindlichkeit die gehören nicht zu uns  die Gesellschaft bedrohen ist die Entwicklung und die Arbeit an einer Community echte Zukunftsarbeit.  Daher war der Bibliothekartag ein richtiger Weg und Schritt in die Zukunft. Wer hat gesagt… Bibliothekare sind nicht mutig,  stimmt nicht !   

Aus der Öffentlichen Bibliothek von Sarasota, Florida USA schickte uns David Lankes folgendes Statement: 

Eine Wissensorganisation zu Zeiten alternativer Fakten

Communities brauchen Öffentliche Bibliotheken mehr denn je. In einer Zeit, in der Nachbaren mehr als jemals zuvor getrennt sind, und sogar die Bedeutung von Wahrheit und Fakten in Frage gestellt wird, wie dienen Öffentliche Bibliotheken am besten ihren Communities ? Wir argumentieren damit, dass unsere Communities nicht mehr Informationskompetenz brauchen oder eine stärkere Betonung auf die Qualität von Information oder neutrale Institutionen. Sondern unsere Communities brauchen vertrauenswürdige Partner, die für ein gemeinsames Verständnis von Ereignissen und Prioritäten sorgen.  

Falsche Meldungen- Postfaktische News  - wie wichtig ist Aufklärung

Aufklärung --gegen falsche Nachrichten –  postfaktische Nachrichten, ein Unsinn und Verwirrung

In eigener Sache: Google gibt eine Adresse unseres  Verlages an, die nicht korrekt ist, Unsere Adresse ist Riehlstr. 13, 14057 Berlin-- in der Holsteinischen Straße  der Googleangabe liegen nur unsere Bücher. Die Photos sind ebenfalls falsch  

Sehr geehrte Musikfreunde,

allen wünsche ich zuerst ein gutes Neues Jahr 2017, viel Erfolg bei Ihren Plänen und die Erfüllung aller ihrer

persönlichen Wünsche!

nachfolgend möchte ich über meine aktuellen Arbeiten und anstehenden Termine einen kurzen informativen Überblick geben:

I) Kurz vor Weihnachten war es endlich so weit, meine erste veröffentlichte CD mit frühen Klavierwerken und einem längeren Stück für Gitarre - eine Koproduktion des Labels Edition zeitklang und des Senders rbb - hat das Presswerk verlassen, liegt nun vor und ist damit ab sofort im Handel erhältlich. Sie kann auch bei mir direkt bestellt werden. Alle weiteren Details sowie der genaue Inhalt der CD sind auf dem Eingangsportal meiner persönlichen Webseite nachzulesen (www.simon-artmusik.de). Eine Portraitsendung über meine aktuelle Arbeit und zu dieser CD-Veröffentlichung ist am Montag den 23.1.2017 um 21.04 Uhr im Radio auf dem Kanal Kulturradio rbb im Rahmen der Reihe "Musik der Gegenwart" zu hören. Neben dem üblichen Wellenempfang und über Digitalfunk ist es auch möglich, diese Sendung auf dem Webportal des rbb und des Senders Kulturradio im live-stream im Internet in gestochen scharfer akustischer Qualität zu verfolgen (Webseite: www.kulturradio.de rechts oben klicken auf "live hören").

II) Über bevorstehende Veranstaltungen, bei denen eigene Werke erklingen, gibt die folgende Übersicht Auskunft:

Zwischen Totschlag und Mord – Schutzmauern aus Beton und Video-

Hilft das?  

Nein --wir brauchen Aufklärung ! m Herbst diesen Jahres veranstalteten zwei junge Männer ein Autorennen auf der Berliner Geschäftsstraße Tauentzien und nahmen so billigend in Kauf, dass es zu einem Unfall kam: ein Toter!  Totschlag   Mord oder nur eine Ordnungswidrigkeit ?  In November wurde eine Frau in den Rücken getreten und fiel die U-Bahn Treppe hinunter. Glücklicherweise brach sie sich nur den Arm, die begleitende Gruppe sah amüsiert zu. Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit 12 Toten und 14 Schwerverletzten machte die Gegenwart  radikaler ISIS Kämpfer auch in Berlin deutlich. Am Heiligen Abend setzten 6 syrische Jugendliche und ein Libanese einen Obdachlosen in Brand, nicht nur, um einen Menschen zu töten sondern ihre Verachtung gegenüber eine Religion zu demonstrieren, die ihre Gnade von einem in Not und Armut geborenen Kind empfängt. Diese Gnade hat auch den  europäischen Humanismus geprägt,  der letztendlich zu Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen führte? Holen wir die eigenen Mörder ins Land?   

bibliotheken-informationen-wissen-2

Neuerscheinungen 2016

Das Programm Verlage besuchen zum Welttag des Buches am 23.4. wurde vom Börsenblatt des Deutschen Buchhandelns positiv bewertet. Mit ihrem Ziel, ihr Publikum gut zu unterhalten, hätten die Verlage Besucher angezogen. Unbestritten wird gute Unterhaltung dem Buch weiter einen genügsamen Stellplatz in der Gunst des Publikums sichern, aber reicht das?

Wie der Wissenschaftsbetrieb Innovationen verhindert schrieb die Zeitschrift Forschung und Lehre in ihrem 4. Heft. Angesichts einer sich dramatisch ändernden Welt müssen sich auch die Struktur und Ziele unserer Bildung und Ausbildung ändern und mehr als zuvor ist nicht nur Innovation , also intelligenter Umgang mit der Technik sondern Phantasie und kreatives Denken gefordert. Wie fördert man Kreativität nicht nur für das persönliche sondern auch gesellschaftliche Handeln?

Wir hatten an diesem Tag Bücher vorgestellt, die mit der Förderung von Phantasie und Kreativität den Zugang zu anderen Gebieten öffnen, Erzählen und Entdecken (Susanne Brandt) den Zugang zu Naturwissenschaften, mit Feuerwerk der Fantasie (R. Zimmermann) zum Ausdenken und Schreiben von Geschichten. Franziska Anger Bibliotheken Houses of Stories stellt das Motto to hell with facts we need stories über ihre Empfehlung zum narrativen Wissen. Creation Libraries statt Collection Libraies ist die Forderung von Christiane Müller: Bücher leihen, Ideen teilen, Bibliotheken in der Sharing Economy, mit der sie radikal andere Bibliotheken aber auch Bibliothekare fordert. Sie folgt damit dem Star der US- amerikanischen Bibliothekswelt Expect More, demanding better libraries fot Today’s Complex World, was im Sommer in deutscher Sprache von uns veröffentlicht wird. Forderungen, die schon Karsten Schuldt aufgestellt hat, lokale Forschung zu einem Instrument der Entwicklung zu machen, wird von Lankes realisiert, die Community als Bibliothek die alle Ideen und Ziele der community hervorruft und bündelt.

Wer aber nun doch der Unterhaltung, dem guten alten Kriminalroman hinter her trauert, der lese Umstätter die Jagd nach dem Buchstätter Bibliotheksmarder, eine lustige Geschichte und nicht nur für Kinder.

Veröffentlichungen über Open Password bereits sichergestellt

Gründung eines Fördervereins für finanzielle Förderungen

Gespräch

Der Informationsaustausch über Fragen der Informationsversorgung zwischen Deutschland und den mittelost- und osteuropäischen Ländern soll verbessert werden. Dazu will der Simon-Verlag für Bibliothekswissen gemeinsam mit ausgewählten Experten aus den mittelost-und osteuropäischen Ländern einen Beitrag leisten.

Sie können nicht nur Fussball spielen, sie haben auch ein reiches kulturelles Erbe.

Unsere Praktikantin Diana Ferreira Pais

Diana

schrieb dazu:

Nein, ein Ohrwurm war auch das zweite Berliner Festival zeitgenössischer Musik im Kulturhaus Alte Feuerwache im üblichen Sinne nicht. Aber es diente mit seinem spöttisch hintergründigen Namen dem Sinn und Ziel dieser Veranstaltung, der Begegnung und dem Austausch unter Künstlern - der Geburt der Kreativität.

Nicht von ungefähr war die Ausstellung der personfizierten Holzfiguren der Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der Nachbarschaft dem Thema Was bin ich verbunden mit der zukünftigen Vorstellung was will ich sein in der Galerie des Kultushauses erste Plattform der Vorstellungen.

Das etwas andere Berliner Festival zeitgenössischer Musik, widmet sich in Teilaspekten der Musik des gerade erst zum Jahreswechsel verstorbenen französischen Komponisten Pierre Boulez mit der Aufführung der eher selten gespielten zweiteiligen Domaines (dt. Bereiche) für Klarinette solo (Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain SA 4.6.2016, 18.30h), ein Werk, bei dem sich komplexe Materialprozesse mal überlappen, mal in Spiegelung wiederholt werden. Gespielt wird das Werk vom jungen Klarinettisten Georg Wettin aus Dresden.

Wir laden Sie zu einem Werkstattgespräch zum Welttag des Buches am 23. April 2016 um 19.00 Uhr in die Räume von Fantom e.V. Netzwerke für Kunst und Geschichte ein: Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin Buchvorstellungen zum Thema und Diskussion

Feuerwerk der Fantasie war das Buch mit einem großen Zuhörerecho auf der Buchmesse in Leipzig. Kreativität und Fantasie sind die Ziele der Veröffentlichungen des Simon Verlag für Bibliothekswesen (Bibliotheken, Geschichte und Musik) und des Verlages C&N (Geschichte, Kunst). 

Wir laden Sie zu einem Werkstattgespräch zum Welttag des Buches am 23. April in die Räume von Fantom e.V. Netzwerke für Kunst und Geschichte, (Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin) ein. 
Wir wollen einige Bücher vorstellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie man Kreativität und Fantasie fördert, damit unser Alltag schöner und froher wird. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. 
Weitere Informationen bitte erfragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder demnächst hier. 
Zur Information schauen Sie auf unseren Blog wissenundherrschaft.wordpress.com

Die Buchmesse in Leipzig ist auch ein Lesefest für uns

Besuchen Sie uns am Stand in Halle 4 E 302 als Kollege, Besucher , Autor. Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch Besuchen Sie unsere Veranstaltungen:

Das Charakterstück – sieben Arten des Klavierspiels. Sieben junge italienische Komponisten mit frischen Stücken für das Klavier , mit Luca Benattii, Ugo Raimondi. Moderation : Art Oliver Simon 
Am 19.März um 12.00- 12.30 
Im Musikcafe Halle 4 Stand 401

Deutschland ist führend in der Ausrichtung von Messen. Es gibt Job - und Karriere – Messen, Messen zum Schüleraustausch, Messen zu Euro Shops und zu Spielzeug. Es gibt regionale, nationale und internationale Messen, es gibt bestimmte Messeorte und gegenwärtig zunehmend eine internationale Szene , die ins Messegeschäft drängt. Denn Messe bedeutet Handelstransparenz, Möglichkeiten zur Kommunikation mit Kunden und Partnern. Messe vermitteln Kenntnisse über die neuesten Entwicklungen. Der Zusatz Messeneuheit erlaubt den Rückschluss auf ein neues Produkt. Schon vom frühen Mittelalter an haben sich bestimmte Regionen und Städte als Messestädte ausgebildet, dazu gehören Frankfurt /Main in der Mitte Europas (Westen) und Leipzig, der östliche Gegenpart. Messen waren Handels - und Kommunikationsorte, sie dienten der Information vor Ort und strahlten sehr oft weit über ihr Gebiet hinaus, wenn sie erfolgreich waren. 

Haben Sie schon mal eine Kontrabassflöte gesehen und gehört? Oder die Glocken von Big Ben, London als Unterton eines Streichtrios ? Oder Miniaturen, die an diesem heißen Sommertag, den 7. Juni Entzücken auslösten ?

Das Alea Ensemble, Graz und das Art Ensemble, Berlin hatten sich ein Jahr lang nicht nur ausgetauscht sondern sie hatten zusammen gearbeitet. Vier Uraufführungen dokumentierten das Ergebnis diese Zusammenarbeit, die auch die Instrumentalisten mit einschloss, wie ein wunderbares Festival in Graz und Berlin zeigte. Vier Ensembles auf der Studiobühne und im Projektraum der Feuerwache, in Berlin Friedrichshain zeigten ihr Können und begeisterten die Zuhörer. Das Alea Ensemble mit seinen vier Streichern brillierte mit einem Programm, das sehr verschiedene Akzente setzte und die Zuhörer mitriss. Ihr Gegenspieler, das Art Ensemble brachte in der Besetzung Klavier, Kontrabass und von der bekannten Carin Levine gespielten Flöte wiederum ein Stück des Partners Gerhard Präsent zur Aufführung, das durch seine rhythmische Gestaltung von hoher Modernität bestach. . Von großer Professionalität war auch das Ensemble New Babylon, Bremen das dem Namen folgend und der internationalen Tradition der Heimatstadt Bremen verhaftet, die verschiedensten jungen Künstler zum Klingen brachten. Diese Gruppe befand sich auf einer Konzertreise nach Polen, über Slubice und Breslau, mit Unterstützung der Gesellschaft für Deutch Polnische Zusammenarbeit. Glücklicherweise machen sie einen Halt in Berlin.

Zum Festival

OaarWurm 2015 - das etwas andere Festival für zeitgenössische Tonkunst, wird an einem verlängerten Juniwochenende vornehmlich Komponisten aus Mittel- und Osteuropa vorstellen, deren Werke bisher im öffentlichen Musikleben noch gar nicht oder nur äußerst selten aufgeführt werden, also einer breiten Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind. Das Festival findet vom 5. bis 7. Juni 2015 im Kulturzentrum Alte Feuerwache in Berlin-Friedrichshain statt, und zwar in der Galerie/Projektraum im Erdgeschoss und im Saal der Studiobühne im Obergeschoss, der über eine große Bühne mit professionellem Konzertflügel und einem professionellen Soundsystem verfügt und ca. 500 Plätze umfasst. Während dieser Zeit soll unabhängigen Musikverlegern, Vereinen, unabhängigen Musikanbietern und Plattformen die Gelegenheit zur Präsentation geboten werden. Dies soll den Austausch intensivieren, zeitgenössische Musik und ihre Akteure landesweit bekannter zu machen. Diese werden sich sowohl im Eingangsbereich als auch Ausstellungsraum 2, der sowohl als Raum für Sonderausstellungen als auch als Projektbüro des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg genutzt wird, präsentieren, um in Dialog mit der an zeitgenössischer Musik und ihren verschiedenen Spielarten interessierten Berliner Öffentlichkeit zu treten, gerade auch etwas abseits des Zentrums.

Literaturfest sm

Freitag bis Sonntag ,den 5. – 7. Juni 

Aktuelles

Oaarwurm 3

Das 3 Berliner Festival für zeitgenössische Tonkunst und

Literatur im Kulturhaus Alte Feuerwache am 16. und  17. Juni 2017

Ein Musikfestival ist kein Konzert, es ist auch keine Musikberieselung zum Chillen, es ist kein Ritt zur Unterhaltung durch die Klassik – es ist ein Bad in Musik für Kenner und zum Kennenlernen- von Experten zum Musikliebhaber, vom Hören und  Lernen und Austausch, es ist zeitaufwendig , anstrengend und wunderschön, es lässt einen nicht kalt, manchmal ärgert man sich und beschenkt  einen mit dem Schönsten, was es gibt, unvergesslichen Musikerlebnissen für Herz und Seele.

Das  3.- Oaarwurm Festival  versammelte so viele Komponisten wie nie zuvor, Benjamin Schweitzer, Mark André, Helmut Oehring. Michael Quell, René Wohlauser , Max Keller , Franz Jochen Herfert , Joana Bailie, Rebecca Saunders

Weiterlesen ...

Medien, Menschen, Märkte nannte sich der 106. Bibliothekartag in Frankfurt a.Main (vom 30.5.- 2.6.2017),

ein Nachfolger aller Bibliothekartage, die auf einen bescheidenen Anfang in den 50er Jahren in dieser Stadt zurückblickend trotz eines heute um vieles prachtvolleren Rahmen doch schon in dieser Zeit die ersten Impulse für eine Entwicklung legte, die den Verband und damit den Berufsstand heute noch trägt. –

Auch wenn die elektronische Datenverarbeitung zu dieser Zeit  erst ganze leise am Horizont auftauchte und analoge Medien noch nicht in Frage gestellt wurden,  waren Menschen und Medien der Angelpunkt der beruflichen Diskussion. Märkte waren damals noch ausgeschlossen, sehr zum Schaden der Bibliotheks- und der sich bald öffnenden Informationswelt mit ihren Programmen, die leider auch zum Teil davon lebten, dass Bibliotheken obsolet erklärt wurden, was nicht stimmte. Heute wächst glücklicherweise eine sich ausbildende und immer stärkere werdende Kooperation.

Es geht nicht mehr um die Betrachtung fachlicher Einzelthemen sondern alles hängt mit allen zusammen und muss auch in der Gesamtheit weiterentwickelt werden (Ute Schwenn, BIT KongressNews: 1)

Weiterlesen ...

Hommage an Elisabeth von willi Bredemeier 22.4.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

Weiterlesen ...

Besser spät als nie!

schwarz fertig

Besser spät als nie mit diesen Worte schaffte es die Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Titelseite von Bild /Berlln und Brandenburg Streiks, Umwälzungen, Reformen , waren keines Berichtes würdig. Noch nie war eine solcher PR. Gag der  Bibliotheks- und Informationswissenschaft gelungen, was jetzt am 18. April einer 80 Jährig Dissertantin so strahlend gelang  und ausgerechnet mit einem Thema, das der Politik ein Handeln vor Augen führt. deren Folgen sich mit der Zeit nicht verflüchten werden, sondern an negativem Gewicht gewinnen.

Weiterlesen ...